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     Welcher Stoffwechsel-Typ bist du?            updated   2017-01-18

     Eine Ernährung, die dir gut tut, kann einem anderen schaden!
Es gibt unter den Menschen unterschiedliche Stoffwechsel-Typen. Z. B. den "Eiweiß-Typ", "Kohlenhydrat-Typ", "Misch-Typ". Das optimale Mengenverhältnis von Fett, Proteinen, Kohlenhydraten ist je nach Typ verschieden und muss beachtet werden - sonst "stottert die Maschine" oder "rußt" der Motor. Was ist das ideale Mischungs-Verhältnis für Dich??
     Wir haben alle noch einen Stoffwechsel des Steinzeit-Jägers, der sich über zwei Millionen Jahre lang herausgebildet hat. Der Steinzeit-Jäger lebte total ohne Getreideprodukte, Soja und Milch (PALEO-Nahrung) und fast nur von frischem Fleisch und vor allem dem Fett der Tiere. Freilaufende Tiere haben ein viel besseres Fett (mit ungesättigten Fettsäuren! und Omega-3), als im Stall gemästete Tiere. Die meisten Menschen sind nach ihrem Stoffwechsel noch immer "Jäger", also "Eiweiß-Typen" - denen eine Kost aus frischem Fleisch mit dem tierischen Fett (!) am besten bekommt. Manche sind "Schnell-Verbrenner" und brauchen zur Dämpfung (des "Feuers") mehr Fett im täglichen Speisenplan  - andere nicht.

     Der Stoffwechsel des Steinzeit-Jägers hat sich in der Steinzeit herausgebildet, als es noch keinen Ackerbau und keine Haustiere (keine Milchprodukte) gab. Über 1 Million Jahre lang lebten unsere Vorfahren auf der nördlichen Halbkugel nur von der frischen Jagdbeute (Tieren, die man mit Spies und Bogen jagen kann) und etwas Beeren, Wurzelgemüse...
 Eine Fett-Eiweißkost sättigt früher, führt nicht zu Fressattacken und hilft eher zu gesunder Schlankheit, als jede Weight-Watchers-Diät mit Kalorienzählen und Kohlenhydraten. Du brauchst auf jeden Fall weniger Kohlenhydrate (Stärkemehle, Zerealien, Weizen, Zucker)

     Was bist du für ein Stoffwechseltyp bzw. Verbrennungstyp?

      Bisher versuchte man eine für alle Menschen gleiche Idealdiät oder Ernährungspyramide zu finden: "Die eine gesunde Ernährung". Das konnte nicht gelingen, denn was dem einen gut tat, schadete dem anderen! Es führte zu vielen Diäten, die alle jeweils nur je einigen Leuten halfen! Es gibt "Langsam-Brenner" und "Schnell-Brenner", die eine je verschiedene Brennstoff-Mischung brauchen. Der Stoffwechsel in der Zelle ist verschieden, von Typ zu Typ. Die Mitochondrien brauchen nicht so viele KH, wie manche meinen (Kuklinski, Bodo "Mitochondrien: Symptome, Diagnose und Therapie" 526 Seiten; Aurum: 2015)

     "Eine gesunde Diät für alle gleich" kann es nie geben. Der Vegetarier David Wolfe empfiehlt,  beispielsweise Kohlenhydrate/Eiweiß/Fett 33:33:33%, dabei bekommt der eine zu viel Eiweiß und der andere zu viele Kohlenhydrate für seinen Typ, was sich auf die Leistungsfähigkeit enorm auswirkt.

      Der "Verbrennungsmotor" Mensch läuft bei falscher Mischung der Grundnahrungsstoffe nicht optimal, er verrußt und zündet nicht richtig. Du brauchst die richtige Mischung für dein persönliches Stoffwechsel-Profil, das du für dich herausfinden musst. Ein anderer Vergleich: Es gibt Holzöfen und Ölöfen: das schnell brennende Holz schadet einem Ölofen. Für das nötige Gleichgewicht in den homöostatischen Regulationssystemen des Menschen gibt es einiges zu beachten:
Ein Mischungs-Verhältnis, das dem einen gut tut, das schadet dem anderen offensichtlich.

Was einem Menschen wunderbar hilft,
das nützt dem nächsten überhaupt nichts,
und ein dritter wird davon sogar krank!

      Dr. med. Bodo Köhler ist gegen dogmatisch fix definierte Diäten! (130). Jeder ist individuell ein bisschen anders, und:  Die Stoffwechsellage des Menschen wechselt laufend zwischen anabol und katabol (aufbauend und abbauend) - eine Diät muss an den jeweiligen Menschen in der jeweiligen Situation je verschieden angepasst werden (Köhler "Grundlagen des Lebens. Stoffwechsel und Ernährung. Leitfaden für eine lebenskonforme Medizin"). Weitere Themen bei Köhler: Regulationsstörungen, Kohlenhydrat-abusus, hoch ungesättigte Fettsäuren, ...
 

    Genetische Bestimmung der Stoffwechsel-Typen:  
       Durch eine Gen-Analyse kann heutzutage genauer angegeben werden, welcher
 Stoffwechsel-Typ ein Mensch ist:
ob er ein
"Eiweiß-Typ", "Kohlenhydrat-Typ", ein "Misch-Typ" oder ein ... -Typ ist -
ob er sich mit mehr Eiweiß und Fett bei weniger Kohlenhydraten optimal ernährt
(oder: wie viele KH ihm bekömmlich sind. Getreide ist jedoch nie gesund).

