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Gibt es wiederholte Leben auf Erden?
Für Menschen, die überhaupt noch annehmen, dass mit dem Tod nicht alles aus ist, wird die Reinkarnationsvorstellung immer attraktiver. In den neuen deutschen Bundesländern überwiegt bereits der Glaube an die Reinkarnation den Glauben an die einmalige Auferstehung am Ende der Zeit. Was verbirgt sich hinter der Vorstellung der Wiederverkörperung? Vor allem im Hinduismus (Yoga), teilweise auch im Buddhismus, gibt es die Überzeugung, der Mensch lebe nicht nur einmal. Der irdische Körper sei so etwas wie ein Gewand, das im Tod abgelegt wird, bevor sich die Seele wieder in einem neuen Körper "inkarniert", d.h. wieder ins Fleisch (carne) kommt, also einen neuen irdischen Körper annimmt. Es gibt kein endgültiges Ende, kein Gericht, keine ewige Verdammnis. Alles ist eins (Pantheismus, alles ist Gott, Monismus etc), es gibt keinen persönlichen Gott. Am Ende ist alles wieder eine unpersönliche Schwingung oder Kraft, Gott und Mensch und Welt. In welchem Körper und unter welchen sozialen Umständen die Seele wieder zur Welt kommt, ob als König oder Sklave, als ein zum Hunger verurteiltes Kind oder als Wohlstandsbaby, das hängt nach dieser Auffassung davon ab, wie gut der betreffende Mensch in seinen vorigen Leben seine Aufgaben erfüllt hat. Hat ein Mensch sich durch böse Taten „schlechtes Karma" angesammelt, - so muss er dies im nächsten Leben abarbeiten, und zwar vor allem durch Leiden (da gibt es keinen Erlöser!). Hat ein Mensche hingegen die Aufgaben gut erfüllt, dann hat er "gutes Karma", d.h. einen günstigeren Ausgangspunkt für seine nächste Inkarnation. Für die Inder (und Buddhisten) ist diese Vorstellung erdrückend. Sie "seufzen" unter dem Rad der Wiedergeburten, und das höchste Ziel für einen gläubigen Hindu ist es, "auszusteigen" aus diesem ewigen Kreislauf des Leidens (im Buddhismus: man will zum Nirvana gelangen). Im Westen hat diese Vorstellung eine bezeichnende Änderung in das Gegenteil erfahren, hier will man wieder geboren werden und neu beginnen können - ohne eine endgültige Entscheidung. Der Tod verliert so seinen Schrecken, man wird ja wieder geboren. Im Osten herrscht ein zyklisches, d.h. kreisförmiges Verständnis der Zeit vor: alles kommt, geht und kommt wieder. Wie die Jahreszeiten im ewigen Kreislauf einander ablösen, so ist alles auf der Welt, und so kommen eben auch die Seelen immer wieder. Es gibt keinen Anfang und kein Ende, die Zeit dreht sich wie ein Rad (Naturreligionen). Im Westen dagegen, vor allem in der Bibel, aber auch im griechisch-römischen Kulturraum, ist ein lineares Zeitverständnis entstanden, das sich im Zeit-Pfeil ausdrückt: Es gab einen Anfang, nichts wiederholt sich, alles ist einmalig und individuell. Es gibt eine Geschichte und ein Ziel. Es gibt eine Prüfung im Paradies und im Erdenleben, der Mensch kann sich frei entscheiden für Gott oder Satan, für Jesus oder die Lüge. Am Ende der Zeit gibt es das Gericht und die Scheidung der Guten von den Bösen. In der Bibel gibt es Erschaffung von einem persönlichen guten Gott und die Geschichte vom guten Anfang im Garten Eden. Nach dem Fall (Ungehorsam im Paradies) wird die Welt immer schlechter, aber Gott will dem Menschen helfen, das Gute zu tun. Es gibt „Heilsgeschichte“ und Erlösung durch einen Erlöser. Erst zur Zeit der Aufklärung änderte sich das Geschichtsverständnis grundlegend. Nun wurde eine Aufwärtsentwicklung gesehen: Der Mensch entwickelt sich aus dieser Sicht (aus eigener