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"Omega 3" ist eine Medizin für Gehirn und Nerven!

Omega-3 kann vom Körper nicht selbst hergestellt werden - er muss es zuführen: aus Algen, Fisch und Meerestieren! Omega-3 ist besonders wichtig für das Gehirn, die Augen, den Aufbau der Zellen, … es ist entzündungshemmend und v. a.

Du brauchst lebensnotwendig gute Fette, im Gegensatz zu den giftigen Transfetten. Fast alle Menschen essen viel zu viele Omega 6 Fettsäuren (Ungesättigte Pflanzenöle, Sonnenblumenöl, Distelöl, Maiskeimöl, gehärtete Pflanzenöle… siehe Paul Jaminet) und essen zu wenig Omega 3 (Enthalten in Meeresalgen, Krill, daher auch im fetten Hochsee-Fisch wie Makrele, Lachs, Sardine). In der Nahrung muss ein Gleichgewicht zwischen diesen beiden Fettsäuren herrschen (2 zu eins, bis zu vier/eins) - Ein zu viel an Omega-6, führt zu Entzündungen in den Körperzellen, die bereits lange, bevor sie Beschwerden oder Schmerzen verursachen, großen Schaden anrichten, ohne dass wir es bemerken.
Neue Studien zeigen, dass Entzündungen die Hauptursache für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Arthritis, Krebs, Allergien, Diabetes, Rheuma, erhöhte Blutfette und Nervenerkrankungen sind, den Alterungsprozess beschleunigen und das allgemeine Wohlbefinden entscheidend beeinträchtigen.
Gute Fette sind enorm wichtig für deine Gesundheit. Du bestehst in der Hauptsache aus Eiweiß und Fett und einigen Mineralstoffen.

      Was macht Omega 3  so einzigartig?

Die Omega-3-Fettsäuren sind eine Untergruppe innerhalb der Omega-n-Fettsäuren, die zu den ungesättigten Verbindungen zählen. Sie sind essenzielle Stoffe für die menschliche Ernährung, sind also lebensnotwendig und können vom Körper nicht selbst hergestellt werden.
Omega-3 bedeutet, dass die letzte Doppelbindung in der mehrfach ungesättigten Kohlenstoffkette der Fettsäure bei der – von dem Carboxy-Ende aus gesehen – drittletzten C-C-Bindung vorliegt. (Am Ende = Omega)

Omega-3-Fettsäuren sind in Algen, Pflanzen oder Fischen als Carbonsäureester beziehungsweise Triglyceride enthalten. Pflanzen enthalten fast ausschließlich α-Linolensäure, während in Fettfischen – wie Aal, Karpfen und Sardine – und Algen, etwa Rotalgen, vorwiegend Docosahexaensäure (DHA) und Eicosapentaensäure (EPA) vorkommen können.

Fische nehmen die wichtigen und nützlichen Fettsäuren EPA und DHA durch die Algennahrung auf, können diese aber auch selbst synthetisieren. Omega-3 für Menschen soll aus Algen und Ozeanfischen genommen werden - nicht aus Pflanzen oder Pflanzensamen.

Langlebige Raubfische enthalten Methylquecksilber, das aus toxikologischen Gründen bereits ab einem monatlichen Fischverzehr von 114g (Schwertfisch) oder 454g (Thunfisch) bedenklich wird. Fast unbedenklich sind Sardine, Anchovis oder Makrele (toxikologisch unbedenkliche monatliche Aufnahme 2724g), noch besser Lachs (3623g/Monat). Im Handel angebotene Fischöle/-kapseln enthalten keine relevanten Mengen an Giften. http://www.vitaminexpress.org/de/krillol 

       Unser Körper benötigt für eine regelrechte Funktion Omega-6 und Omega-3 Fettsäuren im Verhältnis von 4 zu 1 (also 4 Teile Omega-6 auf  1 Teil Omega-3 - Noch besser wäre ein Verhältnis 4:2  oder fast  1:1). Unsere Ernährung mit viel Getreide- und Pflanzenölen, liefert viel zu viele Omega-6-Fettsäuren, wodurch sich das Verhältnis Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren auf einen sehr ungünstigen Wert von bis zu 20 zu 1 verschieben kann.