      
Einige Methoden zum Stoffwechsel-Screening seien hier aufgezählt:

1. Die Firma, DNA plus in Salzburg und Freising: http://www.dnaplus.de/de/produkte/  bietet solche Bestimmung an. 

2. Center of Genetic Analysis and Prognosis in Köln "COGAP" macht GEN-Analysen: dies erlaubt jedem seine Gesundheit und sein Wohlbefinden entsprechend seiner individuellen genetischen Veranlagung zu optimieren. http://www.cogap.de/ablauf.html  
3. Die CRS-Methode: Ist billiger und doch auch sehr aufschlussreich: Sie brauchen nur die Hand auf ein Buch-großes Messgerät legen und innerhalb von Sekunden wird mittels Fluoreszenz-Messung ein großes Spektrum des zellulären Stoffwechsels erkannt (Die Hand wird kurz "durchleuchtet"). Stoffwechsel-Screening  CRS  http://www.muellerwien.at/?q=crs

4. LLiD - Leichter leben in Deutschland (Straubing): http://www.llid-metacheck.de/  (über die Apotheke)

5. Die Firma von Nutrilite (Amway) www.bodykey.at mit Schwerpunkt für Abnehmen (Labor in Salzburg).

6. Stalzer empfiehlt auch noch Kinesiologie: Stocker ist gegen solche kinesiologische Kaffeesudleserei (Esoterik)

Beachte die Epigenetic: Man kann Gene aktivieren oder abschalten - durch Umwelt, Gewohnheiten...  Blech, Jörg "GENE sind kein Schicksal. Wie wir unsere Erbanlagen und unser Leben steuern können" (Epigenetik) 286 Seiten; Fischer Verlag: 2010; ISBN: 978-3-10-004418-1


Die Firma CoGAP unterscheidet

      4 Meta-Typen: Mithilfe einer DNA-Analyse kann jeder seinen persönlichen Meta-Typ herausfinden. Alle Menschen haben unterschiedliche Gene. Die unterschiedliche genetische Veranlagung hat zur Folge, dass nicht nur die Energieaufnahme bei jedem anders abläuft (Stoffwechsel in Zellen und Mitochondrien), sondern auch dass einzelne Nährstoffe (Kohlenhydrate, Eiweiße, Fette) unterschiedlich verstoffwechselt und abgebaut, oder benötigt werden.

        Es haben sich beim Menschen unterschiedliche Stoffwechseltypen herausgebildet.
CoGAP unterscheidet vier Haupt- oder Meta-Typen:

 Alpha α  Der Meta-Typ Alpha kann besonders effektiv Eiweiß verwerten. Im Rahmen einer Alpha-Diät sollte auf zu viele Fette und Kohlenhydrate verzichtet werden. Damit die Diät besonders gut funktioniert, sollte der Meta-Typ Alpha sich auf drei Mahlzeiten am Tag beschränken und keine Zwischenmahlzeiten einnehmen.

 Beta β  In Ergänzung zu Eiweiß kann der Typ Beta auch Fette sehr gut verstoffwechseln. Allerdings sollte auch dieser Typ die Energiezufuhr durch Kohlenhydrate begrenzen und nicht mehr als drei Mahlzeiten am Tag zu sich nehmen, um durch die Typgemäße Ernährung effektiv abzunehmen. (Low-Carb sehr günstig)

 Gamma γ  Anders funktioniert die Nährstoffverwertung bei dem  Gamma-Typ, der auch Kohlenhydrate (in Maßen) gut verstoffwechselt.

 Delta δ  Der Delta-Typ: Kohlenhydrate und Fette können von ihm effektiv verarbeitet werden und sind während der Diät erlaubt. Für ihn ist es besser, einige kleinere Mahlzeiten zu sich zu nehmen, als sich auf drei große zu begrenzen.
Durch diese Untersuchungen kann jeder mit einer vom Labor zu erstellenden DNA-Analyse seinen persönlichen Stoffwechsel genauer berücksichtigen und dadurch
abnehmen. http://www.cogap.de/ablauf.html  


 
    Stoffwechseltypen nach Karin Stalzer

Stalzer, Karin "Was den einen nährt, macht den anderen krank" vierte, erweiterte Auflage 2013 (5./2015);
Es geht in diesem Buch vordringlich darum, den individuellen Stoffwechseltypus zu finden und zu definieren (Seite 120 - 140), denn dieser ist Indikator dafür, welche Nahrungskombinationen dir gut tun oder schaden (dem einen tut ein höherer Fett-Anteil täglich sehr gut, dem anderen nicht). Frau Dr. Karin Stalzer und Christina Schnitzler erklären Ernährungsprinzipien, die Verdauung, die Verbrennungsgeschwindigkeit auf Zellebene, das autonome Nervensystem... Tipps, wie man Essen für sich und seinen Typ individuell anpasst! Essen soll wie ein Maßanzug individuell angepasst sein! Am Schluss: 150 Seiten Rezepte für jeden unterschiedlichen Typus und Nahrungsmittel-Tabellen für jeden Typ gesondert.
Seite 125 ff: Fleisch macht basisch beim Glykotyp - aber übersäuert den Stoffwechsel beim Sympathikus-Typ!
Leseprobe Stalzer: 
 Leseprobe
      Stoffwechsel-Typen nach Stalzer:

1. Sympathikustyp: sollte sparsam mit fetten und Purin haltigen Eiweißsorten umgehen; fühlt sich mit Speisen aus KH gut versorgt, aber es muss bei jeder Mahlzeit auch etwas Eiweiß dabei sein.
2. Parasympathikustyp: Eskimo-Typ; braucht zu jeder Mahlzeit verhältnismäßig viel Eiweiß und Fett (Unterschied zum Glykotyp).
3. Glykotyp = ein Schnellverbrenner: nimmt etwa 50% Eiweiß; 35 - 45% Fett und nur max. 10% KH aus stärkearmem Gemüse
. Getreide und Wurzelknollen muss er meiden; Getreide übersäuert ihn.  Er muss zu jeder Mahlzeit  Eiweiß und Fett essen um die schnellen Verbrennungsprozesse abzubremsen. Tierisches Eiweiß wirkt bei ihm nützlich und basisch.
4. Betatyp = Kohlenhydrat-Langsamverbrenner: Dieser Typ soll Fett, das die Verbrennung bremst, reduzieren auf max. 10% des Kalorienverbrauchs. Eiweiß (mageres Fleisch, Fisch) und KH je 45% nehmen.
5. Gleichmäßiger Verbrennungstyp = ausgewogener Stoffwechseltyp: Eine Mahlzeit, bei der einer der drei Makro-Nährstoffe Eiweiß, Fett, KH völlig fehlt, bringt ihn aus der Balance.

