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Fett - ja, aber welches? 2009-04-14
Freispruch für gesättigte
Fettsäuren (Tierfette!) –
Noch immer raten Ernährungsberater:
Essen sie möglichst wenig Fett und mehr komplexe KH (Vollkorn...) - Omega-3-Fettsäuren (sowie Vitamin-C) schützen vor Herzinfarkt - sie kommen aber ausschließlich nur in tierischem Fett vor! Das erste und wichtigste Fett für die Gehirnentwicklung, das du lieber Leser erhalten hast, ist ebenfalls reichlich "tierisch" - das Fett der Muttermilch! Wir haben heutzutage von den beiden Antagonisten alle einen zu hohen Anteil an Omega-6-Fettsäuren in unserer Nahrung und zu wenig Omega-3. Die beiden müssen jedoch in einem ausgewogenen Verhältnis zugeführt werden, sonst schaden sie. Wer kein Fleisch und keinen Meeresfisch aus kalten Gewässern (Makrele, Hering, Lachs, Thunfisch) isst, der muss, um genügend Omega-3 zu erhalten, Vorläufersubstanzen aus dem Pflanzenreich konsumieren (Leinöl, Rapsöl). Früher war Fleisch ein sehr wichtiger Lieferant der Omega-3-Fettsäuren. Als die Tiere noch auf Steppen, Wiesen oder in Wäldern weideten, fraßen sie genügend Grünfutter... in dem die Vorläufersubstanz alpha-Linolensäure enthalten ist. Bei der heutigen neumodischen Tierhaltung mit Getreide, Weizen, Mais, Soja... reichern sich zu viele Omega-6-Fettsäuren dieses Futters im Fleisch an. Heute kann nur noch Wildfleisch (und Meeresfisch) als interessante Omega-3-Quelle angesehen werden. (Worm beschreibt weiter, "dass Vegetarismus nie und nirgendwo auf der Erde eine natürliche Ernährungsform war und dass Kinder von Vegetarierinnen mit schlechten Karten ins Leben starten" 179 ff) Ulrike Gonder schreibt: Eine im American Journal of Clinical Nutrition veröffentlichte Studie ergab, dass der Verzehr von Fett, insbesondere von gesättigten Fettsäuren, das Voranschreiten einer Arterienverengung (z. B. bei Frauen nach den Wechseljahren) verlangsamt! Damit bahnt sich in der Ernährungswissenschaft eine echte Sensation an: Bislang galten gesättigte Fettsäuren, wie sie beispielsweise in Butter, Sahne, Kokosfett, Speck und Schmalz vorkommen, als besonders ungesund für die Blutgefäße ... bisher standen diese Fette im Verdacht, Arterien zu verstopfen und Herzinfarkte auszulösen. Bewiesen war dies freilich nicht – nun steht das Ende dieser Fett-Verteufelung bevor. Bei jenen Frauen, die das meiste Fett, die meisten gesättigten und die meisten einfach ungesättigten Fettsäuren gegessen hatten, war die Verengung der Herzkranzgefäße innerhalb des dreijährigen Beobachtungszeitraumes am wenigsten fortgeschritten. (Anmerkung: das deckt sich genau mit den Beobachtungen und nachweisbaren Forschungsergebnissen die Dr. W. Lutz und Dr. Jan Kwasniewski schon vor Jahrzehnten machten). Eine beschleunigte Gefäßverengung fanden die Forscher bei Frauen, die besonders viel mehrfach ungesättigte Fettsäuren (Pflanzenöle, besonders Omega-6) und viele Kohlenhydrate gegessen hatten. Dies betraf vor allem Kohlenhydratlieferanten, die den Blutzuckerspiegel stark ansteigen lassen (hoher glykämischer Index) sowie Frauen mit geringer körperlicher Aktivität. Ulrike Gonder: Diese Studie ... ist aus mindestens zwei Gründen besonders wichtig: Erstens überführt sie zwei ganz grundlegende Empfehlungen der Ernährungsberatung als falsch: Der Rat zur Bevorzugung von Kohlenhydraten (gegenüber Fett) und zu mehrfach ungesättigten Fettsäuren (gegenüber