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Ketose

 

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  OPTIMAL ESSEN =

Kohlenhydratarm und säurearm ist am gesündesten:
Low-Carb            2010-01-22
        Leseprobe aus Jan Kwasniewski „Optimale Kost. Kochbuch zur optimalen Ernährung“ 472 Seiten, € 30.-

 Die drei wichtigsten Nährstoffe (Makronährstoffe) des Menschen sind: Eiweiß, Fette, Kohlenhydrate (KH). Die Bedeutung der KH in der optimalen Ernährung ist grundsätzlich eine andere (viel geringere) als in den heutzutage üblichen  ernährungswissenschaftlichen Empfehlungen - mit der KH-Lastigen Ernährungspyramide. Vergessen Sie alles bisher gelesene über „gesunde“ Ernährung! Vergessen Sie ihr Wissen über "so gesundes Obst" oder „gesundes Vollkorn“ oder "Vollwertkost" -  es gibt gesündere Kombinationen (Beachten Sie dazu auch das neue Buch von Stefan Schaub "Die Krankheitsfalle", 2009). 
Hier folgen die Ausführungen von Dr. Jan Kwasniewski:

 Leben ist Eiweiß (Protein > protos > das Erste und Wichtigste). Alle Organe im Menschen sind aus Eiweiß zusammengesetzt: Muskeln, Sehnen, Bänder, Leber, Nieren, Hirn, auch Haare, Nägel, Haut, usw.
Vegetarier essen durch die Bank zu wenig gutes Eiweiß!
Wie das Eiweiß - so das Leben. Der Mensch hat ein anderes Eiweiß und ein anderes Leben als die Bohne. Der Mensch muss Eiweiß zu sich nehmen, das chemisch dem menschlichen Organismus am nächsten steht. Ein solches Eiweiß, aus dem der Körper jedes Gewebe aufbauen oder regenerieren kann, kommt praktisch nur im Eigelb (und in tierischen Produkten!) vor. Fast eben so gut und hochwertig ist das Eiweiß aus dem Leber und Niere bestehen. Die Proteine zerlegt der Mensch bei der Verdauung in Aminosäuren, aus denen er dann seine eigenen Eiweiße zusammenbaut. Veganer und Vegetarier leiden öfters an Eiweißmangel, andere haben meist nur einen Mangel an einigen einzelnen essentiellen Aminosäuren.
(siehe: http://josef-stocker.de/magnesium.pdf )
Fleisch etc. wird durch Erhitzung und Verdauung denaturiert, aber das macht nichts, denn es geht um die Bestandteile, die Aminosäuren, und die bleiben unbeschädigt.

 Der menschliche Körper speichert keine Eiweiß Vorräte. Wenn wir zu viel Eiweiß essen, wird der Überschuss schnell abgebaut, wobei der Körper in diesem Prozess aus 100 g Eiweiß 56 g Kohlenhydrate erzeugt, die er nicht braucht und für deren Weiterverarbeitung er unnötig Energie verbraucht. Ein Eiweißverzehr über 150 g pro Tag ist nicht nötig, denn die Verarbeitung und Ausscheidung des Überschusses belastet die Leber und die Nieren. Nach dem Eiweißverzehr zirkulieren die Aminosäuren nur etwa 6 Stunden lang.

Der Eiweißbedarf des Menschen ändert sich je nach Art und Qualität der Energiestoffe, die in der verzehrten Nahrung geliefert werden; je besser der gelieferte „Brennstoff“ ist, umso weniger Eiweiß braucht er. Kohlenhydrate erhöhen den Eiweißbedarf erheblich, denn Kohlenhydrate sind ein „Brennstoff minderer Qualität“ und lassen sich im Körper schwer verbrennen. Der beste Energiestoff sind tierische Fette und bei deren Verzehr ist der Eiweißbedarf am niedrigsten (Anmerkung: man lese Dr. W. Lutz; Dr. Nicolai Worm; Siegfried Seifert; Stefan Schaub; Klaus Arndt).

Wie viel Eiweiß muss der Mensch also essen? Für einen gesunden Menschen, der sich optimal ernährt, reichen 30-50 g Eiweiß pro Tag, wenn es biologisch hochwertiges Eiweiß ist. Säuglinge und Kinder benötigen mehr, weil sie ihren Körper noch aufbauen. Auch bei Krankheiten, in denen Eiweißmangel auftritt, kann man anfänglich den Eiweißverzehr erhöhen (auf 100-130 g pro Tag).    Anmerkung: Kranke mit Bettruhe und sich wenig bewegende Menschen brauchen sehr wenig Eiweiß, ein "Bouillon Ei" kann ihnen schon schaden.

Tierische Fette sind das grundlegende Produkt in der optimalen Ernährung. Die natürliche Energiequelle für den Menschen sind freie, gesättigte Fettsäuren. Je länger die Fettkette ist, umso wertvoller ist die Fettsäure. Bei den gesättigten Fettsäuren sind an jedes Kohlenstoffatom Wasserstoffatome gebunden, die es „sättigen". Wasserstoff ist ein weitaus wertvollerer Energiestoff für den Körper als Kohlenstoff. Je mehr Wasserstoff die verzehrten Fette enthalten, also je gesättigter sie sind, desto besser für die Ernährung - als Treibstoff für den Menschen.

Achtung: "Fettreiche Ernährung" funktioniert nur, wenn du deinen Stoffwechsel von KH- auf Fettverbrennung umschaltest, sonst gibt es Gesundheitsprobleme (von Lungenentzündung bis... siehe Dr. R. Steintel). Reduzierst Du aber die KH auf etwa 60 Gramm pro Tag (bei Dr. Lutz beschrieben), dann ist die Low-Carb Ernährungsform die Gesündeste!

Mehrfach ungesättigte Fette, also hauptsächlich Pflanzenfette, werden im Körper oxidiert, d.h. an die Stelle der Doppelbindungen tritt Sauerstoff, was zur Entstehung von Oxiden, Peroxiden und Hyperoxiden, also zur Produktion von Wasserstoffperoxid führt, das mit dem aktiven Sauerstoff alles tötet, was lebt. Das bewirkt beim Menschen Schädigungen und Entzündungen in verschiedenen Geweben sowie Arteriosklerose, Geschwulstkrankheiten, Altern des Organismus, und Ähnliches (Fett wird ranzig).

Die so genannten essentiellen (=lebensnotwendigen) ungesättigten Fettsäuren, die nach der geltenden Ernährungslehre die einzigen Fette in der Ernährung des Menschen sein sollen, sind überhaupt nicht „essentiell", und man braucht auch überhaupt nicht viel davon. In der optimalen Ernährung kann man kleine Mengen an ungesättigten Fetten verzehren, aber nicht viel (1-2%), denn sie sind ein schlechterer „Brennstoff“.

Welche Fette soll der Mensch also zu sich nehmen? Die besten sind diejenigen, die „bei herkömmlicher Ernährungslehre“ angeblich den Cholesterinspiegel im Blut am meisten erhöhen sollten. Die Hauptursache für Cholesterin sind jedoch die KH und die Dehydrierung (Wassermangel in den Zellen: Dr. Batmanghelidj).