 

      Andere Stimmen zum Thema Typen oder typgerechte Ernährung:  
      Von dipl. Ernährungsberaterin HF, Marianne Eglin, Schweiz erhielt ich folgenden Hinweis:

Sehr geehrter Herr Stocker ! Vielen Dank für Ihr positives Feedback zu unserem Buch ("Die Krankheitsfallen" 2015). Ich gebe Ihnen gerne meine Haltung zum Thema „individuelles Mischungsverhältnis – typgerechte Ernährung“ bekannt:
       Dass jeder Mensch ein Individuum ist und deshalb auch eine individuelle Ernährung braucht, ist unbestritten. Doch wo ist die Grenze zwischen „individuell“ und „für alle gleich“? Ich bin der Meinung, dass unsere Gene, welche das Werk der menschlichen Evolution darstellen, uns klar vorgeben, welche Naturgesetze bzw. Verdauungs- und Stoffwechselgesetze für die Menschen allgemeingültig sind. Das heißt konkret, dass der Mensch evolutionär an wenig Kohlenhydrate, wenig bis kein Getreide, reichlich tierisches Eiweiß und Fett und nur marginal an Pflanzliches adaptiert ist. Wie der einzelne Mensch mit größeren Mengen Kohlenhydraten und pflanzlichen Nahrungsmitteln wie Getreide, Zucker, Gemüse etc. klar kommt, ist einerseits abhängig von der individuellen Ausprägung der Gene, aber andererseits noch vielmehr von der individuellen epigenetischen Situation. Die Lebenssituation mit all den äußeren Einflussfaktoren (Stress, Beziehungen, Arbeitssituation, Fehlernährung, verändertes Mikrobiom durch Antibiotikabehandlung, Zusatzstoffe etc.) entscheidet schlussendlich darüber, welche Ausprägung die Gene annehmen und wie gut unser Körper mit all den Nahrungsmitteln, die wir ihm tagtäglich zufüttern, klar kommt.

       Da die individuelle Verträglichkeit von den soeben erwähnten äußeren Einflussfaktoren, die notabene regelmäßig ändern können, abhängig ist, kann es meiner Meinung nach keine typgerechte Ernährung geben. Die perfekte Ernährung für jeden Einzelnen, kann also nie fix definiert werden. Dies gerade auch weil der Mensch und sein Stoffwechsel immer in Interaktion mit seinem sich stets verändernden Umfeld ist. Wir müssen damit leben können, dass alle Ernährungsempfehlungen immer nur annäherungsweise stimmen. Ziel ist, dass jeder einzelne Mensch sich so gut spürt, dass er selber realisiert, was ihm bekommt und was nicht. Die Schaub-Kost ist als Weg zu diesem Ziel zu verstehen.

      Sie haben also recht, wenn Sie sagen, dass die Suche nach der universell richtigen Ernährung scheitern musste. Sie wird auch in Zukunft scheitern, da helfen uns auch noch so ausgeklügelte Gentests nicht!   Ich hoffe, Ihnen mit dieser Antwort weitergeholfen zu haben und wünsche Ihnen alles Gute.
Herzliche Grüsse aus der Schweiz von    Marianne Eglin   (November 2015)

Höffeler, Fritz "Nutrigenetik: Wie sich Ernährung und Gene gegenseitig prägen" 232 Seiten S. Hirzel Verlag 2013 ISBN: 978-3777621500

Kegel, Bernhard "Epigenetik: Wie unsere Erfahrungen vererbt werden" 370 Seiten; DuMont Buchverlag: April 2015; ISBN: 978-3832163181

Spork, Peter "Der zweite Code: EPIGENETIK oder: Wie wir unser Erbgut steuern können" 304 Seiten rororo 2010 ISBN-13: 978-3499624407; Größe: 11,5 x 2 x 19,4 cm

Strunz, Ulrich "Der Gen-Code - Das Geheimnis der Epigenetik - Wie wir mit Ernährung und Bewegung unsere Gene postiv beeinflussen können. Der Schlüssel zu mehr Lebensfreude; Fitness und optimalem Fatburning" 180 Seiten; Systemed: 12. August 2013; ISBN: 978-3942772013 Bessere ist: Joel Wallach "Epigenetics"

Kollmann, Albert "Abitur-Wissen - Biologie - Genetik" Taschenbuch; 180 Seiten; Stark Verlag: April 2015 ISBN-13: 978-3894494582 


    
 Dr. Norbert Tengler (er hatte einmal eine Internetseite evos.de ) bei ihm las ich ungefähr folgendes:

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mitteleuropäer auf die ketogene Diät (mit ganz wenig Kohlenhydraten) mit besserer Gesundheit  reagiert liegt bei ungefähr 80 %.
      Dieser Aussage beruht auf der Tatsache, dass sich nur manche (20% ?) Menschen im Laufe der evolutionären Entwicklung vom Jäger und Fleischesser (der viel tierisches Fett und Eiweiß in den Eiszeiten aß) zum Ackerbauer und damit zu einem eher an KH angepassten (Schnellbrenner) Stoffwechsel-Typ gewandelt haben.
      Eine Anpassungen des Organismus an vermehrten Kohlenhydratkonsum, dauert über 10.000 bis 40.000 Jahre!, was ca. 500 Generationen entspricht. Manche Menschen (besonders im Nahen Osten und in den Mittelmeerländern) haben diese Adaption an die Kohlenhydrate schon völlig erreicht. Die übrigen 80% der Menschheit leben gesünder mit einer Low-Carb "Steinzeitdiät" (bei der die Kohlenhydrate und vor allem jegliches Getreide stark reduziert sind). Für die meisten Menschen ist Weizen, Getreide, Weißmehl, Zucker, Milch (Laktose) auf Dauer gesundheitsschädlich. William Davis, David Perlmutter, Julien Venesson, Peter Osborne... sagen sogar:
Weizen in der heutigen Form ist für jeden schädlich.
Nicht die tierischen Fette (artgerecht gehaltener Tiere), sondern die zu vielen Kohlenhydrate sind dein Feind!