gesättigten) war offensichtlich unbegründet und der Gesundheit abträglich... (Die ungesättigten Fettsäuren müssen in einem bestimmten Gleichgewicht sein, wir aber essen zu viele Omega-6- und viel zu wenige Omega-3-Fettsäuren (siehe Nicolai Worm, Seite 122 ff) Schon lange sprechen Stoffwechsel- und Beobachtungsstudien und der gesunde Menschenverstand dagegen, dass Butter oder Schmalz per se dem Herzen schaden. Unstrittig ist, dass Überernährung (bes. KH), Übergewicht und Diabetes das Infarktrisiko erhöhen. Diese Zusammenhänge können aber nicht länger den gesättigten Fetten in die Schuhe geschoben werden. Übrigens finden sich die auch günstigen einfach ungesättigten Fettsäuren nicht nur in Olivenöl, sondern auch in Avocados, Nüssen, Schweine- und Geflügelschmalz sowie im „unsichtbaren“ innermuskulären Fleischfett (Anmerkung: Tiere in freier Wildbahn haben ein viel besseres Fett, als Masttiere aus dem Stall !!). Es waren 235 Frauen mit bereits bestehender koronarer Herzkrankheit untersucht und Messungen an über 2.000 Blutgefäßen vorgenommen worden. Der durchschnittliche Fettverzehr lag bei 25% (zwischen 19 und 31%) der täglichen Kalorienzufuhr (Ulrike Gonder).
Homepage:
"Die Wahrheit über gesättigte Fette!" von Dr. Mary
Enig und Sally Fallon
Budwig, Dr. Johanna „Krebs. Das Problem und die Lösung" Sensei Verlag, ISBN 3-932576-640 (sie empfiehlt mehr Omega-3-Fette und eine Kohlenhydratarme Öl-Eiweiß-Kost) www.oel-eiweiss-kost.de
Dr. Jan Prinzhausen: Dass Fett und auch Eiweiß nicht mehr
als primäre Schadensfaktoren dargestellt werden können,
zeigen verschiedenste
wissenschaftliche Arbeiten der letzten Zeit. Die Gründe für
ernährungsbedingte Erkrankungen sind komplexe Geschehen bei Genetik,
Nährstoffverhältnissen und dem individuellen Stoffwechsel.
Genauso vielschichtig können demnach die
Ursachen
für Übergewichtigkeit sein.
Der große Unterschied: Das
Verhältnis der drei Makro-Nährstoffe (KH - Eiweiß - Fett) in der
täglichen Nahrungsmenge entscheidet, ob die selbe Menge Fett gesund oder
krankmachend ist! Die Veränderung eines Faktors verändert die
verträgliche Menge auch bei den anderen zwei Faktoren! Butter ist erlaubt und gesund! Sie sollten hingegen allen mehrfach ungesättigten Ölen und den gehärteten Pflanzenölen (Pflanzenfetten) aus dem Weg gehen (Dr. Steintel warnt vor Ölen aus Pflanzen-Samen und Kernen!). Meiden Sie jedes industriell vorgefertigte Produkt, in welchem solche Öle/Fette enthalten sind. Nicht die tierischen gesättigten Fette sind ungesund, auch nicht Cholesterin in Nahrungsmitteln, sondern Transfette und gehärtete Pflanzenfette. Vermeiden Sie alles aus der Frittier-Pfanne. Verwenden Sie dagegen traditionelle Produkte wie kalt gepresstes („virgin" oder „vergine" oder „natives") Olivenöl. Gewöhnen Sie sich an die Vorteile des tierischen Fetts fürs gelegentliche Braten. Essen Sie Eidotter und andere tierische Produkte mit den enthaltenen Proteinen (Rührei). Und – schlussendlich – essen Sie soviel an guter Butter, wie Sie mögen, mit dem Glück bringenden Gefühl, dass unpasteurisierte Butter ein ganzheitlich positives Nahrungsmittel für Sie und Ihre ganze Familie darstellt (Butter umgeht die Leber und schont sie). Butter ökologischer Herkunft, kalt gepresstes (natives) Olivenöl und Omega-3-Öle aus Hochseefisch. Aus: http://www.health.powerhouse.at/
Tierische Fette sind die Grundnahrungsmittel bei der Optimalen Ernährung: Dr.