Anstrengung) immer höher, in der Wissenschaft und Technik, auf moralischem, künstlerischem und politischem Gebiet. Die modernen westlichen Reinkarnationsvorstellungen verbinden den Kreis und den Pfeil zur Spirale. Alles kommt immer wieder, aber jedes Mal auf einer höheren Ebene. Die Menschen entwickeln sich durch ihre Inkarnationen immer höher, sie verwirklichen immer mehr (aus eigener Kraft, das Selbst) das Göttliche, das angeblich in jedem von uns liegt. Die höchste Einsicht (Erleuchtung) des vollendeten „Meisters“ ist: „Ich bin Gott, ich bin wesenseins Gott“ (Der Versucher führt durch Lichterlebnisse zu solchem Stolz). Der Kosmos ist Gott von Gott, die Welt ist ein Ausfluss aus Gott (Emanation) und muss wieder zurück in ihn eingehen. Am Ende ist wieder alles Gott, so wie ein Wassertropfen sich im Meer auflöst. Personale Liebe ist da keine mehr. Faszinierend an dieser Vorstellung ist das optimistische Bild: Es geht aufwärts. Verlockend ist, dass es keine ewige Verdammnis gibt, sondern immer neue Chancen. (Der Versucher sagte damals gleich wie heute zum Menschen: „Sollte Gott wirklich gesagt haben…? Nein, ihr müsst das anders denken. Vielmehr werden euch die Augen aufgehen, ihr werdet sein wie Gott.“ Genesis 3,1-6). Tröstlich scheint auch, dass das Leiden erklärbar wird: jeder hat sein Leiden in den vorigen Leben selbst verursacht. Das kommt unserem Individualismus entgegen. Die Lehre von der Reinkarnation ist für den Verstand auf den ersten Blick äußerst einleuchtend und faszinierend - so lange man nicht weiterdenkt. Kritisch kann man aber fragen: Wird das einzelne menschliche Leben nicht entwertet, verliert es nicht seine Würde, wenn es nur als eines in einer "Kette" von tausend anderen Leben gesehen wird, wenn es am Ende nur mehr eine unpersönliche Kraft ist? Wo bleibt die Identität des Menschen, wenn nur die „Seele“ (ein höheres Selbst) bleibt, die Körper aber wechseln? Biblisch lässt sich die Vorstellung von der Seelenwanderung jedenfalls nicht begründen. Die drei Bibelstellen, in denen das Wort „Wieder geboren werden“ vorkommt, sind eindeutig anders gemeint, nämlich als „Geistliche innere Neu-Geburt“ durch das Taufwasser oder durch die Umkehr nach dem Fall in die Todsünde. Also: Neue Verbindung mit Gott, nach Trennung durch Sünde. In der Bibel herrscht eindeutig die Überzeugung vor, dass der Mensch nur ein Leben hat, für das er am Ende der Zeit Rechenschaft ablegen muss. „Es kommt die Nacht, in der niemand mehr wirken kann“ (Joh 9,4). Das Gleichnis von den törichten Jungfrauen (Mt 25,10 ff) oder vom reichen Prasser (Lukas 16,19-31) und viele andere Aussagen der Bibel belegen klar: Ein Leben auf Erden und dann das Gericht über Gute und Böse, die Scheidung der Geister. Der Geist und Sinn der Bibel ist unvereinbar mit der Lehre von den Wiedergeburten. Die Bibel verwirft jeden Dualismus, nachdem der Mensch eine Seele „ist“ und dazu verschiedene Körper „hat“ oder wechselt. Der Leib ist nicht etwas, was außerhalb des eigentlichen Menschen ist, und im Grunde nichts mit dem Menschen zu tun hat. Die Bibel lehrt die Einheit des Menschen, er wurde von Gott in seiner Gesamtheit, also mit „Leib und Seele“ erschaffen, besitzt auf immer eine ganz bestimmte Identität und Einmaligkeit. Der zum Leben auferweckte Mensch bleibt in alle Ewigkeit ein personales Du und Gegenüber zu Gott, dem unerschaffenen. Seine Identität bleibt für immer erhalten. Der Mensch entwickelt sich nicht höher bis er Gott ist (Die Irrlehre des Teilhard de Chardin). Auch durch noch so viele