Den höchsten biologischen Wert haben Fette die im Eigelb und im Knochenmark enthalten sind, gefolgt von Sahne (=Rahm), Butter, Rinder- und Hammeltalg, Gänsefett, Speck und Schweineschmalz. Von den Pflanzenfetten werden in der optimalen Diät Olivenöl und Sonnenblumenöl eingesetzt. Man kann auch Hasel- und Walnüsse ... essen, die viel Fett enthalten, aber schwer verdaulich sind.

Die beste Energiequelle für den Menschen sind aktive Phosphorverbindungen. Die wichtigste hochenergetische Verbindung ist ATP, also Adenosintriphosphat. Bei Menschen, die sich optimal ernähren, ist ATP die Hauptenergiequelle für Gehirn, Herz, Knochenmark, Nieren usw. Da ATP hauptsächlich von der Leber hergestellt wird, befindet sich in verzehrter Leber eine erhebliche Menge davon.  ATP ist die Hauptenergiequelle für das menschliche Hirn. Bei intensiver geistiger Tätigkeit sinkt der ATP-Spiegel im Gehirn rasch. Körperliche Anstrengung zwingt die Muskeln zu einer erhöhten ATP-Produktion, sobald sie sich wieder im Ruhezustand befinden. Daher sollte intensive, kreative geistige Arbeit kurz dauern und dann muss man sich bewegen, um das Gehirn erneut „aufzuladen".

Kohlenhydrate sind  Zucker. Die grundlegenden KH sind die Einfachzucker, Glukose und Fruktose. Sie sind die Einzelbausteine für Zwei- und Mehrfachzucker. Saccharose ist ein zusammengesetzter Zweifachzucker aus einem Molekül Glukose und einem Molekül Fruktose. Stärke (aus dem Ackerbau) ist ein aus Glukose aufgebauter Vielfachzucker und viel schwerer verdaulich, als ein Monozucker (Obst, Honig).

Welche Kohlenhydrate sollte man essen?
     Prinzipiell soll man alle KH radikal einschränken (Lutz).
Das gibt den größten Erfolg in Richtung Gesundheit!
Kohlenhydrate, die langsam aus dem Darm in das Blut übertreten, also mit niedrigem Glykämischen Index werden von den GLYX-Leuten empfohlen. Obst wird langsam verdaut und dessen Zucker langsam ins Blut abgegeben, insbesondere in Anwesenheit von Fetten in der Nahrung,  was ein plötzliches Ansteigen des Glukosespiegels im Blut nach einer Mahlzeit und nachher sein plötzliches Absinken zwischen den Mahlzeiten verhindert ( STOCKER empfiehlt: Meide alle Stärkeprodukte aus dem Ackerbau, meide Vollkorn, Dinkel, Mais, Reis… wie Densmore lehrt. Halte deinen Blutzuckerspiegel möglichst auf konstanter Höhe).

Alle KH müssen im Menschen zu Einfachzucker zerlegt werden, gleich ob komplexe langkettige KH, oder Traubenzucker, sie alle brauchen sofort Insulin (auch Süßstoffe regen die Insulinausschüttung an). Die Sortierung nach glykämischem Index  (GLYX) sind also nach Bernstein und  Lutz irrelevant und nicht hilfreich.
  Denn: alle KH musst du reduzieren.

Bei der optimalen Ernährung produziert der Körper sehr wenig Insulin - weil ja sehr geringe Mengen an KH konsumiert werden. Insulin ist ein Hormon, das die Entwicklung von Arteriosklerose beschleunigt, es ist darüber hinaus einer der größten Krebs erregenden Faktoren. Wenn also unsere Nahrung keine übermäßige Menge an Kohlenhydraten enthält, dann gibt es auch kein Übermaß an Insulin im Blut und keine damit verbundenen schädlichen Auswirkungen (Vergleiche Dr. C. Ehrensperger). Bei kohlenhydratarmer Ernährung bleibt der INSULIN-Level niedrig und der Gegenspieler Glukagon kann deine Fettpölsterchen abbauen. Es empfiehlt sich, um die Fettverbrennung nicht zu unterbrechen, ein Eiweiß-Fett-Frühstück ohne KH (z. B. Eier und Butter, ev. Käse). Dasselbe gilt für das Abendessen: es soll möglichst KEINE  KH enthalten, dann wird deine Fett-Verbrennung eingeschaltet und läuft bis zum nächsten Mittag.

Neben Eiweiß, Fett und Kohlenhydraten braucht der Körper andere Stoffe, die er selbst herstellen muss, wenn er sie nicht in der Nahrung erhält. Der Körper braucht "keine" Vitamine, sondern fertige Enzyme, in denen die Vitamine nur kleine Teilchen sind. Er braucht kein Eisen, sondern Hämoglobin, um den Sauerstoff ins Gewebe zu transportieren. Daher ist es besser, wenn wir die Enzyme in der Nahrung zu uns nehmen, z.B. in Tierleber, anstatt Vitamintabletten zu schlucken. Genau so ist es besser, wenn wir fertiges Hämoglobin in Lebensmitteln essen (z.B. Grützwurst, Blutwurst) statt uns Eisen spritzen zu lassen.

Vitamine: Zur Verbrennung von Kohlenhydraten braucht der Körper andere Vitamine, Mineralien und Enzyme als zur Fettverbrennung. In Tierfetten, die in natürlichen Produkten, z.B. in Speck oder Bauchspeck, verzehrt werden, befinden sich fast so viele Enzyme, Vitamine und Mineralien wie der Körper zur Verbrennung dieser Fette verbrauchen muss. Wenn wir also Tierfett essen, liefern wir sowohl den Brennstoff als auch den Ofen zur Verbrennung. Wenn wir Kohlenhydrate essen, liefern wir nur den „Brennstoff“ und zwar nicht den besten, den „Ofen“ muss sich der Körper selbst aufbauen, was ihn zu unnötiger Arbeit und zum unnötigen Energieverbrauch zwingt.  (Siehe Magnesium)

Das Grundprinzip der optimalen Ernährung ist die Wahrung der richtigen Proportionen zwischen den Hauptbestandteilen der Nahrung - Eiweiß, Fetten und Kohlenhydraten.
Als allgemeine Regel kann die Proportion 1 : 3 : 0,5 gelten. Das bedeutet, dass in der Ernährung auf 1 g Eiweiß 2,5 bis 3,5 g Fett und nur 0,5 g Kohlenhydrate entfallen. Vorausgesetzt dass Eiweiß und Fette hauptsächlich tierischer Herkunft sind, gewährleistet eine solche Proportion (1 zu 3 zu 0,5) die richtige Funktion des Körpers in der Anfangszeit der optimalen Ernährung. (Also Low-Carb = wenig Eiweiß, noch weniger Kohlenhydrate, aber tierisches Fett nach Belieben! Fett ist der wichtige und beste Brennstoff: Besser als Kohle,  zündet der Wasserstoff aus dem Fett.  Atkins hatte seine Erfolge wegen dem Mechanismus, dass Eiweiß am schnellsten Sättigung signalisiert: Der Mensch legt den Löffel früher weg und isst dadurch unbewusst weniger Kalorien - ohne zu hungern!