Kwasniewski Jan schreibt sinngemäß: Als Antrieb für eine
Maschine ...
eignet sich C aus Kohle oder Holz ... nie so gut, wie Wasserstoff H! Bei der Verbrennung
der tierischen Fette verbindet sich H mit O zu unschädlichem Wasser H2O; bei der Verbrennung der Kohlenhydrate (C), z. B.
Getreidestärke, verbindet sich Kohlenstoff, C mit O und es entsteht giftiges Kohlenmonoxyd!
Dr. Jan Kwasniewski
"Optimal
essen"
192 Seiten,
"Optimal Nutrition" 176 Seiten;
und: "Homo OPTIMUS", hat schon Millionen Anhänger.
Seine an gesättigten (!)
tierischen Fetten überreiche Low-Carb-Kost funktioniert
bestens, bei der einzigen Bedingung:
Die Kohlenhydrate müssen ganz stark
reduziert werden, damit der Insulinspiegel konstant unten bleibt (dann schaden Butter und sogar Schweineschmalz nicht). Dr. Wolfgang Lutz lebt schon seit 40 Jahren fast ausschließlich
von tierischen Fetten bei ganz wenig Kohlenhydraten in bester Verfassung
(2005: 92 Jahre alt), was die gängigen Ernährungspyramiden total über den Haufen
wirft. Die Stärkemehle aus dem Ackerbau und gehärtete Pflanzenfette
(Transfette) schaden viel mehr als die tierischen
Fette aus artgerechter Zucht!
BUTTER ist
gesünder als Margarine oder jedes Kunstprodukt aus der Fabrik:
VORSICHT vor hoch ungesättigten
Pflanzenfetten. Pflanzenöle sind unnatürlich:
Fett macht nicht fett -
Merke: Nicht die
Fette, vor allem nicht die tierischen, Nahrungsergänzungen: ob man solche empfehlen soll? Im Allgemeinen nicht!
Abnehmen: Zwei Mechanismen muss man verstehen. 1. Iss regelmäßig und mäßig, das heißt drei Mal am Tag! Eine größere Essenspause suggeriert dem Körper: Achtung, es kommt eine Notzeit – lege sofort Fett-Vorräte für die karge Notzeit an! Jo-Jo-Effekt 2. Fett gelangt nur durch das Hormon INSULIN in die Fett-Zellen: Insulin wird durch Süßstoffe und Kohlenhydrate (Brot, Backwaren, Zucker) hervorgelockt um einen zu hohen Blutzuckerspiegel zu vermeiden! (Also alles Süße, Saccharin… Stefia, lockt Insulin!)
3.
Es ist wichtig, in der gleichen Mahlzeit nie SÜSS mit FETT zu
verzehren! Eiweiß ist zuständig für das Sättigungsgefühl: So können sich z. B. Atkins-Leute immer satt essen und essen dabei bei dieser fettreichen Nahrung ohne die Kalorien zu zählen doch im Gesamten weniger Kalorien, als Weight-Watchers und andere Diäten-Anhänger.
Es geht also um Glyside (Glykose,
Kohlenhydrate) kontra Lipide (Fett):
Also die eine Mahlzeit mit solchen Nahrungsmitteln zusammenstellen, die Kohlehydrate enthalten und fast KEINE Fette und die andere Mahlzeit mit Fetthaltigen Nahrungsmitteln (darunter fallen: Öle, Fette, Fleisch, Fisch, Eidotter... ohne KH) und dazu die Neutralen, frei von Glykose! Bei jedem Wechsel von Süß auf Fett oder umgekehrt darf drei Stunden lang nichts gegessen werden. Die Verdauung braucht für die Umstellung von Süßem (Insulin) auf Fettverdauung diese Essenspause. Wichtig ist eine Tabelle, die den Anteil der KH (Glysidgehalt) der Nahrungsmittel angibt, damit man weiß, was unter Süß fällt: z. B. Brot, Nudeln, Knoblauch, Karotten, usw. Neutral und immer erlaubt sei angeblich Wein.