Anstrengungen kann er sich nicht selbst erlösen oder retten, die Welt entwickelt sich nicht bis sie sich bewusst wird, dass sie Gott ist. Nun werden immer wieder einige Bibelstellen angeführt, um die Behauptung zu stützen, auch in der Bibel gebe es die Vorstellung von der Seelenwanderung. Da ist vor allem die Frage, ob der Prophet Elia wiedergekommen sei, bzw. die Aussage Jesu, der Täufer Johannes sei der wiedergekommene Elia (Mt 11,11-14). Dabei wird aber übersehen, dass gerade der Prophet Elia nach 2 Könige 2 gar nicht gestorben ist, sondern lebend in den Himmel entrückt wurde. Sein Wiederkommen wird als Vorzeichen des Weltendes gedeutet (Maleachi 3,23) - kein Gedanke also an eine allgemeine Seelenwanderung. Die „Allerlösung“ wird von Jesus nirgends gelehrt und hat keinen Platz in seiner Botschaft. Die Bibel spricht von einer „Neuen Geburt“ während der Lebzeit des Menschen durch Taufe, Bekehrung und Umkehr von der Sünde. Persönliche Übergabe an Jesus. Dadurch wird der Mensch innerlich neu mit Gott verbunden, er wird „eine neue Schöpfung“ also „wiedergeboren“ (Joh 3,3-8; Titus 3,5; 1 Petrus 1,3) und kann so das ewige Leben im Jenseits erben. Die andere Stelle, die oft herangezogen wird, ist die Heilung des blind Geborenen in Joh 9. Die Jünger fragen, ob er oder seine Eltern gesündigt hätten, dass er - als Strafe Gottes - nun blind geboren sei. Wer eine evangelische oder katholische Bibelauslegung (Wuppertaler Bibelkommentar) zur Hand nimmt, findet die Deutung des Christentums. Da behaupten nun manche, die kath. Kirche hätte die Stellen über Reinkarnation ausgemerzt und unterdrückt. Wer die drei Bibelsprachen beherrscht und moderne Bibelausgaben (Nestle-Aland, Biblia Hebraica Stuttgartensis) zur Hand nimmt, kann nur lächeln über solche Naivität, denn er findet die ältesten Textfragmente und Überlieferungen - und keine Spur von Seelenwanderung. Wohl aber findet er, dass die damalige Gnosis (Erlösung durch Erkennen und Wissen) mit ihrer Wiedergeburtslehre schon in biblischen Schriften bekämpft wird.
So faszinierend die Vorstellung der
Seelenwanderung auch ist, so gut sie manche ansonsten unlösbare Fragen zu
erklären scheint, biblisch lässt sie sich nicht begründen. Denn bei der
Wiedergeburtslehre ist die Vorstellung von Erlösung, Auferstehung, Gnade
und Barmherzigkeit vollkommen fehl am Platz. Karma ist absolut
unbarmherzig und das schlechte Karma muss sich jeder selbst abarbeiten
- einen Erlöser gibt es in dieser Lehre nicht, sondern eine Entwicklung
des Selbst (= des Stolzes). Jesus wäre ein Mensch wie wir, nur etwas öfter
wiedergeboren und höher entwickelt. Was wir mit den angeblichen "Beweisen"
für Reinkarnation - Rückführungen, Nahtoderlebnissen - anfangen sollen,
steht auf einem anderen Blatt. Wer als Christ Erfahrung und Wissen hat
über die gefallenen Engel, die Dämonen und bösen Geister, weiß, was die
einem vorgaukeln und vorlügen können. Von Satan geführte Medien haben
unglaubliches Wissen über ferne und verborgene Dinge. Das Christentum
lehrt: Es gibt ein Reich des Lichtes und ein Reich der Finsternis. Satan
verkleidet sich gerne in einen Engel des Lichtes, und die Betrogenen
meinen im Licht zu sein (2 Kor 11,14). Ein Befehl im Namen Jesu des
Gekreuzigten kann manchen „Lichtgeist“ als Teufel enttarnen. Für Christen
jeder Konfession gilt, was auch der neueste Katechismus der Katholischen
Kirche (KKK) lehrt: Reinkarnation gibt es nicht. Diese Lehre steht in
unüberbrückbarem Gegensatz zum Weltbild des Christen, zur christlichen