Nachdem sich der Körper an die neue Ernährungsweise angepasst hat, verringert sich der Eiweißbedarf. Er verringert sich auch, wenn man biologisch hochwertiges Eiweiß verzehrt (das kann der Vegetarier nicht!). Dann gilt die Proportion zwischen Eiweiß und Kohlenhydraten 1 : 0,5   nicht mehr. Sie kann 1 : 1 oder sogar 1 : 1,5 betragen.

Von dieser Regel kann es Abweichungen geben, je nach den individuellen Eigenschaften des Menschen, seiner Umwelt, den Krankheiten, an denen er leidet usw. Und so müssen z. B. fettleibige Menschen in den ersten Monaten der optimalen Ernährung den Fettverzehr auf 1-2 g pro 1 g Eiweiß senken, denn sie verbrennen intensiv die körpereigenen Fette (das sind "tierische Fette") Die optimale Ernährung ist übrigens eine der bestmöglichen Schlankheitsdiäten (Kwasniewski, wie auch Atkins, Lutz, Schaub). Ein erwachsener, junger, gesunder und aktiver Mensch muss die Fettmenge sogar auf 5 g pro 1 g Eiweiß erhöhen, denn er baut seinen Körper nicht mehr auf, braucht aber viel Energie (=Fett, tierische Fette zum Verbrennen! - nicht KH).
     (Anmerkung: Bin ich umgestellt auf Ketose, das heißt auf Fettverbrennung? Das kann man am Urin prüfen mit Ketostick's:
"KETO-DIABUR-TEST 5000 von Roche (Glucose/Ketones; €  10,50)

Und hier 10 praktische „Gebote"
für jene, die mit der optimalen Ernährung nach Kwasniewski beginnen.
1. Die optimale Ernährung ist sofort in vollem Umfang, ohne Übergangszeit zu beginnen. 
Die Umstellung auf eine ganz andere Ernährungsweise als die bisherige, an die der Körper jahrelang, ja sogar jahrzehntelang gewöhnt war, ist für ihn eine Art Schock. Er muss in der Anfangszeit seinen Stoffwechsel vollständig umstellen. Die „Maschinen und Anlagen" die bisher dazu dienten, Kohlenhydrate aufzuspalten, erfüllen ihre Rolle nicht mehr und müssen abgebaut und ausgeschieden werden. Dafür müssen fast von Null auf, solche aufgebaut werden, die für eine ganz andere Art des Stoffwechsels entsprechen. So wie in der Technik - anders ist ein Ofen aufgebaut, der mit Kohle beheizt wird, und anders eine Rakete, die mit Wasserstoff angetrieben wird. Der Vergleich ist gar nicht so weit hergeholt. Das Prinzip ist dasselbe.

      Eine solche Arbeit erfordert eine große Menge an Energie und eine bestimmte Zeit, daher bemühen wir uns in der Anfangszeit der optimalen Diät, dem Körper zusätzliche energieaufwändige Belastungen wie Stress, Erkältungen, heftige Anstrengungen, Klimawechsel usw. zu ersparen.

Wie lange dauert diese Umstellung? Das hängt vom Alter, vom Gesundheitszustand und den Lebensbedingungen des Menschen ab. Bei jungen Leuten verläuft dieser Prozess schneller, er dauert ein paar Tage bis zwei Wochen, weil alle Mechanismen eines jungen Körpers schneller und effektiver funktionieren. Der erwachsene Organismus braucht dafür bis zu drei Monate, bei älteren, beleibten und kränklichen Menschen kann die Anpassung sogar bis zu einem halben Jahr dauern.

    2. Man soll dann essen, wenn man hungrig ist und zwar so viel, bis man nicht mehr essen möchte (Eiweiß macht früher satt, KH machen hungrig).
     In der Anfangszeit können die Mechanismen, die das Hungergefühl steuern, unzuverlässig sein. In der optimalen Ernährung isst man mengenmäßig wesentlich weniger als bisher. Weil man wertvolle Produkte zu sich nimmt, reicht viel weniger davon aus, um die Bedürfnisse des Körpers voll zu decken. Oft kommt es vor, dass die bisherige Essweise (bei Vegetariern) eine Ausdehnung von Magen und Därmen bewirkt hat. Menschen, die sich hauptsächlich mit Kohlenhydraten ernähren, haben gewöhnlich einen aufgeblähten Bauch, insbesondere beleibte Menschen. Daher kann es vorkommen, dass sie sich in der ersten Zeit nach dem Verzehr einer optimalen Mahlzeit nicht vollständig satt fühlen. Sie würden gern noch mal so viel essen, denn ihr Magen verlangt, vollständig ausgefüllt zu werden. Man sollte jedoch versuchen, die Mahlzeit auf die Menge zu begrenzen, die im Speisenplan angegeben ist und eine halbe Stunde abwarten. Das Hungergefühl geht rasch vorüber. Wenn sich das dreimal täglich wiederholt, wird der Magen allmählich seine normale, richtige Größe wiedergewinnen, der Bauch wird kleiner und die optimalen Mahlzeiten werden nicht nur ausreichen, sondern können sich mit der Zeit sogar als zu üppig erweisen. Und wir verspüren kein Bedürfnis, zwischen den Mahlzeiten zu essen (man fühlt sich 5 bis 6 Stunden satt!)  Fressattacken kommen bei eiweißreicher/fettreicher Kost nicht mehr.
     
Du musst bewusst aufhören, zwischen den Mahlzeiten zu essen. Manche Leute kauen ständig auf irgendetwas herum, stecken sich immerzu etwas in den Mund (das lockt jedes Mal Insulin!). Und das ist überhaupt nicht durch Hunger verursacht, sondern es ist eine im Laufe der Jahre ausgebildete Angewohnheit oder eine Reaktion auf Stress, Aufregung, Ungeduld usw. Damit muss man Schluss machen. Nach der Mahlzeit muss der Magen die aufgenommene Nahrung verdauen, sie in den Zwölffingerdarm befördern und nach dieser Arbeit ausruhen. Wenn unaufhörlich etwas in den Magen „hineingeworfen" wird, kommen er selbst und die weiteren Abschnitte des Verdauungstrakts (vor allem die Insulinproduktion!) nie zur Ruhe, was  unnötig anstrengt und zu Verdauungsstörungen, Beschwerden oder Erkrankungen des Verdauungstrakts führen kann.

   
3. Das Eiweiß als Stoff für den Auf- und Umbau des Körpers soll einen möglichst hohen biologischen Wert haben. Es soll tierisches Eiweiß sein und kein pflanzliches Eiweiß.  Siehe: gesund8.htm  
welt2.htm     
gesund6.htm 
Man soll nicht zu viel Eiweiß zu sich nehmen.
Bei vielen Produkten nimmt man schnell zu viel Eiweiß (siehe Tabelle 1 und 2 im „Kochbuch“). Fisch, Geflügel, mageres Fleisch, aber auch Gelatine und Magerquark - das ist fast reines Eiweiß. Auch ist Eiweiß nicht gleich Eiweiß. Je besser, je hochwertiger es ist (das Beste ist vom Eigelb, aus Leber oder Nieren), umso weniger braucht man davon. Ein gesunder erwachsener Mensch braucht sehr wenig Eiweiß, nämlich 30-50 g pro Tag. (Wir können Eiweiß  kaum speichern - es muss dann entsorgt werden oder verlegt Gefäße. L. Wendt) 

    4. Die "optimale Ernährung" ist eine stark fetthaltige Diät.
Sie ersetzt die KH durch Fett.

Fett ist dann der wichtigste und größte Bestandteil unserer Nahrung -
FETT ist dann der Energiespender für Muskelkraft.