20% Gruppe

50% Gruppe

30% Gruppe

Heute geht man davon aus, dass etwa 20 Prozent der Menschen an KH einigermaßen angepasst sind. Sie haben kaum Probleme beim Kohlenhydratverzehr (bei mäßiger Menge!). Es kommt weder zu einer erhöhten Insulinausschüttung, noch zur Hyperinsulinämie. Das Risiko für Übergewicht und Herz Kreislauf Krankheiten liegt entsprechend niedrig. Insulin trägt Fett in die Fettzellen!
Diese Glücklichen können regelmäßig, mäßig, KH essen, ohne an Gewicht zuzunehmen.

Zwischen diesen beiden Extremen liegt die Gruppe, die unterschiedlich starke Probleme mit Kohlenhydraten hat. Das sind etwa 50 Prozent der Europäer. Die zugeführten Kohlenhydrate werden nicht optimal umgesetzt (vor allem Stärkemehle schaden). In diese Gruppe fallen all jene, die eine lästige Speckschicht in der Bauchregion aufweisen. Mit einer konventionellen Diät ist diesem hartnäckigen Bauchspeck nur schwer beizukommen, da diese Personen mit einer verstärkten Insulinausschüttung auf Kohlenhydrate reagieren.
Falls Sie in diese Gruppe fallen, ist die ketogene oder Low-Carb Diät genau die richtige Lösung des Problems. 

Der Anteil der Menschen, die nicht an den heute üblichen hohen Kohlenhydrat-Konsum angepasst sind, liegt bei ungefähr 30 Prozent. Sie reagieren mit höherem Insulinausstoß. Das Risiko für die Entwicklung einer Hyperinsulin-Ämie liegt sehr hoch. Der höhere Insulinausstoß erklärt auch, warum diese Personen bei normalen Kalorienmengen schnell zunehmen. Eine zwar kalorienreduzierte, aber   kohlenhydratreiche Diät hilft hier nur wenig. Für diese Personen ist die ketogene Diät optimal: Low Carb!

Low-Carb


    Typ nach Blutgruppe??
Die Blutgruppen-Diät des Peter D'Adamo hat sich nicht bewährt:
 
 
   Sich nach der eigenen Blutgruppe richten?  Bei Leuten mit Blutgruppe O (besonders Non-Secretor) zeigt die Blutgruppen-Diät positive Erfolge. Wohl nur deshalb, weil sich bei Typ O die Empfehlungen mit den allgemeinen Regeln für Low-Carb und Paläo-Steinzeitdiät treffen.
Die Grundlage für die Blutgruppenspezifische Ernährung basiert auf der Beobachtung, dass zwischen dem Blut des Menschen und den Nahrungsmitteln, die er zu sich nimmt, eine chemische Reaktion abläuft. Verantwortlich dafür sind Lektine, in großer Zahl vorhandene Eiweißverbindungen mit verschiedenartiger chemischer Zusammensetzung. Diese Lektine befinden sich in Lebensmitteln und MANCHE besitzen agglutinierende (verklumpende) Eigenschaften die sich auf das Blut auswirken (besonders Weizen). Bei Blutgruppe A stimmt die Blutgruppendiät in mehrfacher Hinsicht sicher nicht (zu viel Soja usw.). Mehr auf: blood.pdf  

Die Blutgruppen-Diät bringt (für viele Menschen) keinen Gewinn, so ist das Ergebnis einer Studie: Cusack; De Buck; Compernolle; Vandekerckhove: Blood type diets lack supporting evidence: a systematic review. Am J Clin Nutr. 2013 Jul;98(1):99-104. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23697707  

Wang; García-Bailo; Nielsen; El-Sohemy: ABO genotype, 'blood-type' diet and cardiometabolic risk factors. PLoS One. 2014 Jan 15;9(1):e84749. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24454746

 

      Dr. Kristal ist kritisch zu D'ADAMO und geht zu ihm auf Distanz. Kristal, Harold J.  "The Nutrition Solution. A guide to your metabolic type" Berkeley: 2003 Harold J. Kristal, Jessica A. Lewis "Eat for Your Metabolic Type" http://www.bloodph.com/
    Rita Fehst mit Blutgruppe  A  (sie war 30 Jahre lang Vegetarierin und immer krank und auch ihr Sohn war viel krank) schreibt: Hier meine Erkenntnisse zur Blutgruppenernährung des D'Adamo: Dieses Buch hat mich seinerzeit sehr in die Irre geführt. Bei meiner Blutgruppe A stimmt vieles nicht, was D'Adamo sagt.
    Es gibt keine Vegetarier von der menschlichen Entwicklung her, ich dachte, ich bin auf der sicheren Seite, wenn ich mich für meine Blutgruppe entsprechend A ernähre (was aber nicht stimmte). Wir stammen alle aus der selben Ursuppe: auch Blutgruppe A braucht Fleisch, nur weniger und auch nur wenig Obst wegen der empfindlichen Verdauung.
Bedenken Sie,  dass 30 % der Europäer auf Fruchtzucker (Obst) eine genetische Unverträglichkeit haben. 
(Stefan Schaub "Die Krankheitsfalle" = Warnung vor Obstsäuren, Getreide und Ballaststoffen!  
http://josef-stocker.de/schaubta.pdf  )
       Der Arzt Dr. Andreas Moritz ist aus mehreren Gründen total gegen die Blutgruppen-Diät (Seite 179: "Timeless Secrets of Health & Rejuvenation. The Natural Healing Power That Lies Dormant Within You. Breakthrough Medicine for the 21st Century") Er hat selbst nach Adamo Blutgruppe O gelebt und wurde nach 18 Monaten krank.
      