      Dieses Überangebot von Omega-6 Fettsäuren (gegenüber Omega-3) in unserer Nahrung gilt als Hauptverursacher entzündlicher Reaktionen in unserem Körper. Experten wissen heute, dass fast alle chronischen Gesundheitsprobleme - Herzerkrankungen, Arthrose, Arthritis, Gelenkschmerzen, Diabetes, PMS, Magen- Darmprobleme, Depressionen und eine Vielzahl anderer Leiden - durch chronische Entzündungsprozesse verursacht werden. Die beste Antwort auf dieses Dilemma wäre es, das Fettsäure-Ungleichgewicht im Körper zu korrigieren, indem mehr Omega-3 Säuren (aus dem Meer - nicht von Pflanzen) aufgenommen werden. (Nützlich ist auch Vitamin E und Selen gegen Entzündungen) Entzündungen werden auch durch KH und Zucker gefördert! Zucker führt zu Übersäuerung und zu Entzündungen.

       Krillöl: Phospholipide

Jede Zelle unseres Körpers benötigt für ihre Gesundheit Phospholipide, und das in ausreichenden Mengen, um den Stress und alle Giftstoffe aus unserer Umwelt zu bekämpfen, die ständig versuchen, unsere Gesundheit zu sabotieren. Phospholipide werden auch als «Zellpförtner» bezeichnet, weil sie eine mikroskopische Barriere bilden, die es der Zelle ermöglicht, krankheitserregende Toxine herauszufiltern.

Die Phospholipide im Krill-Öl ähneln sehr stark den Phospholipiden im menschlichen Gehirn, dem Organ, das die phospholipidreichsten Zellmembranen im ganzen Körper besitzt.

Einzigartig beim Krill-Öl ist, dass die Omega-3 Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosohexaensäure (DHA) an Phospholipide gebunden sind - anders, als bei den typischen Fischölen (Lachsöl, Lebertran), wo die Omega-3 – Fettsäuren an Triglyceride gebunden sind.

Außerdem spielen diese Verbindungen eine wichtige Rolle bei der Steuerung von Muskeln, Gedächtnis, Stimmung, Schlaf und wichtigen Organen wie dem Herzen.

Antioxidantien

Als dritte Nährstoffgruppe enthält das Krill-Öl eine Reihe von äußerst effektiven Antioxidantien. Diese Stoffe helfen, den schädlichen Wirkungen von instabilen Sauerstoffmolekülen oder freien Radikalen entgegen zu wirken. Freie Radikale sind die Verursacher von oxidativem Stress und können große Schäden an Zellen und Geweben hervorrufen und so einer Vielzahl chronischer Gesundheitsprobleme Vorschub leisten

Das zentrale Antioxidans im Krill-Öl ist das Astaxanthin, das die Oxidation der Omega 3-Fettsäuren verhindert und ihre Bioverfügbarkeit erhöht. Als Messgröße für die Wirksamkeit eines Antioxidans gilt die so genannte ORAC = Oxygen Radical Absorption Capacity, also
die Menge freier Radikale, die eine Substanz unschädlich machen kann. Durch seinen Gehalt an Astaxanthin, Vitamin A und E hat Krill-Öl einen ORAC-Wert von 378, das ist etwa dreihundert Mal mehr, als der ORAC-Wert von Vitamin A und achtundvierzig Mal mehr als der ORAC-Wert von herkömmlichem Fischöl.

Inhaltsstoffe von Krill-Öl     Ein Gramm  Omega 3-NKO-Krill-Öl enthält mindestens:

Krill-Öl: Phospholipid-Omega-3 Komplex

400 mg

Omega-3 Fettsäuren, insgesamt

300 mg

EPA (Eicosapentaensäure)

150 mg

DHA (Docosohexaensäure)

90 mg

Omega-6 Fettsäuren, insgesamt

20 mg

Omega 9 Fettsäuren (Ölsäure)

70 mg

Esterifiziertes Astaxanthin

1,5 mg

Vitamin A (Retinol)

100 IE

Vitamin E (alle 8 Tocopherole gemeinsam)

0,5 IE

Empfehlung: Täglich 1 g oder eine Kapsel Omega 3 zum Frühstück. Höhere Dosierungen sind nicht schädlich, die einzige Nebenwirkung besteht darin, dass man sich total aufgedreht fühlt.