       Es gibt keine obere Grenze, wie viel Fett wir verzehren sollten. Fett kann man nicht zu viel essen, sein Überschuss ist nicht schädlich.
(Hingegen gibt es bei Eiweiß und KH eine Grenze, die nicht überschritten werden darf!) Wenn wir fettreich essen, werden wir schnell satt und brauchen auch nicht zu befürchten, dass wir zu viel Eiweiß oder Kohlenhydrate zu uns nehmen (Anmerkung: Fett macht nicht fett,  wenn die KH gemieden werden.
Aber Fettarme Diäten machen krank!
Extra fettarmen Fisch zu kaufen ist so dumm, wie extra vitaminarmes Obst zu kaufen).

Den höchsten biologischen Wert haben die im Eigelb und im Knochenmark enthaltenen Fette. Sehr gut sind Butter, fette Sahne, Speck, Wamme und Bauchspeck. Gut sind auch Schweineschmalz, Gänseschmalz, Verhackert's und Rindertalg.
     Im Eigelb findet sich das komplette Material, das gebraucht wird, um das ganze Küken vollständig aufzubauen, sowie die gesamte Energie, die nötig ist, damit sich aus dem Keim ein Küken entwickeln kann. Es enthält also alle „Maschinen und Anlagen", die für den Aufbau eines lebenden Organismus gebraucht werden. Daher kann der Wert des Eigelbfetts sogar viermal höher sein als der Wert anderer, auch als sehr gut geltender Fette.

Es stimmt nicht, dass Fette die Leber schädigen. Am besten sind für den Menschen gerade die Fette, die bei den herkömmlichen Ernährungslehren als „schlecht für die Leber" gelten, also die tierischen. Es sind nicht die Fette, die der Leber schaden, sondern die mit ihnen verzehrten Kohlenhydrate, welche die Leber zu Triglyceriden und zu Cholesterin verarbeiten muss. Bei der optimalen Ernährung schaden tierische Fette nicht, denn sie werden ohne Kohlenhydrate oder mit nur sehr wenigen Kohlenhydraten verzehrt (Helmut Wandmaker und Norman Walker sagen: "Brot macht die Leber hart wie ein Brett"; schlimm für die Leber ist Alkohol, aber auch alles aus Getreide).

Gesättigte Fette mit langen Ketten (mehr als 10 Kohlenstoffatome) werden über die Lymphgefäße direkt in die Blutbahn geleitet. Nur solche Fette sind direkt für das Gewebe des menschlichen Körpers geeignet und müssen nicht von der Leber „aufbereitet" werden, wie das mit Fetten mit kürzeren Ketten, dem Eiweiß, den Kohlenhydraten, dem Alkohol, den organischen Säuren und verschiedenen Giftstoffen (meist Arzneimittel) geschehen muss. Der Verzehr dieser (gesättigten langkettigen) Fette befreit die Leber von beschwerlicher Arbeit, schädigt sie also nicht nur nicht, sondern im Gegenteil: wenn die Leber krank war, kann sie wieder gesund werden (trotz Butter-Genuss).

   
5. Kohlenhydrate:  säurearmes Obst ist am günstigsten - Monozucker
(meide alle erhitzte Stärke der Ackerbauprodukte! meide vor allem Gluten von Weizen...)
Manche Menschen, die die optimale Ernährung beginnen, sind so von der Schädlichkeit der Kohlenhydrate überzeugt, dass sie überhaupt keine mehr essen. Das ist ein Fehler. (Dr. W. Lutz aß im ersten Jahr auch fast keine KH, was zu starkem Wachstum des Zahnfleisches... führte, wegen Verschiebung des Hormongleichgewichtes...  Er würde nie mehr auf alle KH verzichten - außer allein bei der Umstellung in den ersten zwei Wochen).
40 bis 70 g Kohlenhydrate täglich soll/muss man essen, je nach Körpergewicht,
aber nicht mehr, auch bei Sport und schwerer Arbeit nicht
. (In kleinen Mengen: Mango, Papaya, Banane, Dattel). Wenn der Körper gar keine Kohlenhydrate in der Nahrung bekommt, muss er die Menge des Verbrauchs im Gehirn selbst erzeugen. Er macht das aus Eiweiß (nächtliche Eiweiß-Verzuckerung, was die Muskeln angreift) oder aus Fett.
      Wenn man intensiv geistig arbeitet oder lernt, ist es günstiger, den größten Teil der Kohlenhydrate zum Frühstück zu essen, um dem Gehirn Energie zu liefern  (anders ist es beim Abnehmen).
Es kommt manchmal auch vor, dass übergewichtige Personen trotz der richtigen Anwendung der optimalen Diät nicht abnehmen. Dr. Hardy Walle "Leicht abnehmen" gibt den Rat, in der Früh (bis zum Mittagessen) nur Eiweiß und Fett zu essen (Ei), denn durch KH steigt der Insulinspiegel und die nächtlich einsetzende Fettverbrennung wird abgebrochen, die sonst bis Mittag anhält!
     Manches Obst hat sehr viel Zucker: Bananen, Mangos, Papaya, Rosinen, Feigen… Datteln. Sei vorsichtig mit der Obst-Menge!

     6. Wir sollen so viel trinken wie wir möchten: Viele Menschen sind dehydriert und merken es nicht.
 Die Getränke dürfen keine Kohlenhydrate enthalten, dürfen also nicht süß sein (und sollten auch keinen Kaffee oder Alkohol enthalten). Das beste Getränk ist reines Wasser (zu diesem Thema sind die Bücher von Batmanghelidj hilfreich: Er betont, dass Salz - Natrium - unbedingt nötig ist!! Es kann sonst Natriämie auftreten).

    7. Man braucht die Kalorien nicht zu zählen - weil man automatisch rechtzeitig satt wird,
und die Gesamtkalorien pro Tag geringer bleiben, als bei anderen Diäten (die Hunger erzeugen).
Bei Lebensmitteln soll man hauptsächlich Fett und Eiweiß kaufen. Am Essen darf man nicht sparen. Oft sind die billigeren und traditionell verachteten besser als die teuren (Schmalz ist viel wertvoller als Öl, Presswurst, Sülzwurst wertvoller als magerer Schinken, Innereien gesünder als Rinderfilet usw.).
"Fett macht nicht fett!" sondern das Insulin ist Schuld und trägt die KH zu Fetteinlagerung.
(Anmerkung: Das Kalorienzählen führt zum Jo-Jo-Effekt und ist eine falsche Diät-Richtung).

Die Nahrung sollte vor dem Verzehr möglichst verarbeitet, also schonend gegart (gegrillt, gekocht) werden. Das erhöht ihren Energiegehalt und erspart dem Körper Arbeit beim Verdauen, weil das Essen sozusagen schon außerhalb des Körpers zum Teil „durch das Kochen vorverdaut" wird.
Durch Kochen, Garen, Grillen
 - und auch bei der Verdauung - wird Eiweiß denaturiert: KEINE ANGST. Es geht um die Aminosäuren, in die das Eiweiß zerlegt werden muss - und diese bleiben ungeschädigt!! Bei kalorienreicher, aber hochwertiger Nahrung braucht man nur geringe Mengen davon zu essen und ist durch den Eiweißanteil viel früher satt. (Anmerkung: Die Schwärmereien der Rohköstler werden bei dieser Lebensweise in der Praxis widerlegt).