Schweinefleisch total meiden: 
Moritz, Alix, Schnitzer usw. sind für eine "Tiereiweißfreie Ernährung", was prinzipiell falsch ist (unsere Evolutions-Geschichte zeigt, wir waren immer "Raubtiere, Beutejäger"). Diese Autoren sollten sagen: Schweinefleisch ist generell ungesund, aber wir befürworten das Fleisch von Gras fressenden Tieren (Wiederkäuern aus artgerechter Haltung), wie: Schaf, Ziege, Kalb, Rind, Hirsch, Reh, ... http://josef-stocker.de/schweinefleisch_meiden.pdf  

      Jeder Erfinder einer Diät empfiehlt ein Nahrungs-Mischungs-Verhältnis, das sich für ihn und seinen Stoffwechsel-Typ besonders bewährt hat. Die Ratschläge der Blutgruppendiät des Dr. D*Adamo waren passend nur für Blutgruppe O: Für O empfiehlt er ein totales Meiden von Weizen und mehr tierische Kost.

     Trennkost:
Ist wohl nützlich als Verdauungshilfe - aber die Natur trennt nicht. Schon in der Baby-Milch sind alle drei Makro-Nährstoffe gemischt. Gewisse Stoffwechseltypen brauchen unbedingt eine bestimmte Mischung innerhalb jeder Mahlzeit. Stalzer sagt: Ein Schnell-Verbrenner braucht zu den Kohlenhydraten unbedingt auch Fett und Eiweiß bei jeder Mahlzeit zur Dämpfung der Verbrennungs-Geschwindigkeit.

   Der genetische Schmelztiegel.
    In der Frühgeschichte der Menschheit wäre es noch leicht gewesen, die individuellen biochemischen Bedürfnisse festzustellen. Durch einen langen Prozess der evolutionären Anpassung, durch natürliche Selektion und Mutation über unzählige Generationen fand in den verschiedenen Regionen der Welt örtlich jeweils eine Auslese statt, die immer denjenigen Ernährungstyp bevorzugte, der gut von den örtlich vorhandenen Nahrungsmittel leben konnte. Das "Gesetz des Stärkeren" führte dazu, dass vor allem dieser seine Anlagen weitervererbte, eben weil er mit diesen örtlich vorkommenden Nahrungsmitteln am gesündesten und vitalsten war. Dieser Vorgang der evolutionären Anpassung an ein Nahrungsmittelangebot wiederholte sich immer wieder dann, wenn in großen Wanderungsbewegungen der Menschheitsgeschichte neue Lebensräume besetzt wurden und lief immer wieder nach diesem Schema ab. Im Laufe von etwa 30.000 bis 50.000 Jahren wird der Mensch "umgewöhnt" auf andere Nahrung (Gene, Epigenetik). Es gibt sogar Menschen, die seit 100.000 Jahren durch eine Gen-Mutation Tiermilch auch als Erwachsene vertragen und gut verdauen können (Kasein, Laktose).

     Diejenigen, die von der Wiege der Menschheit in Ostafrika in nördliche Klimazonen zogen, mussten sich, besonders in den langen Eiszeiten, an eine Fleisch- und Fettreiche Ernährung anpassen (Eskimos sind gut adaptiert, und gesünder als wir, so lange sie nichts von Mehl, Getreide, Zucker, bekommen). Diejenigen, die in tropische Klimazonen abwanderten, mussten mit einer Ernährung überleben lernen, die wesentlich mehr Früchte und Gemüse enthielt, und weniger Fett...  Es ist wirklich ein Unterschied, in welcher Klimazone eine Rasse lebt!  In nördlichen, kalten Gegenden braucht der Mensch mehr Fett -  was ihm in Tropengegenden nicht nützlich ist, dort lebt er besser von (kühlendem) Obst, Wurzelgemüse und ...

      Inzwischen ist es aber durch neue Wanderbewegungen der letzten 2000 Jahre zu starken Vermischungen gekommen, besonders auch in Europa und den USA. Unsere genetischen Bedürfnisse sind nicht mehr so klar wie früher. Trotzdem müssen auch wir uns nach dem eigenen Typ entsprechend ernähren, um aus unseren zellulären Stoffwechselprozessen ein Optimum an Energie zu gewinnen.

    Das Synergie-System - von Peter Königs (Metabolic Typing)

 https://www.ernaehrungstyp.de/    

        Literatur: 

Peter Königs: Synergie-System (Metabolic Typing) https://www.ernaehrungstyp.de/ 

Stalzer, Karin / Christina Schnitzler "Was den einen nährt, macht den anderen krank - ...Ernährung für jeden Stoffwechsel-Typ"  328 Seiten; Windpferd: komplett überarbeitete erweiterte vierte Aufl. 2013; ISBN: 978-3864100550  Unterscheidung in sechs Typen. Lies zuerst nur Seite 120 - 140, die Beschreibung der Typen.  Leseprobe
http://www.stalzer.at/cms/index.php/stoffwechseltyp 

Köhler, Dr. med. Bodo "Grundlagen des Lebens. Stoffwechsel und Ernährung. Leitfaden für eine lebenskonforme Medizin" 2001; ISBN: 978-3899061765, 206 Seiten, 17x22 cm (tiefgründig über Regulationsstörungen. Gegen starre Diäten: anabole + katabole Stoffwechsellage müssen jeweils mit einbezogen werdenDie Wichtigkeit von Omega-3-Fettsäuren; Eine Ehrung für Prof. Johanna Budwig, Prof. J. Schole; Prof. Max Lüscher…)

Blech, Jörg "GENE sind kein Schicksal. Wie wir unsere Erbanlagen und unser Leben steuern können" (Epigenetik) 286 Seiten; Fischer Verlag: 2010; ISBN: 978-3-10-004418-1

Höffeler, Fritz "Nutrigenetik: Wie sich Ernährung und Gene gegenseitig prägen" 232 Seiten S. Hirzel Verlag 2013 ISBN: 978-3777621500

Kegel, Bernhard "Epigenetik: Wie unsere Erfahrungen vererbt werden" 370 Seiten; DuMont Buchverlag: April 2015; ISBN: 978-3832163181

Spork, Peter "Der zweite Code. EPIGENETIK oder: Wie wir unser Erbgut steuern können" 304 Seiten rororo 2010 ISBN-13: 978-3499624407; Größe: 11,5 x 2 x 19,4 cm