Der Körper bekommt schnell Normalgewicht und
bessere Gesundheit
bei dieser Art von "Trennkost" obwohl man normal nach Appetit isst!
(Ketarier). B ü c h e r : Worm, Dr. Nicolai „Syndrom X oder: Ein Mammut auf den Teller. Mit Steinzeitdiät aus der Wohlstandsfalle" Das metabolische Syndrom! 7. überarbeitete Auflage: 2008; 280 Seiten; ISBN: 978-3927372238 (Pflichtlektüre; Wissenschaftlich klar gegen Vegetarismus 179 ff. Seine LOGI-Methode geht nach GLYX; Tierfette sind wichtig und gesund: 122 ff) Gonder, Ulrike "Fett! Unterhaltsames über fette Lügen und mehrfach ungesättigte Versprechungen" Stuttgart: 2004; ISBN 3-7776-1292-8; 232 Seiten http://www.ernaehrgesund.de/profil/profil.html (die Kohlenhydrate sind der Bösewicht) "Die Wahrheit über gesättigte Fette!" http://www.westonaprice.org/knowyourfats/skinny_de.html Mary Enig & Sally Fallon
Lutz, Dr. med. habil. Wolfgang „Leben ohne Brot. Grundlagen der
kohlenhydratarmen Ernährung“
15. erweiterte Auflage 2004; ISBN
3-88760-100-9 Schaub, Stefan "Gesunde Nahrung für Kinder und Eltern. Zappelphilipp, Pummelchen, Schrei-Babies und Co." Die kohlenhydrat- und säurearme Ernährung für jedermann! 174 Seiten; Schaub-Institut-Bücher Juli 2009; ISBN: 978-3-907 547 113; Low Carb Ernährung heilt! Nur direkt bestellbar. Schaub, Stefan "Ernährung + Verdauung = Gesundheit. Die Fundamente des Gesundbleibens" Schaub-Institut CH-7310 Bad Ragaz; Schaub "Die gute Figur" Bad Ragaz: 22006; ISBN: 3-907547-09-8; 148 Seiten Köhler, Dr. med. Bodo "Grundlagen des Lebens. Stoffwechsel und Ernährung. Leitfaden für eine lebenskonforme Medizin" 2001; ISBN: 978-3899061765, 206 Seiten, 17x22 cm (tiefgründig über Regulationsstörungen. Gegen starre Diäten: anabole + katabole Stoffwechsellage müssen jeweils mit einbezogen werden. Die Wichtigkeit hoch ungesättigter Omega-3-Fettsäuren; Eine Ehrung für Prof. Johanna Budwig, Prof. J. Schole; Prof. Max Lüscher…) Colpo, Anthony "Der große Cholesterin-Schwindel. Warum alles, was man Ihnen über Cholesterin, Diät und Herzinfarkt erzählt hat, falsch ist!" Kopp-Verlag: 2009; 544 Seiten; ISBN: 978-3-938 516 850 Hartenbach, Dr. med. Walter „Die Cholesterinlüge. Das Märchen vom bösen Cholesterin“ 184 Seiten, Herbig; 27. Aufl.: 2008, ISBN: 978-3776622775; 184 Seiten Ravnskov, Uffe /Udo Pollmer "Mythos Cholesterin" 320 Seiten, 4. erweiterte Auflage: 2008; ISBN: 978-3777616094
Rollinger, Maria "Milch besser nicht"
2. aktualisierte Auflage 2007; ISBN: 978-3-940236-00-5;
www.milchlos.de http://www.wai.biomedizin-online.info/
Kwasniewski, Jan "Optimal essen" (kohlenhydratarm wie Lutz!), Bestellen nur bei: Heinrich A. Güttner, Rostocker Str. 53/514, D-70376 Stuttgart. Tel.: +49 (0)711-5490628; Fax: +49 (0)711-5005309; h.a.guettner(a)kabelbw.de Auch auf englisch erhältlich bei Guettner: "Optimal Nutrition" 176 Seiten; und: "Homo Optimus" 376 Seiten.
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