Auferstehungshoffnung. “Katechismus der Katholischen Kirche (KKK)“ Wien-München: 22004, (Punkt 1013) “Kath. Erwachsenen-Katechismus. Herausgegeben von der Deutschen Bischofskonferenz“ 1985. (Seite 409). Haenggi / Kard. Schoenborn Christoph „Reinkarnation - Wiedergeburt aus christlicher Sicht." Paulus-Verlag, Freiburg/Schweiz. 148 Seiten. 2. Auflage 1988. Bob Larson „Das große Buch der Kulte.“ Marburg Lahn 1992, ISBN 3-88224-924-2 (Seite 55 ff: Reinkarnation). Hauth, Rüdiger "Taschenbuch ESOTERIK. Von Bachblüten, Yoga, Reinkarnation, Reiki, Feng-Shui ..." Brockhaus: 2007; 144 Seiten
Tibusek, Jürgen "Erfahrungen mit
dem Jenseits" Reinkarnation/Wiedergeburt, Spiritismus,
Todesforschung. TB, 112 Seiten, Brunnen-Verlag: 1997
PLAGEGEISTER
1. Gott schuf
alles gut! ER erschuf Himmel und Erde, das Sichtbare und die
unsichtbare Welt der Engel. Engel und Menschen sind Geschöpfe und nicht
wesenseins mit Gott, wie Esoterik und Monismus lehren. Der eine und
dreifaltige Gott ist Herr aller Mächte und Gewalten. Kein Lucifer und kein
Satan ist auch nur ähnlich so mächtig wie GOTT. In Jesus Christus schenkt
er uns den Sieg. Jesus hat Tod und Teufel besiegt.
3. Gott hat dem
Menschen „eine Seele eingehaucht“ (Weish 15,11). Jesus sagt: „Fürchtet
den, der Leib und Seele ins Verderben stürzen kann“ (den Teufel. Mt
10,28; 1Thess 5,23; Hebr 4,12; Offb 6,9). Gott will jeden Menschen ewig
selig machen, aber vorher wird er in einem einmaligen Erdenleben auf die
Probe gestellt (die einen wachsen in Liebe, Demut, Gehorsam, die anderen
lehnen Gott immer mehr ab und verbünden sich mit der Lüge). Der erste
Mensch fiel durch Ungehorsam und Stolz, indem er sich über Gottes Gebot
hinwegsetzte und „von der verbotenen Frucht“ aß. Durch den Sündenfall sind
die Menschen verwundet und mannigfacher Versuchung ausgesetzt. Durch die
Sünde kam Krankheit und Tod in die Welt (Römer 5,12 ff). 4. So wie Christus nach der Kreuzigung ohne den Körper in die Unterwelt hinab stieg und erst am dritten Tag mit Leib und Seele vereint aus dem Grabe hervorging, so existiert auch der Mensch nach seinem Tode als leibfreie Seele (als Geist) bis zum Weltgericht, das Christus übertragen ist. Beim Tode gelangt man entweder sofort in die Anschauung Gottes, oder vorher noch in einen Zustand der Reinigung, der Purgatorium genannt wird. Die Bösen, die sich im Leben falsch gepolt haben, sich freiwillig Gott verschließen und die Finsternis mehr lieben als das Licht, fallen in Gottferne und unter die Herrschaft der Teufel. Wir nennen sie „Unselig Verstorbene“. Solche dürfen manchmal noch einige Zeit an Orten der Erde weilen und schaden (geistern, weizen...). Je weiter von Gott weg, desto mehr kommt jemand in die Zeit (zeitliches Fegfeuer - zeitloser Himmel). Nur in Gott ist zeitlose Ewigkeit - nicht in der Hölle. 5. Wer ohne Buße stirbt, sich also freiwillig gegen Gott und seine Gnade verschließt und sich nicht durch das Blut des Lammes reinigen lässt, der wird auf ewig verdammt. Diese verdammten Menschen sind sofort nach dem Tode (nach dem persönlichen Gericht) der Qual nach in der Hölle. Ihrem Wirken nach sind aber manche dieser Totengeister noch auf der Erde bei den Menschen: als Plagegeister, „unreine Geister“ (=Dämonen), als Wiedergänger, „persönlicher Führer oder Meister“, „Schutzgeist“ bei Zauberern, Gurus und Medien. Menschen (Esoteriker, Okkultisten, Yogis) meinen oft mit guten Geistern in Verbindung zu sein, sind es aber nicht! 