Strunz, Ulrich "Der Gen-Code - Das Geheimnis der Epigenetik - Wie wir mit Ernährung und Bewegung unsere Gene postiv beeinflussen können. Der Schlüssel zu mehr Lebensfreude; Fitness und optimalem Fatburning" 180 Seiten; Systemed: 12. August 2013; ISBN: 978-3942772013 Bessere ist: Joel Wallach "Epigenetics"

Kristal, Harold "The Nutrition Solution: A Guide to Your Metabolic Type: A Personalized Metabolic Approach to Optimal Health" 312 Seiten North Atlantic Books: 2002; ISBN: 978-1556434372  http://www.bloodph.com/research/mtatype.html          
Metabolic Nutrition: www.bloodph.com 

Kristal, Harold J./ Jessica A. Lewis "Eat for Your Metabolic Type"
Dr. Kristal verstarb 2004  www.bloodph.com   
Personalized Metabolic Nutrition, a sister company to Metabolic Nutrition, also conducts seminars in both the United States and Europe for health professionals who wish to learn the theory and testing protocols. Dr. Kristal's vision was to promote Functional Metabolic Testing and to get as many healthcare providers as possible to embrace it.  www.bloodph.com    

Prinzhausen, Jan „Arbeitsbuch Abnehmen. Ernährungsformen für verschiedene Stoffwechseltypen" akademos-verlag, Hamburg: 2003; 3-934410-502; 192 Seiten; über ketogene Diäten!

Wolcott, William "Essen, was mein Körper braucht: Die passende Ernährung für jeden Stoffwechseltyp" 301 Seiten; VAK: 6./ 2007; ISBN: 978-3935767088  (Original: „The metabolic typing diet“);  Die Typ-Bestimmung und nur drei Typen sind zu ungenau! Nicht empfohlen. www.ernaehrungstyp.com

Jürgen Hartmann   http://www.stoffwechseltypen.com/stoffwechseltypen-feststellen/   (ungenau)

Jetter, Marion "3 Typen-Diät. Eiweißtyp / KH-Typ / Mischtyp" 2005;  ISBN: 3426641445 (eine überzeugte praktizierende Vegetarierin wurde durch Krankheit hin zu einer Lebensweise nach metabolischen Gesichtspunkten bekehrt. Aber drei Typen reichen nicht aus!)
Gittleman, Ann Louise "Ernährung nach dem Stoffwechseltyp: Die innere Weisheit des Körpers nutzen. Abstammung, Blutgruppe und Metabolismus sind die Säulen des ganzheitlichen Ernährungsprogramms" 269 Seiten; Windpferd: 4. Aufl. 2009; ISBN: 978-3893854240; "Your Body Knows best" (1998) übersetzt von Peter Königs (Sie kombiniert TCM mit Blutgruppendiät und Abstammung. Unwissenschaftliche Spekulationen mit etwas Esoterik; Fragebogen für nur drei Typen - das ist zu ungenau.)

Wetter, Ursula "Gesund abnehmen nach dem Stoffwechseltyp: Metabolic Typing - ein praktischer Ratgeber mit 60 Rezepten" 208 Seiten; AT Verlag: 2007; ISBN: 978-3038002963 Nicht empfohlen.

Wernig / Korte "Die Metabole Diät. Low Carb Ernährung. Effektiv und schnell Körperfett verbrennen!" 258 Seiten; Neuauflage 2009: 321 Seiten, ISBN: 978.3-9502301-0-9

Wernig, C. "Rezepte für die Metabole Diät. Low Carb Ernährung. Effektiv und schnell Körperfett verbrennen!"  Matrixx: 3. Aufl. 2009; ISBN: 978-3-9502301-7-8; 262 Seiten (optimaler Muskelaufbau)

Sieber-Mahler, Martina "Kursbuch Stoffwechsel: Hunger oder Appetit? Warum wir die Unschuld beim Essen verloren haben" 256 Seiten; Südwest Verlag: 2010; ISBN: 978-3517085401

Funfack, Wolf "Metabolic Balance - Das Stoffwechselprogramm" 304 Seiten; Südwest Verlag: April 2010; ISBN: 978-3517085609 (nicht empfohlen, zu wenig Typ-gerecht) 
"Metabolic Balance. Die Diät. Schluss mit Hungerkuren. Das individuelle Ernährungsprogramm" 2005  (Keine Typen-Bestimmung)
Dr. Joel D. Wallach
https://www.google.at/search?q=wallach+joel&gws_rd=cr&ei=7mUHWcaJG5DKwALlv5_gCQ#spf=1

        Allgemein empfohlene Literatur:

Myers, Amy "Die Autoimmun-Lösung: Ein gesundes Immunsystem beginnt im Darm" 448 Seiten; 2016; ISBN: 978-3424153101  http://josef-stocker.de/leaky_gut_darmloecher.pdf
"The Autoimmune Solution: Prevent and Reverse the Full Spectrum of Inflammatory Symptoms and Diseases" 390 pag.; 2015 http://www.amymyersmd.com/autoimmunesolutionbook/
Myers, Amy "The Thyroid Connection: Why You Feel Tired, Brain-Fogged, and Overweight -- and How to Get Your Life Back" 426 pages; Little Brown: Sept. 2016; ISBN: 978-0316272865

Schaller, Heidrun "Die Paleo-Revolution: Gesund durch Ernährung im Einklang mit unserem genetischen Erbe" 320 Seiten; books4success: März 2015; ISBN: 978-3864702433

Ballantyne, Sarah "Die Paläo-Therapie: Stoppen Sie Autoimmunerkrankungen mit der richtigen Ernährung und werden Sie wieder gesund" 432 Seiten; Riva: 14. Dezember 2015; ISBN: 978-3868836653 Ballantyne, Sarah (2014) "The Paleo Approach: Reverse Autoimmune Disease and Heal Your Body" mit Robb Wolf; 432 Seiten; Victory Belt Publishing 2014; ISBN: 978-1936608393 [Englisch] 215x275x30 mm; Cookbook:   http://www.thepaleomom.com/ Most Recommended!