     8. Leben ohne Bewegung ist kein Leben. In jedem Alter kann und soll man sich bewegen; aber die Art und das Ausmaß der Aktivität muss den Möglichkeiten unseres Körpers angepasst werden. Bei jungen und gesunden Menschen bringt eine intensive Anstrengung drei bis vier Mal wöchentlich, je eine Stunde, den größten Nutzen, z.B. Läufe, Märsche, Schwimmen, Radfahren (Nordic Walking). Ältere Personen dürfen das alles weniger intensiv ausüben,
es genügt ihnen auch spazieren gehen, im Garten arbeiten usw. Vergessen wir nicht, dass der Muskelapparat das größte Organ des Menschen ist und die trainierten Muskeln hochenergetische Verbindungen herstellen, die für das Gehirn, das Herz und andere wichtige Gewebe wichtig sind. (Die Bewegung sollte unbedingt im Freien stattfinden: das Licht der Sonne bringt oft mehr an Gesundheit, als die Bewegung: stelle deinen Home-Trainer zum Strampeln ins Freie! ins Tageslicht! Beachte:  vitamin_D.pdf  )
Klein, Thomas "Sonnenlicht - Sonnenmangel und seine schwerwiegenden Folgen" 357 Seiten, ISBN: 978-3939865025 www.hygeia.de  Neu: Dr. Nicolai Worm "Heilkraft D. Wie das Sonnenvitamin... 

     9. Man soll keine größeren Abweichungen von der Ketarier-Diät machen; man soll nicht zeitweilig die Regeln brechen (sondern konstant die KH strikt immer auf 6 BE/Tag reduzieren).
So sollte uns z.B. eine Dienst- oder Urlaubsreise nicht dazu veranlassen, mit der optimalen Ernährung „für einige Zeit Pause zu machen". Wenn wir die Möglichkeit haben, wählen wir im Urlaub Selbstverpflegung. Wenn nicht, dann essen wir einfach das, was es an für uns „genießbaren" Produkten gibt und den Rest kaufen wir dazu. Bei Empfängen, in Restaurants und wenn wir bei Bekannten eingeladen sind, wählen wir auch die in unserer Diät geeigneten Produkte, die unpassenden meiden wir diskret.

     10. Man darf weder hungern noch fasten. Wenn der Mensch essen möchte, heißt das, dass sein Körper Essen braucht. So ist es bei allen gesunden Gattungen unter natürlichen Bedingungen. Ein Tier kann die Nahrung einschränken oder zeitweilig nicht fressen, aber das tut es nur dann, wenn es nicht fressen will, z.B. wegen Krankheit oder Stress. Optimale Ernährung macht für etwa fünf Stunden satt. (Mahlzeiten auslassen ist ein falscher Weg! Der Insulinspiegel schwankt dann zu viel - es führt zum Jo-Jo).
Wenn der Mensch hungrig ist und nicht isst, zahlt er immer einen hohen Preis dafür.
Der Preis ist umso höher, je länger das Fasten oder die Hungerkur dauert. Dadurch werden nicht nur die Gesundheit und die Widerstandskraft geschwächt, sondern das Gehirn funktioniert dann schlechter, die Empfindungen werden schwächer, die Realität wird falsch eingeschätzt, der Mensch verliert an Lebensenergie, er wird leicht abhängig - von anderen Menschen und von Süchten - kurz gesagt: der Mensch wird dümmer und geistig primitiver.
Ein Mensch, der hungert und fastet, der  handelt nahezu selbstmörderisch, denn einen Menschen hungern zu lassen, ist eine Form, ihn zu töten. Daher sind sämtliche Fastengebote und im Namen verschiedener unvernünftiger Ideen oder Theorien aufgezwungene künstliche Ernährungs-Beschränkungen und für den Menschen schädlich (Richtiges Fasten: Man legt den Löffel regelmäßig etwas früher weg und schützt sich vor Überfütterung). Menschen, die aus religiösen oder anderen Gründen fasten, sind sich meistens nicht bewusst, welchen Schaden sie sich selbst zufügen (Brot ist dabei besonders schädlich). Dabei bedeutet „fasten" nicht nur sich im eigentlichen Sinne des Essens zu enthalten. Für den Körper heißt Fasten auch eine der Ernährungsweisen anzuwenden, bei denen die wichtigsten Produkte fehlen, nämlich Fett und tierisches Eiweiß. (Nahrungsreduktion: Der Mensch nimmt dann zu wenige Mineralien, Vitamine, ... auf: magnesium  )

Manchmal auftretende Symptome:

Nach der Umstellung auf optimalen Ernährung können bestimmte Symptome auftreten, über die man Bescheid wissen muss, damit man sich nicht unnötig Sorgen macht und vor allem nicht zu dem Schluss gelangt, dass die Diät schädlich ist und man auf sie verzichtet. Diese Symptome sind nicht die Regel - ganz im Gegenteil, sie sind eher die Ausnahme. Sie betreffen knapp 10% der Personen, die diese Ernährungsweise beginnen, aber vielleicht werden gerade Sie, liebe Leserinnen, unter ihnen sein. Man sollte also Folgendes wissen:

1 Nach längerer Anwendung der optimalen Diät verspürt man nie mehr Heißhunger, wie das bei Menschen der Fall ist, die sich herkömmlich mit viel KH ernähren. Ein gut und vollständig ernährter Organismus besitzt nämlich Reserven an Nährbestandteilen, Fettdepots, die er nach Bedarf freisetzt (wenn der Stoffwechsel auf Ketose umgestellt ist). Dank entsprechender Stoffwechselprozesse kann er sich auch selbst mit Wasser versorgen, wenn er welches braucht. Ich erwähne das, denn es kommt vor, dass Personen - mitunter stark übergewichtige - sich beschweren, sie hätten nach der Aufnahme der optimalen Ernährung „vollständig den Appetit verloren". Nein, sie haben nicht den Appetit verloren, sondern nur ihre bisherige Gefräßigkeit, die der Grund für ihre Dickleibigkeit war. Beachte: Kohlenhydrate machen hungrig, führen zu Fressattacken.

Der Kohlenhydratmangel in der Ernähung macht sich zuerst durch einen verstärkten Appetit auf Süßes bemerkbar. Manchmal können auch Krämpfe in den Beinen auftreten, insbesondere nachts (auch wegen Übersäuerung oder Elektrolytmangel). Es genügt dann, in der Mahlzeit etwas mehr Kohlenhydratprodukte zu sich zu nehmen.

3 Bei einem Mangel an hochenergetischen Phosphorverbindungen für das Gehirn und das Herz erzeugt der Körper für diese Organe, dessen Bedarf immer am Besten gedeckt werden muss, so genannte Ketonkörper, die ein besserer „Brennstoff“ sind als Fettsäuren. Zu einem solchen Mangel an Phosphorverbindungen kommt es bei Hungerkuren und oft bei Diabetes. Bei einer Hungerkur treten die Ketonkörper nach dem sechsten Tag auf und halten sich unterschiedlich lange. Bei Diabetes können sie zeitweilig vorkommen, weil bei der Zuckerkrankheit der Energiehaushalt besonders beeinträchtigt ist, was den Körper zwingt, Ketonkörper gewissermaßen als „Ersatzbrennstoff" zu erzeugen. Ketonkörper entstehen in der Leber. Sie sind kein Krankheitssymptom.