6. Besessenheit, Umsessenheit, Spuk, Plagen und Medialität kann vom Satan oder Teufel (von einem gefallenen Engel) verursacht sein, oder aber auch von unselig Verstorbenen, von Totengeistern (=Dämonen)! Lies die Bibelstellen über „Unreine Geister“, die dort wahlweise als Dämonen bezeichnet werden: Mt 12,43-45 (=Lk 11,24-26); Lk 4,33-36 (=Mk 1,23-27); Mk 5,2-13 (Die unreinen Geister fuhren in die Schweine.); Mk 6,7; Mk 9,17-29: „Diese Art von Geistern kann nur durch Gebet ausgetrieben werden“; Apg 5,16; Offb 16,13; 18,2 (Unselig Verstorbene!). Es ist daher von Ahnenkult abzuraten. Es ist gefährlich, zu viel an Verstorbene zu denken, weil diese Geister dadurch herbeigerufen werden. Man gibt ihnen Macht und Zutritt - wenn man zu ihnen redet oder betet. Es ist das die Sünde des Spiritismus und der Medien! Die Folgen sind manchmal: Lästergedanken, keine Freude an Gottes Wort, das Verstehen fremder Sprachen, Hellsehen, Hellfühlen. Manche Depressionen, bis Suicid… sind Folgen. Man darf aber nicht überall das Wirken von Geistern sehen! Es gibt auch ähnlich wirkende natürliche Krankheiten und oft ist leider beides am Werk. (Krank und offen für „Jenseitige“) 7. „Totengeister“ reagieren im Allgemeinen nicht auf einen Exorzismus oder einen „Befehl im Namen Jesu“. Sie hören nicht auf Gott und kümmern sich um keinen Befehl. Deshalb das Wort Jesu in Mk 9,29, dass diese Art nur durch Gebet, Buße und Opfer, ausgetrieben werden kann. Seelen der Verstorbenen sind leiblos und suchen einen Leib, um weiter ungezügelt genießen zu können. Sie sind neugierig und benützen Menschen als ihre Werkzeuge. So suchen sie überraschenderweise sogar die Nähe „religiöser“ Menschen und den Aufenthalt an Gebets- und Kultstätten (wo veräußerlichte Riten oft magisch gebraucht werden), wo sie auch einen gewissen Schutz vor dem sie plagenden Teufel finden. Gegen solche „Wiedergänger“ (umherweizende Geister) kann eine Bitte an Gott helfen: „Guter Gott, binde diese Plagegeister durch deine heiligen Engel und mache sie unschädlich.“ Die Engel Gottes können diese Toten-Geister fesseln und wegführen an einen Ort, wo sie keinem Menschen mehr zu schaden vermögen, wenn wir Gottes Engel (Michael) beauftragen und bitten. 8. Nicht jede Plage kann einfach weggebetet werden! Gott lässt manche Menschen eine Zeit lang zur Besserung und Heiligung leiden: Um jemanden zu prüfen und in der Geduld zu stärken, oder einen Menschen zu Besinnung und Umkehr zu rufen, ihn zu belehren und zu bessern; oder wegen einer Sünde - auch der Vorfahren (bis ins dritte, vierte Geschlecht), oder auch um einen Menschen vor Sünden zu bewahren. Nicht umsonst heißt es in der HL. Schrift: „Wen Gott liebt, den züchtigt er“ (Spr 3,11f; Hebr 12,6-11; Offb 3,19). Dem Apostel Paulus wurde ein Satans-Engel als Plage beigesellt (2 Kor 12,7), damit er nicht stolz werde. Wir müssen manchmal allerlei aushalten, was Gott zu unserer Prüfung und für unsere Erprobung für eine gewisse Zeit über uns verhängt. Herr, Dein Wille geschehe! 9. Jesus Christus ist Herr über jede Gewalt und Kreatur! Es muss uns immer vor Augen sein, dass es keinen Geist und keine teuflische Macht gibt, über die Jesus am Kreuz nicht gesiegt hätte. 1Joh 3,8: “Der Sohn Gottes ist gekommen, um die Werke des Teufels zu zerstören“ und um uns „in die Freiheit der Kinder Gottes zu führen“ (Gal 5,1-13). „Die Wahrheit macht frei!“ (Joh 8,32 und 14,6) - Wo Lüge ist, flieht der Hl. Geist! Freuen wir uns in Christus. Nehmen wir seine Hilfe und sein Blut in Anspruch. Er sagt: „Alles, was zwei einig werden gemeinsam zu erbitten, werden sie vom himmlischen Vater erhalten“ Mt 18,18-20.