Eglin M, Schaub S „Die Befreiung aus den Krankheitsfallen. Wie wir mit der modernen Ernährung in Krankheitsfallen tappen - und wie wir uns mit einem ganzheitlichen Ernährungskonzept daraus befreien" 322 Seiten (185 x 270 mm); Sept. 2015; ISBN: 978-3907547144; Bestellen bei: www.schaub-institut.ch/  oder in München, herold@herold-va.de 
Euro 49,--; CHF 49,--  Säurearm und Kohlenhydratarm http://josef-stocker.de/schaubta.pdf 
Stefan Schaub
warnt vor Säuren in der Nahrung:  http://josef-stocker.de/schaub_acid_2015.pdf 

Osborne, Peter "Meide Getreide! Raus aus der Schmerzfalle Gluten…" 384 Seiten; 2016; ISBN: 978-3833855276  Functional Medicine https://www.glutenfreesociety.org/  
No Grain, No Pain: A 30-Day Diet for Eliminating the Root Cause of Chronic Pain (Englisch) 2016; 368 Seiten; Touchstone: 2016; ISBN-13: 978-1501121685

Moore, J. & Westman, E. "Ketogene Ernährung… Vorteile und Umsetzung von Low-Carb/High-Fat verständlich erklärt" 348 Seiten; Riva: Oktober 2016; ISBN: 978-3868839715 Westman, Eric "Keto Clarity: Your Definitive Guide to the Benefits of a Low-Carb, High-Fat Diet" (English Edition) Jimmy Moore (Autor) 2014
(Vergleiche: Westman, Eric "Die aktuelle Atkins-Diät: Das Erfolgsprogramm von Ärzten optimiert.")

Omega-3 aus Algen oder Meerestieren Omega-3 täglich 

Kuhmilch bringt viele Krankheiten, bis Krebs:  http://josef-stocker.de/milch_meiden.pdf

LOW-CARB ergänzen mit PALEO: http://josef-stocker.de/paleo_steinzeit_nahrung.pdf 

Soja meiden! http://josef-stocker.de/soja.pdf 

Eiweiß wichtig (aber Warnung vor Soja und Hülsenfrüchten) http://josef-stocker.de/welt2.htm
Schweinefleisch total meiden:  http://josef-stocker.de/schweinefleisch_meiden.pdf  

Gonder, Ulrike / N. Worm "Mehr Fett! - Warum wir mehr Fett brauchen, um gesund und schlank zu sein" Systemed Verlag: Nov. 2010; 224 Seiten; ISBN: 978-3927372542 Seit die Menschheit kollektiv Fett spart, ist die Zahl der Übergewichtigen und der Typ-2-Diabetiker angestiegen: Nicht die Fette, sondern die Kohlenhydrate sind unser Feind!

Die Wahrheit über gesättigte Fette (wertvolle Homepage: www.westonaprice.org )

von Haller, Albert "Gefährdete Menschheit. Ursache und Verhütung der Degeneration“ Hyppokrates, 10. Aufl., ISBN: 978-37773-1698-7 (Berichte von Dr. Price: Frische Nahrungsmittel verhüten Degeneration, denaturierte machen krank)

Hartenbach, Dr. med. Walter „Die Cholesterinlüge. Das Märchen vom bösen Cholesterin“ 184 Seiten, Herbig; 27. Aufl.: 2008, ISBN: 978-3776622775; 184 Seiten

Colpo, Anthony "Der große Cholesterin-Schwindel. Warum alles, was man Ihnen über Cholesterin, Diät und Herzinfarkt erzählt hat, falsch ist!"  Kopp-Verlag.de  2009; ISBN: 978-3-938 516 850

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Haftung oder Gewährleistung für obige Angaben wird abgelehnt.                             
Januar 2017 (In Arbeit)
 

           Anhang:

Abhängig vom Typ: Fleisch oder Nicht-Fleisch?     13. Dez 2013 
von Maria Wölflingseder
Ich war nie eine große Fleischesserin. Am Großfamilientisch gab’s eher wenig Fleisch und Wurst. Es schmeckte mir aber alles, was Muttern uns kredenzte. Ein Großteil der Nahrung bestand aus Roggenbrot und aus Weizengerichten: Nudeln, Nockerln, Knödel, Buchteln, Palatschinken, Kaiserschmarrn, Grießkoch, Grießsuppe und Grießnockerlsuppe. Auch Milch und Milchprodukte verzehrten wir, und viel selbst gemachte Marmelade und Fruchtsäfte. – In den 80er Jahren wurde auch ich von der Müsli-Welle mitgerissen. Man lebte "gesund". Aß Vollkornbrot, reichlich Milchprodukte, viel Obst und Gemüse – am besten roh. Und wenig oder gar kein Fleisch, also im Großen und Ganzen gemäß den offiziellen Empfehlungen, die auf der viel beschworenen Ernährungspyramide der Österreichischen Gesellschaft für Ernährung beruhen.
Pumperlg’sund müsste ich also gewesen sein. Fehlanzeige! Mit 30 Jahren merkte ich, dass das gesunde Essen meine Beschwerden sogar noch verschlimmerte. So alt musste ich werden, bis ich anfing, mich meiner Gesundheit zu widmen. Davor war ja alles andere viel wichtiger. Man ist jung und der Körper steckt vielerlei „Malträtierungen“ locker weg. Man hat zwar viel gelernt und viel studiert, aber was Brauchbares über Gesundheit und Ernährung war nicht dabei.