Ketonkörper entstehen auch manchmal bei Menschen in der ersten Zeit nach Beginn der hoch fetthaltigen Diät. Aber in diesem Fall haben sie - nach dem heutigen biochemischen Wissensstand - keinerlei Krankheits- Bedeutung. Die optimale Ernährung wird oft von Menschen aufgenommen, die vorher fast überhaupt kein Fett verzehrt hatten. Angesichts der radikalen Änderung des Stoffwechsels, den die radikale Änderung der Ernährung erzwingt, muss der Körper viel Eiweiß und Energie dafür verwenden, um in allen Zellen die neuen „Fertigungslinien" für die Fett Verbrennung zu installieren und die überflüssigen Enzyme, die vorher zur Verbrennung der Kohlenhydrate gebraucht wurden, zu beseitigen, in Kohlenhydrate umzuwandeln und zu verbrennen.

Da das Gehirn und das Herz die Ketonkörper nur begrenzt verbrennen können, werden die überflüssigen mit dem Harn ausgeschieden. Den Ketonkörperspiegel im Harn kann man mittels Teststreifen bestimmen. Er wird mit Kreuzen markiert - von einem Kreuz bei geringer Ausscheidung bis zu vier Kreuzen bei hoher.
Empfehlung - Teststreifen zur Kontrolle im Harn: "KETO-DIABUR-TEST 5000 von Roche (Glucose/Ketones; €  10,50)

Eine geringe Erhöhung des Verzehrs von Kohlenhydraten beseitigt rasch die Ausscheidung von Ketonkörpern mit dem Harn. Man darf also die Kohlenhydrate nicht vollständig vom Speiseplan streichen, wie das manchmal vorkommt (Atkins). Rund 50 g Kohlenhydrate täglich (genauer 0,8 g pro Kilogramm Körpergewicht) braucht der Mensch. Diese Menge reicht im Allgemeinen aus, damit im Harn keine Ketonkörper auftreten.

Bei der weiteren Anwendung der optimalen Diät, d.h. nach etwa 10 - 14 Tagen bei jüngeren Personen und nach 3 - 8 Wochen bei älteren Menschen, treten keine Ketonkörper mehr im Blut und im Harn auf, weil der Körper bereits in der Lage ist, gute Energie ans Gehirn und ans Herz sowie an andere wichtige Gewebe zu liefern. Die Ketonkörper werden nicht mehr gebraucht, also hört die Leber auf, sie zu erzeugen.

4 In der ersten Zeit der optimalen Ernährung kann es mitunter zu Stuhlverstopfungen kommen, obwohl das auch durchaus nicht die Regel ist. Es genügt dann, einen schwachen Aufguss aus laxierenden (stuhlgangfördernden) Kräutern zu trinken oder zwei bis drei Dörrpflaumen (also säurehaltiges Obst) zu essen. Man sollte keine starken Abführmittel nehmen, denn die Verstopfungen werden nach kurzer Zeit vorübergehen. Ich kenne auch solche Fälle, dass bei Menschen, die jahrelang an Verstopfung litten, diese Beschwerden sofort aufhörten, nachdem sie mit der optimalen Diät begonnen hatten.

5 Eine nicht allzu angenehme Erscheinung, die in der ersten Zeit auftreten kann, ist schlecht riechender Atem. Das kommt meist bei Menschen vor, die nach dem Beginn der Diät rasch abnehmen sowie bei denen, die in einer vergifteten Umwelt leben oder arbeiten. Die fettlöslichen und im Fett blockierten Gifte werden nach und nach ausgeschieden und sie sind es, die den unangenehmen Geruch hervorrufen. Nach einer gewissen Zeit verschwindet er. Wenn der unangenehme Mundgeruch schon vor der Aufnahme der Diät aufgetreten ist und durch das Faulen des Nahrungsinhalts im Darm verursacht worden war, gehen diese Symptome bei der optimalen Ernährung schnell zurück. Es fault nichts im Verdauungstrakt, weil nichts da verbleibt, was faulen könnte, also gibt es auch keine solchen Symptome (Bei Getreidekost entsteht Stärke-Meische, Gärung).

6 In den ersten Tagen der Diät können Beschwerden oder Schmerzen seitens des Verdauungstrakts auftreten. Sie sollten ohne Behandlung nach 1-2 Tagen verschwinden. Wenn sie nicht aufhören, muss man eine andere Ursache suchen. Es können Würmer sein, am häufigsten sind Lamblien und Spulwürmer. Man muss sich in dieser Richtung untersuchen lassen und eine entsprechende Kur machen, die sie ausrottet.

7 Wenn jemand an Gallensteinen leidet, können bei ihm Schmerzen in der Lebergegend auftreten. Die optimale Ernährung bewirkt nämlich die Auflösung der Gallensteine. Wenn diese kleiner werden, können sie die Gallenwege blockieren und Schmerzen der Leber oder der Bauchspeicheldrüse hervorrufen. Man sollte dann kleinere Nahrungsportionen essen, dafür häufiger, damit keine starken Reize das Zusammenziehen der Gallenblase erzwingen. Solche Symptome können sich wiederholen, bis der Gallenstein ausgeschieden wird, was gleichbedeutend mit der Heilung der Steinkrankheit ist. Wenn der Stein in den Gallengang gelangt, kann es zu einer Kolik kommen. Die ersten Symptome für das Verstopfen der Gallenwege durch einen Stein sind außer Schmerzen dunkler Harn und heller Stuhl. Dann darf man nicht in Panik geraten, sondern muss entkrampfende und schmerzlindernde Mittel nehmen und sich ins Bett legen. Wenn sich der Gallengang lockert, gelangt der Stein in den Zwölffingerdarm und wird ausgeschieden, meistens ohne weitere Beschwerden. Von vielen tausend Personen, die ich behandelt habe, ist mir nur ein Fall bekannt, da der Stein aus dem Gallengang chirurgisch entfernt werden musste. (Natürliche Leberreinigung von Steinen: Moritz, Andreas "Die wundersame Leber & Gallenblasenreinigung. Ein kraftvolles Verfahren…" voxverlag.de  3. Aufl. 2009; 208 Seiten; ISBN: 978-3981221503 (Befreiung von Gallensteinen) Ders.: "Krebs ist keine Krankheit" 140 Seiten.

8 Die rasche Verbesserung der Ernährung des Gehirns, die infolge der optimalen Diät auftritt, kann eine schnelle und erhebliche Senkung des Blutdrucks bewirken. Solange sich der Körper an den niedrigeren Blutdruck noch nicht angepasst hat, können Schwäche- und Schwindelanfälle auftreten. Wenn man sich schwach fühlt, kann man eine Tasse Kaffee oder ein Gläschen Cognac trinken, um den Blutdruck ein wenig zu erhöhen. Man sollte auch aus dem Liegen nicht abrupt aufstehen, damit das Blut aus dem Gehirn nicht zu plötzlich abfließt. Das ist ein vorübergehender Zustand, der kurz dauert. Die Beschwerden gehen von selbst zurück.