10. Helfen
SAKRAMENTE der kath. Kirche? Es ist wichtig zu wissen: Die sieben
Sakramente der kath. Kirche helfen nicht
gegen dämonische Plagen! Sie geben Gnade und stärken zum Ertragen,
sie wirken aber nicht als Abwehrmittel gegen Totengeister und
dergleichen Plagen.
1. Die
Taufe bringt Befreiung von
der Erbsünde und von persönlicher Sünde. Sie gibt das übernatürliche Leben
und bewirkt die Gotteskindschaft oder Wiedergeburt im Hl. Geiste. 11. Die Sakramentalien sind hl. Zeichen, durch die in einer gewissen Nachahmung der Sakramente, Wirkungen (besonders geistlicher Art) bezeichnet und Kraft der Fürbitte der Kirche erlangt werden (Can 1166). Sie können einen gewissen Schutz gegen Satan bringen (Kreuz-Zeichen, Weihwasser, Exorzismus), helfen aber kaum gegen Totengeister. Diese Plagegeister werden eher angelockt! Gegen solche hilft nur Gebet zu Gott.
12. Ein
fürbittendes Gebet oder ein
befehlender Privat-Exorzismus kann von jedem Gläubigen, der im Stande der
Gnade ist, gesprochen werden. Z.B.: Ewiger, dreieiniger Gott, sende uns um
des Leidens und Sterbens Jesu, Deine Hilfe gegen die Mächte der
Finsternis! Erbarme dich unser, und banne die ....-Geister an einen Ort,
wo sie keinem Menschen schaden können. Herr Jesus Christus, durch dein
Kreuz und deine Wunden, blende meine Feinde und beschütze mich! Heiliger
Schutzengel mein, lass mich dir empfohlen sein. Aus dem Buch:
Anton Beda "Plagegeister. Wie
werde ich frei?"
Über Esoterik, Magie, Okkultismus. Eine Unterscheidung der Geister.
Wien: 2007; ISBN: 978 3 85406 178 6;
160 Seiten,
gebunden. Euro 10,70;
Literatur:
Kurt KOCH
„Seelsorge und Okkultismus“ Spiritismus, Medialität, Hellsehen,
Wunderheiler.
26.Auflage 1998.
ICMedienhaus,
http://www.scm-shop.de/ Bob Larson „Das große Buch der Kulte.“ Marburg Lahn 1992, ISBN 3-88224-924-2 (Seite 55 ff: Reinkarnation). Hauth, Rüdiger "Taschenbuch ESOTERIK. Von Bachblüten, Yoga, Reinkarnation, Reiki, Feng-Shui ..." Brockhaus: 2007; 144 Seiten ICMedienhaus, http://www.scm-shop.de/ Tibusek, Jürgen "Erfahrungen mit dem Jenseits" Reinkarnation/Wiedergeburt, Spiritismus, Todesforschung. TB, 112 Seiten, Brunnen-Verlag: 1997 “Katechismus der Katholischen Kirche (KKK)“ korrigierte Neuübersetzung: 2004, ISBN 3-486-56637-7; 824 Seiten (Seite 116: Existenz der Engel; Fall der Engel: 130 ff) Anton Beda "Plagegeister. Wie werde ich frei?" Über Esoterik, Magie, Okkultismus. Eine Unterscheidung der Geister. Wien: 2007; ISBN: 978 3 84506 178 6; 160 Seiten, gebunden. Euro 10,70; www.mediatrix.at Download: plagegeister.pdf (500 KB) Lothar GASSMANN „Okkultismus, östliche Religionen, New-Age“ VLM GASSMANN “ESOTERIK als Lebenshilfe? Die Wahrheit über…“ ISBN 3-87857-306-5 Erwin LUTZER „Ein Blick hinter die Kulissen. Wer regiert, Gott oder Satan?“ ISBN 3-89436-174-3 G. SIEGMUND „Der Mensch zwischen Gott und dem Teufel.