Was folgte, war Krankheit und eine zwei Jahrzehnte lange (!) Suche und Odyssee. So langsam ging es mit den Erkenntnissen voran. Da meine Verdauung und mein ganzer Stoffwechsel nicht in Ordnung waren, vermutete ich eine Krankheit als Ursache. Aber niemand der zahlreichen konsultierten Ärzte und Ärztinnen konnte mir weiterhelfen. Die Probleme hatten natürlich schon in der Kindheit angefangen: mit oftmaligem Sodbrennen, Karies und arg zerklüfteten eitrigen Mandeln. Beim Laufen bekam ich oft Seitenstechen. Es folgten unreine Haut und chronische Darmentzündung – ständig zwischen Verstopfung und Durchfall. Ich hatte eine hohe Belastung mit Candida-Pilzen, aber oft keinerlei Coli-Bakterien. Mein Bindegewebe war sehr schwach, genauso wie meine Nerven. Die Gelenke taten weh, und die Lymphe staute sich im Gesicht. Nach dem Essen hatte ich stets ein Völlegefühl und war ziemlich müde. Morgens hatte ich meist einen bitteren Geschmack im Mund. Generell wechselten einander große Aktivität und große Erschöpfung ab. In Händen und Füßen fror ich immerzu. Oft hatte ich starke Verkühlungen oder Harnwegsinfekte und manchmal gar die Grippe. Mit 43 bekam ich recht arge Neurodermitis. Außerdem war mein Blutbild überhaupt nicht mehr okay: großer Eisen- und Mineralstoffmangel, Anämie, stark erhöhte Thrombozyten, erhöhte Blutsenkung, sicher auch Vitaminmängel, die aber nie getestet wurden.

Mit 50 stieß ich auf das Buch „Was den Einen nährt, macht den Anderen krank“ der Wiener Ernährungsberaterinnen Karin Stalzer und Christina Schnitzler (vierte überarbeitete Auflage 2013). Ihre Sicht ist so einfach wie einleuchtend: Menschen haben einen ganz unterschiedlichen Stoffwechsel und brauchen daher ganz unterschiedliche Nahrung. Die einen brauchen mehr Kohlenhydrate, die anderen viel rotes Fleisch, Fisch und (tierisches) Fett – Kohlenhydrate in großen Mengen bekommt diesen nicht, und die dritten sind mit ausgewogener Ernährung am besten versorgt. Überdies vertragen auch in unseren Breiten wesentlich mehr Menschen genetisch bedingt Laktose nicht, als die Schulmedizin behauptet. Außerdem haben heute viele mit Gluten (Klebereiweiß des Getreides) und mit Fructose große Probleme. Laktose und Gluten schädigen auch mich stark.

Die Ursache meiner Beschwerden war also keine Krankheit, sondern "nur" die für meinen Typ ungeeignete Nahrung! Leider haben nicht alle Menschen auf das für sie Bekömmliche Appetit. Ich könnte mich gut und gerne auch nur von Lebensmitteln ernähren, die hauptsächlich aus Kohlenhydraten bestehen, obwohl ich ein ausgesprochener Rotfleisch-und-Fett-Typ (ein Glyko-Typ) bin - wie die urzeitlichen Jäger (wie 80% der europäischen Bevölkerung). Mir war es auch nicht möglich, alle unverträglichen Lebensmittel selbst herauszufinden, weil diese in meinem Stoffwechselfall (Eiweiß-Fett-Typ) – quasi der extremste, der sich seit Urururzeiten kaum weiterentwickelt hat – sehr viele sind. Ungünstig für mich ist zum Beispiel auch Obst mit hohem Säureanteil und Gemüse mit hohem Kohlenhydratanteil.

Nachdem die Ernährungsberaterin (Stalzer) mich getestet und ich meine Ernährung umgestellt hatte, verschwanden meine Beschwerden, und mein Blutbild ist heute mit 55 so passabel wie noch nie. Nach 50 Jahren „Selbstbeschädigung mit unbekömmlicher Nahrung“ braucht es allerdings einiges an Geduld und Erholungszeit.
Natürlich sind nicht bei allen Menschen die Auswirkungen unpassender Ernährung so spektakulär wie bei mir. Wie immer macht auch die Dosis das Gift. Kostverächterin bin ich keine geworden. Ein weiterer großer Vorteil: Wer das Passende isst, isst viel weniger. Weil der Körper nach dem Passenden schneller satt wird, anstatt ständig hungrig zu sein (Kohlenhydrate machen mich hungrig).

Dass „richtige“ Ernährung für die Gesundheit unabdingbar ist, hat auch die Schulmedizin erkannt. Allerdings propagiert sie nur eine Variante für alle gleich – diese passt jedoch nur für einen von sechs Stoffwechseltypen. Für alle anderen sind die offiziellen Empfehlungen unzureichend oder gar eine regelrechte ernährungsphysiologische Misshandlung. (Wäre das nicht ein Fall für Schmerzensgeld?)

Heute verursachen mir all die falschen Gesundheitsregeln Bauchweh, die uns permanent vorgebetet werden. Wer sich nicht gründlich damit befasst hat, kann sich in diesem – oft widersprüchlichen – Dschungel kaum zurechtfinden. Was ist wesentlich und was schlichter Nonsens? Darüber habe ich auf meiner langen Entdeckungsreise viel erfahren – es würde bereits ein Buch füllen. Dass Fleisch ungesund und ein hoher Cholesterinspiegel bedrohlich ist, gehört zum größten Schwachsinn. Fleisch ist für die Gesundheit fast jedes Menschen notwendig. Es gibt auch keinerlei Bevölkerung (außer kleine Gruppen in Indien), die je ohne gelebt hätte. Während die einen mit geringen Mengen an weißem Fleisch gut versorgt sind (und von rotem Fleisch Gicht bekommen können), ist für andere rotes Fleisch und Fett das Wichtigste (für diese hingegen kann Fructose zur Gicht-Gefahr werden). Gänzlich ohne Fleisch kommt gerade mal ein Stoffwechseltyp gut zurecht. Und die – wie so vieles von Pharma-Multis in die Welt gesetzte – „Cholesterin-Lüge“ (vgl. das gleichnamige Buch) hat der Münchner Herzspezialist Walter Hartenbach längst entlarvt. Wichtig ist vielmehr ein hoher HDL-Cholesterin-Spiegel (genügend Omega3-Fettsäuren v.a. durch Fischgenuss) und ein niedriger Triglycerin-Spiegel.
Fleisch oder Nicht-Fleisch? Die Frage ist, welches, wie viel und in welcher Kombination der Stoffwechsel solches verlangt.


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