Personen, die Medikamente zur Blutgerinnung einnehmen müssen, sollten die Einnahme von Krill-Öl mit ihrem Arzt besprechen, da Omega 3-Fettsäuren die Wirkung dieser Mittel verstärken können (sie machen das Blut dünnflüssig).

Omega-3-Fettsäuren kommen in unterschiedlichen Formen und Quellen in unserer Nahrung vor: einmal als alpha-Linolensäure in Lein-, Raps- und Walnussöl und zum anderen als langkettige biologisch besonders aktive Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) aus marinen Quellen – vor allem Ozean-Kaltwasserfischen - nur diese sind besonders nützlich.
Omega-3 aus Meerestieren ist besonders für das Herz, für die Nerven, für das Gehirn! Die Omega-3-Fettsäuren werden deshalb scherzweise das "Einstein-Vitamin" genannt. (Lies über die verschiedenen Fette: Ulrike Gonder und "Das Kokos-Buch" von Peter Königs, 2/2012; Strunz, Ulrich "Warum macht die Nudel dumm? Leichter, klüger, besser drauf: No Carbs und das Geheimnis wacher Intelligenz" 2015; Seite 104 ff )

Studienautor James O’Keefe empfiehlt aufgrund der Datenlage Menschen, die bereits an einer koronaren Herzerkrankung leiden, täglich ein Gramm Omega-3-Fettsäuren (aus dem Meer) zu sich zu nehmen. Für gesunde Menschen reichen bereits 500 mg am Tag.
Patienten, deren Triglyzerid-Spiegel erhöht ist, profitieren von drei bis vier Gramm Omega-3
täglich. Omega-3 ist für's Gehirn höchst wichtig (gegen Alzheimer…) und man nennt es zu Recht auch: "Das Einstein-Vitamin". Wichtig auch für die Augen: alle Zellen brauchen Omega-3.

       Kritischer Einwand:
„Das Gute steckt wirklich im Fisch“, vermutet Spiteller, „aber nicht im Omega-3.
Es steckt in den F-Säuren.“ Diese seien nur im Meeresgetier enthalten. „Man fand heraus, dass Fische viel Omega-3 enthalten, und übersah, dass kleine Mengen anderer Stoffe, die F-Säuren, viel mehr bewegen können

F-Säuren (Furanfettsäuren) finden sich im Leberfett von Fischen.
Makrele, Lachs oder andere Fische bilden die Stoffe nicht selbst, sondern fressen sie mit den Algen. „Das ist der wahre Grund, der Japaner so lange leben lässt“, sagt Spiteller (sie essen viele Arten von Algen). Viel Fisch ist das Rezept, aber auch eine Nahrungs-Ergänzung mit dem Namen
Kombu, Hijiki und Wakame … Lebensmittel, die aus Algen gewonnen werden. Sie seien im Zweifel die bessere Zutat für ein gesundes Leben, rät Spiteller: „Lachse aus der Zuchtfarm werden mit Fischmehl und -öl gefüttert. Reichlich Omega-3 vielleicht, aber von F-Säuren keine Spur.“ Also nur Wild-Lachs empfehlen, die Algen verzehren statt Industriefutter.


  
    Wertvolle Bücher:

Nehls, Michael "Alzheimer ist heilbar: Rechtzeitig zurück in ein gesundes Leben" 320 Seiten; Heyne Verlag: 2015; ISBN: 978-3453201002     www.josef-stocker.de/alzheimer_demenz.pdf 

Königs, Peter "Das KOKOS-Buch. Natürlich heilen und genießen mit Kokosöl und Co" 158 Seiten; VAK-Verlag: 3/2012; ISBN: 978-3-86731-075-8 http://www.coco-nuts.org/
http://www.coconutresearchcenter.org/                     http://www.virgin-coconut-oil.de/
 

Fife, Bruce "Kokosöl: Das Geheimnis gesunder Zellen" 238 Seiten; Verlag: Kopp, Rottenburg; 2013; ISBN: 978-3-86445-0532