“ Aschaffenburg 1978. Satan und seine Engel: In jeder katholischen "Dogmatik" , Kapitel "Schöpfungslehre": Leo Scheffcyk - Anton Ziegenaus "Katholische Dogmatik" Aachen: 1997 (insgesamt 8 Bände) ORTNER, Reinhold „Die Finsternis trägt den Namen LUZIFER“ Christiana-Verlag. 1999 Erwin LUTZER „Ein Blick hinter die Kulissen. Wer regiert, Gott oder Satan?“ 3-89436-174-3 Hauth, Rüdiger "Hexen, Gurus, Seelenfänger" Brockhaus, Wuppertal 1994; Yoga, Reinkarnation, Rosenkreuzer, Scientology, neue Kulte; geb. 208 Seiten; Anderson, Neil T.: Der die Ketten sprengt. Befreiung aus okkulten Bindungen. Logos-Verlag; ICMedienhaus, http://www.scm-shop.de/ Linda Wright/Ney Bailey: BINDUNGEN lösen. Hänssler NR: 392.174; 1994 Richard STRAUBE: Die Wahrheit wird euch freimachen. Okkulte Belastung… Brockhaus Verlag Vogel, Pfr. L. „Die göttliche Waffenrüstung gegen die Geister der Bosheit“ 6. Auflage, Zürich: 1981; Vogel Verlag, CH-8001 Zürich, Trittligasse 3 Walter Nitsche / Benedikt Peters "Dämonische Verstrickungen - Biblische Befreiung" Schwengler/Telos 1293
HUNT
Dave „Die Verführung der Christenheit“ Okkultismus, New Age.
CLV
Bielefeld 1987 Schumacher Joseph "Esoterik- Die Religion des Übersinnlichen" (über Okkultismus, Spiritismus, Medien...deren Lehren) Bonifatius-Verlag, Paderborn. ISBN 3-87088-819-9 GERBER, Daniel „ESOTERIK. Die unerfüllte Sehnsucht“227-3 Brunnen 2001; 3-7655-1 Mark C. ALBRECHT „Reinkarnation, die tödliche Lehre“ Schulte-Gerth, Asslar 1988 Daniel DOSSMANN „Yoga - Weg zur Freiheit?“ Bericht einer Suche. ISBN 3-927744 Bruno Waldvogel-Frei „Und der Dalai Lama lächelte… die dunklen Seiten des Lamaismus…“ Schwengeler Rabindranath R. Maharai „Der Tod eines Guru“ Bekehrungsgeschichte; Telos-Buch. Reinhold RUTHE „SPIEL mit den GEISTERN. Die okkulte Welle.“ Brockhaus Nr.: 490 CORALF „MAITREYA = Christus oder Antichrist? KMV, Haan 1997; 360 Seiten; ISBN 3-9802437-9-6 A. RODEWYK „Dämonische Besessenheit“ Christiana, 41988. www.christiana.ch G. SIEGMUND „Der Mensch zwischen Gott und dem Teufel.“ Aschaffenburg 1978. weitere Literatur: Der Teufel und sein Wirkungsfeld DÖRNER, Reinhard „Kirche - Zeichen des Widerspruchs. Gnosis, Aufklärung, New Age - Hintergründe der gegenwärtigen Kirchenkrise“ ISBN 3-00-003452-8. Initiativkreis, Prozessionsweg 24, D-48712 Gescher
Die folgenden Hefte (je 64
Seiten) sind
erschienen im: LOGOS-Verlag, erhältlich auch bei: Buddhismus - Der Weg zur Erleuchtung? BestellNr: 06-5-023; ISBN 3-933828-16-3 Reinkarnation und Karma 06-5-039 3-933828-40-6 Hare Krishna, Erlösung durch Mantras ? 06-5-035 3-933828-36-8 Hinduismus, Ewige Lehre oder ewige Täuschung? 06-5-022 3-933828-15-5 Was ist Anthroposophie? 06-5-007 3-927767-92-1 Edgar KOLLMAR „Herausforderung Anthroposophie. Wie christlich ist die Anthroposophie?“ Wuppertal 1992; Brockhaus TB 477, ISBN 3-417-20477-1 ICMedienhaus, http://www.scm-shop.de/ |