9 Bei Menschen, die sich optimal ernähren, sinkt die Schmerzempfindlichkeit erheblich. Ein Bienenstich zum Beispiel bewirkt nur eine geringe Reaktion, eben so, wenn man sich mit einer Brennnessel oder kochendem Wasser verbrennt. Für unsere Gesundheit hat das keine größere Bedeutung, aber wenn wir bei uns solche Symptome entdecken, seien wir uns dessen bewusst.

10 Salz: In der optimalen Ernährung braucht man wenig Salz... vor allem weil sich unsere Ernährung aus bereits vom Hersteller gesalzenen Produkten zusammensetzt, z.B. Schnittkäse, Wurst, Konserven, Marinaden usw.
Meide das übliche Kochsalz (chemisch rein), nimm Steinsalz, Meersalz.   gesund10.htm 

Und schließlich darf man nicht vergessen, dass jeder Mensch anders ist und jeder Körper etwas anders funktioniert. Nach dem Übergang zur optimalen Ernährung muss man seinen Körper beobachten und wenn nötig, reagieren. Dabei muss man sich die ganze Zeit bewusst sein, dass bestimmte ungünstige Erscheinungen - wenn sie überhaupt auftreten - nicht durch die Diät an sich verursacht werden, sondern durch die Anpassung unseres Körpers an die neuen Bedingungen, durch unseren bisherigen Gesundheitszustand oder auch durch Fehler, die uns zu Beginn unterlaufen können. Es gibt keinen Menschen, dem die richtig und langfristig angewandte optimale Diät geschadet hätte. Ich habe zumindest von keinem solchen gehört. (Der obige Text bis hierher ist frei gestaltet aus Seite 4 bis 18 von: Kwasniewski „Optimale Diät. Kochbuch“

      
Bücher, die Besten zuerst:
Kwasniewski, Jan "Optimal essen"
(kohlenhydratarm wie Lutz! und leichter zum Lesen, aber zu viel von Stärkemehl) bestellen bei: h.a.guettner(a)kabelbw.de  Heinrich Guettner, Rostocker Str. 53/514, D-70376 Stuttgart. Tel.: 0049 (0)711-5490628,  Fax: 0049 (0)711-500 5309   http://www.wgp.com.pl/?id_j=de  
Kwasniewski "Optimale Kost. Kochbuch zur optimalen Ernährung"
Kochbuch; 472 Seiten

Kwasniewski "Optimal Nutrition"
176 Seiten; und: "Homo Optimus" 376 Seiten.  http://www.ketarier.de/ 

Lutz, Dr. med. Wolfgang „Leben ohne Brot. Grundlagen der kohlenhydratarmen Ernährung“ 16. Auflage 2007; ISBN: 978-3887601003. 259 Seiten (Lutz ist Pionier der Low-Carb-Bewegung; heute 97 Jahre alt, obwohl er 40 Jahre "mit KH sündigte")
Lutz, W. „Kranker Magen, kranker Darm. Was wirklich hilft.“
ISBN: 978-3887600808;  Lexikon: wikipedia.org 

Schaub, Stefan „Die Krankheitsfalle. Wie Sie sich befreien und wieder gesund werden“ 2009; 184 Seiten; ISBN: 978-3-907547120 Schaub-Institut ; Jede optimale Ernährung reduziert die KOHLENHYDRATE. Halte deinen Blutzuckerspiegel konstant. (Vormals: "Ernährung + Verdauung = Gesundheit")

Schaub, Stefan "Gesunde Nahrung für Kinder und Eltern. Zappelphilipp, Pummelchen..." Die kohlenhydrat- und säurearme Ernährung. (Das Buch ist für jeden nützlich) 174 Seiten; Pro Salute: 2009; ISBN: 978-3-907 547 113
 ders.:  "Die gute Figur";  siehe:   Schaub-Institut-Bücher
Schaub, Milly „Das Schaub-Kochbuch“
Viele Rezepte und Bilder: kohlenhydratarm und säurearm; Euro 34,-

Seifert, Dr. Siegfried "Ernährung ... Länger und aktiver leben mit endorphin - bilanzierter ketogener Ernährung"  ISBN: 978-3831112678; Seifert zeigt Auswege aus Fehlern der Atkins-Diät durch die Endorphin-Bilanz: www.ketarier.de  

Worm, Dr. Nicolai „Syndrom X oder: Ein Mammut auf den Teller. Mit Steinzeitdiät aus der Wohlstandsfalle" Das metabolische Syndrom! 7. überarbeitete Auflage: 2008; 280 Seiten; ISBN: 978-3927372238 (Pflichtlektüre; Wissenschaftlich klar gegen Vegetarismus. LOGI-Methode)  Lexikon Wikipedia

Opoku-Afari, C. "Das Kohlenhydrat-Kartell: Über die Diätkatastrophe, die finsteren Machenschaften der Zuckerlobby und Wege aus dem Diätendschungel" 2. erw. Aufl. Systemed, Lünen: 2008, 168 Seiten; ISBN: 978-3927372436 (LOGI-Methode - nicht die GLYX-Methode) 

Cordain, Dr. Loren "Das GETREIDE - zweischneidiges Schwert der Menschheit. Unser täglich’ Brot macht satt, aber krank; Ernährung mit Getreideprodukten kann die Gesundheit ruinieren; Vitamin- & Mineralstoffmängel, Störungen im Fettstoffwechsel, Autoimmunkrankheiten & Allergien, Schizophrenie & neurologische Störungen, Koronare Herzerkrankungen & Krebs, Osteoporose & Karies" 2004; ISBN: 978-3929002355 

Cordain, Loren "Das Paläo-Prinzip der gesunden Ernährung im Ausdauersport" 350 Seiten; Sportwelt Verlag: 2009, 3941297007; ISBN: 978-3941297005;  23,4 x 16,3 x 2,8 cm  Thema:  Low-Carb. Aber leider: er verteufelt Salz und nach der alten Theorie die gesättigten Fette, zu starke KH-Aufladetage... Cordain, Dr. Loren "The Paleo Diet" (englisch) http://paleofood.de/ 

Mersch, Peter "MIGRÄNE. Heilung ist möglich" ISBN: 978-3-8334-4638-2; www.miginfo.de   Sehr gute Gegenüberstellung verschiedener Low-Carb-Diäten - Ernährungskrisen des Gehirns müssen vermieden werden! Kopfweh bei >> histamin.pdf 

Dr. Mauro Di Pasquale "Die Radikaldiät: Die ultimative streng kalorienreduzierte Diät" 297 Seiten, Novagenics: Okt. 2008; ISBN: 978-3929002478 (Low-Carb von einem Sportarzt seit 1960 immer wieder optimiert; Stoffwechselprinzipien der  Kohlenhydratreduzierten Ernährung)

Walle, Dr. Hardy "Leicht abnehmen! Geheimrezept Eiweiß (nach der LOGI-Methode des Dr. Worm)" systemed.de, ISBN: 978-3-927 372 399  (zum Frühstück unbedingt auch Eiweiß)

Atkins „Forever young mit der Atkins-Diät“; „Atkins for Life. Dauerhaft schlank“; „Die neue Atkins Diät. Abnehmen ohne Hunger (Rezepte)“;  "Atkins - Basics" Grundlagen und Rezepte. 2005 (Auch bei Atkins kann man vieles lernen! siehe dazu: Dr. Siegfried Seifert; Sibylle Schulze; Monika Berger-Lenz)

Felix, Dr. Alexander "Das Schlankheitskonzept", Köln: 1976, vergriffen. Sehr wertvoll und klar für Low-Carb.