Newport, Mary "Alzheimer - vorbeugen und behandeln: Die Keton-Kur: Wie ein natürliches Fett die Erkrankung aufhält" 318 Seiten, Vak-Verlag: Juli 2012; ISBN: 978-3867311120; Originaltitel: Alzheimer's Disease. What if there was a cure? The story of Ketones

Gonder, Ulrike "Kokosöl (nicht nur) fürs Hirn! Positives über Fette und Öle: Wie das Fett der Kokosnuss helfen kann, ... vor Alzheimer und anderen Schäden zu schützen" [Gebundene Ausgabe] Systemed: Frühjahr 2013;  228 Seiten; ISBN: 978-3942772556  

Eichinger, Uschi "Der Burnout-Irrtum: Ausgebrannt durch Vitalstoffmangel. Burnout fängt in der Körperzelle an. Das Präventionsprogramm mit…" 170 Seiten; 5. verb. Auflage; ISBN: 978-3958140424  
Eichinger, Uschi "
Die Anti-Stress-Ernährung - Mehr Power für die Körperzellen" 200 Seiten;  Systemed Verlag: 2., überarbeitete und aktualisierte Auflage 2016; ISBN: 978-3958140325 (mit LOGI)

Strunz, Ulrich "Warum macht die Nudel dumm? Leichter, klüger, besser drauf: No Carbs und das Geheimnis wacher Intelligenz" 255 Seiten; Heyne: 2015; ISBN: 978-3453200630 (über Omega-3 Seite: 104 ff )

Wührer, Klaus "Prophylaxe und Therapie durch Artgerechte Ernährung: ... oder wollen Sie lieber mit voller Stärke ins Gras beißen?" 405 + 64 Seiten; gebunden, Caveman Verlag: 2015; ISBN: 978-3981620009 (ohne Stärke aus dem Ackerbau, das ist der Weg.)

Neumeister, Ulrich "Veggiewahn: Eine Aufarbeitung der Irrtümer und Missverständnisse des Vegetarismus" 312 Seiten; Freya: 2016; ISBN: 978-3990252451 (hervorragende Zusammenfassung von Mythen der Vegetarier)

Jaminet, Paul & Shou-Ching Jaminet  "Perfect Health Diet: Four Steps to Renewed Health, Youthful Vitality, and Long Life" ISBN: 978-0982720905 www.perfecthealthdiet.com The most Toxic Foods: Cereal Grains, wheat, corn, Fructose, Legumes, soy beans, Omega-6-rich vegetable Seed-Oils.

Runow, Klaus-Dietrich "Wenn Gifte auf die Nerven gehen. Wie wir Gehirn und Nervensystem … schützen können" 176 Seiten; Südwest: 2. korr. Aufl. 2009; ISBN: 978-3-517-08387-2; (Alzheimer, Parkinson, ALS…) Seite 71: Omega-3 reduziert das Demenzrisiko um 60%  

Eglin M, Schaub S „Die Befreiung aus den Krankheitsfallen. Wie wir mit der modernen Ernährung in Krankheitsfallen tappen - und wie wir uns mit einem ganzheitlichen Ernährungskonzept daraus befreien" 322 Seiten (185 x 270 mm); Sept. 2015;

Eiweiß ist das Erste: http://josef-stocker.de/eiweiss_wichtig.pdf  

Low-Carb, Paleo, Steinzeit-Nahrung:
http://josef-stocker.de/paleo_steinzeit_nahrung.pdf 

Siehe alle meine pdf-Artikel:  http://josef-stocker.de/stocker1.htm  

Diese Seite als pdf  http://josef-stocker.de/omega3_wichtig.pdf                2016-05-01



 
  Mystik und Dinkelmehl - die Heilige Hildegard

     Gott warnt dich nicht vor falschen Wegen: Wenn du selber durch deine Vernunft erkennen kannst, was zu tun ist, wirst du nicht durch Visionen gelehrt oder gewarnt werden. Pendel und Wünschelrute lügen gar oft, denn sie sind "Wahrsage-Geräte". Wir müssen seit dem Sündenfall uns selber mühen und unsere Vernunft gebrauchen. Gott schaut zu, wie Millionen Hindus, Moslems, usw. viel beten, fasten und zu Allah rufen, und lässt sie doch in ihren Irrtümern (Ablehnung Christi!), weil sie die von Gott geoffenbarte Wahrheit, das ist Jesus Christus, ignorieren und ihre eigenen Wege gehen. Ihre Lehren und Wahrheiten widersprechen sich.

     Die (nie heilig gesprochene) Hildegard von Bingen sagt in religiösen Dingen einiges sehr schön und richtig in Übereinstimmung mit der Bibel; aber in naturwissenschaftlichen Dingen (Kosmologie, Nahrung) macht sie nachweisbare Fehler, so z.B. mit ihrem Lob vom Dinkel-Getreide. 
Herr Posch (St. Georgen am Attersee) machte ein Buch über ihre Schau der Himmelskörper: die Sonne umkreise die Erde... sie sieht eben "mystisch" - ja: geistlich spirituell ist die Erde der Mittelpunkt.  Hildegard hatte in Medizin- und Ernährungsfragen nicht mehr Wissen, als ihre damalige Umwelt.
Vieles, was ihr zugeschrieben wird, ist gar nicht von ihr, z. B. die Empfehlungen zu den Edelsteinen! Da ist viel Geschäftmacherei. Auf dem Gebiet der Ernährung ist fast alles, was ihr zugeschrieben wird nicht von ihr.

     Weder in der Bibel, noch bei Mystikern finden wir naturwissenschaftliche Unfehlbarkeit! Hildegard empfiehlt Dinkelgetreide, aber Dr. Klaus Hoffmann sagt „Dinkel ruiniert die Gelenke wegen der unheilvollen Getreidesäuren“ (Buch: „Rheuma heilt man anders. Teil 2“).  Hildegard behandelt nicht so sehr die Ursachen der Krankheit (Vorbeugung) sondern vorwiegend nur Symptome… und sie kennt nur eine Einheitsdiät für alle gleich. Heute wissen wir, dass das selbe Nahrungsmittel nicht bei jedem Menschen gleich wirkt, sondern je nach Stoffwechsel-Typ verschieden (Jan Prinzhausen; Karin Stalzer).
      Ein neues Buch entmystifiziert den ganzen Hildegard-Rummel: "Irrwege des Glücks. Esoterische Medizin von A bis Z" von Adelgunde Mertensacker, siehe Seite 132 bis 137.
Der ganze Aberglaube und Unsinn über Wirkungen von Edelsteinen (verbreitet von Dr. med. Hertzka und Dr. Wighard Strehlow) stammt aus einem Buch eines mittelalterlichen Verfassers "Von den Steinen", das man fälschlich Hildegard zuschreibt und ihren Werken hinzufügte! Von Hildegard ist über Ernährung fast gar nichts gesichert überliefert. Leichtgläubige erfinden und machen Geschäfte (innerhalb des Esoterik-Rummels). Ihr gepriesenes Dinkel-Getreide ruiniert die Gelenke!

     In den 2000 Jahren seit Christus gab es viel PEST, Aussatz, Seuchen und Cholera. Keinem Mystiker wurde etwas Brauchbares zur Überwindung der Seuchen offenbart, keinem wurde gesagt, dass die Pest durch Ratten und Flöhe übertragen wird, keinem Mystiker wurde gesagt, dass es Mikroben oder Viren gibt, oder wie man sich vor diesen schützt, was man gegen  Lepra tun kann, oder wie und warum Krebs entsteht; usw. 

      Also ich mahne auf naturwissenschaftlichem Gebiet zu größter Vorsicht bei Sehern, Mystikern und Charismatikern. Es gibt dort jede Menge Fehler, Fabeln und Märchen. Leichtgläubige fallen auf sonderbare Visionen herein. Gebrauche Deinen Verstand und schalte ihn nie aus! In der östlichen Mystik wird innere Leere angestrebt und gefordert, und diese innere Leere wird dann von einem anderen Licht ausgefüllt - es bleibt kein Vakuum. Der oberste der gefallenen Engel heißt Luzifer, das heißt Licht-Träger! Er ist das falsche Licht, dem die Welt nachläuft. Hütet euch vor den Verführern.  

      Die Bibel ist unfehlbar in Glaubens- u. Sittensachen, nicht in Naturwissenschaft.

   Mehr zu diesem theologischen Thema:    www.theologisches.info/welt5.htm 

 

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Yoga, Reinkarnation

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