Coy, Dr. Johannes "Die neue Anti-Krebs-Ernährung. Wie Sie das Krebs-Gen stoppen" 208 pag, Gräfe & Unzer: Sept. 2009; 23x17cm; ISBN: 978-3 833 816 635  (Die Kohlenhydrate nähren deinen Krebs; LowCarb hilft;  aber die Speisepläne würde ich lieber von Stefan Schaub nehmen)

Ehrensperger, Dr. C. "Krebs -  ...Warum die Krebskrankheit die Folge einer jahrelangen chronischen Kohlenhydratvergiftung ist!" 2001; ISBN: 978-3952155400; (Ehrensperger sagt: alle KH müssen reduziert werden; Vergärung der KH vermeiden - den Parasiten den Boden entziehen)  Krebsursache

Die Wahrheit über gesättigte Fette ( = eine Homepage: www.westonaprice.org )

Jochims, Inke "Zucker und Bulimie: Wie richtige Ernährung hilft, aus Bulimie und Binge Eating auszusteigen" 2., vollständig überarbeitete Auflage 2008; ISBN: 978-3-9808847-8-5  (über richtige Ernährung)

Gonder, Ulrike "Fett!  Über fette Lügen und mehrfach ungesättigte Versprechungen" Hirzel, Stuttgart: 2004; ISBN: 3-7776-1292-8; 232 Seiten  http://www.ernaehrgesund.de/profil/profil.html  (die Kohlenhydrate sind der Bösewicht)

Hartenbach, Dr. med. Walter „Die Cholesterinlüge. Das Märchen vom bösen Cholesterin“ 27. Aufl.: 2008, ISBN: 978-3776622775;   21,3 x 14,4 x 1,4 cm  184 Seiten

Ravnskov, Uffe /Udo Pollmer "Mythos Cholesterin" Hirzel, 320 Seiten, 4. Auflage, Stuttgart: 2008; ISBN: 978-3777616094  (Vergleiche: Volker Schmiedel "CHOLESTERIN" ISBN: 978-3 830 433 231 )

Bruker, M. O. / Ilse Gutjahr "Cholesterin - Der lebensnotwendige Stoff" 72004; ISBN: 978-3891890363

Colpo, Anthony "Der große Cholesterin-Schwindel" Kopp: 2009; ISBN: 978-3-938 516 850

Humble, Jim "MMS: Der Durchbruch: Ein Wundermittel..." (MMS1: Ein Mineralpräparat gegen Malaria-Parasiten, Mikroben, Bakterien, Viren, Pilzbefall) ISBN: 978-3-9810318-4-3,  2008; 260 Seiten   www.mobiwell.com 
siehe: http://josef-stocker.de/gesund11.htm
  Auszug aus dem Buch: http:/josef-stocker.de/mms_durchbruch_2.pdf

       Vollkorn schädigt den Darm; Dinkel ruiniert die Gelenke!
       Backwaren: Erhitzte Getreide-Stärke stört den Hormonhaushalt und die Schilddrüse.
 
Die vielen Kohlenhydrate führen zu den Zivilisationskrankheiten, das ist das Neue Wissen!

     Weiter über Low-Carb im Internet:  http://josef-stocker.de/gesund2.htm    

 

                   Anhang: Mein Brief an einen Vegetarier Januar 2004 
       Ich war 1964 als Student in Wien: ein Yogi und vegetarisch lebend, ich kenne also das Für und Wider zu einer vegetarischen Ernährung... probierte dann Vollkorn nach Waerland, ebenso wie der von mir verehrte praktische Arzt Dr. Reinhard Steintel. Steintel hat alle Varianten vegetarischen Lebens durchprobiert und kam durch Erfahrung darauf, dass gerade Getreide und erhitzte Stärke für uns sehr gesundheitsschädlich sind (Vegetarier essen Getreidekleister und Vollkorn und meistens zu wenig Eiweiß)
(Beachte: http://www.lchf.de/ernaehrennachlchf/LCHF_vegetarier.php  ).

  Vegetarier aus Prinzip oder Ideologie nehmen aus der gesamten Bibel für Ihre Begründung nur ein paar Zeilen aus 1. Buch Mose 1,29: „Früchte seien eure Nahrung" (Gensis 1: Die Zeit im Paradies!). Die Aussagen aus dem Neuen Testament ignorieren sie standhaft. Zu Petrus wurde gesagt: "Auf, schlachte und iss!" (Apostelgeschichte 10.13; 11,6-9). Nach der Paradieszeit haben sich in den Eiszeiten die Verhältnisse auf Erden geändert und ein Überleben mit  vegetarischer Ernährung wäre in Europa gar nicht möglich gewesen. Damals überlebten nur Jäger, Hirten, Fischer. Wir haben uns genetisch in diesen kalten Zeiten  eine Million Jahre lang als Jäger an Fleisch (eiweiß-fettreich) angepasst, genauso, wie wir uns vorher beim Wechsel aus dem Wasser heraus auf das Land umgestellt haben. Unser Stoffwechsel hat sich im Laufe der Jahrmillionen mehrmals sehr geändert. Wir sind genetisch noch immer hunter and gatherer - Jäger und Sammler!
In der Praxis zeigt sich, dass eine kohlenhydratarme Ernährung mit tierischen Produkten wesentlich gesünder ist, als irgend eine Form von Vegetarismus! (Beachte die Bücher von Stefan Schaub und von Nicolai Worm)

Veganer sind sentimental: sie kennen keinen Unterschied, zwischen "Mord" an Mensch oder Tier oder Baum. Das scheint zwar sehr barmherzig, ethisch edel, usw. aber biblisch oder Naturwissenschaftlich haltbar ist ihre Haltung nicht, sondern fix dogmatisch-vegetarisch (Inder meiden Fleisch wegen der wieder verkörperten Ahnen, wegen der Lehre der Reinkarnation).
Wenn JESUS für uns Richtschnur ist, und wir nicht auf die Phantasien gnostischer apokrypher "Ur-Evangelien der Essener" hereinfallen
, so sehen wir: Jesus aß nun einmal Osterlamm Mk 14.12, ER aß Fische (sogar
auch noch nach der Auferstehung) und vermehrte solche sogar zur Speisung von 5.000 Leuten ... Johannes 6,9; Joh 21,9. Sektierer, denen das nicht in den Kram passt, sagen, die christlichen Kirchen hätten die Bibel verfälscht. Das behaupten solche, die von biblischen Sprachen (hebräisch, griechisch) und von der Überlieferung der Schriften keine Ahnung haben und Urtexte (Nestle-Aland) nie verglichen und studiert haben.

    Jeder darf vegetarisch leben und essen wie lange er will, nur einbilden darf er sich auf diese fixe Idee nichts; die Theorie ist schön aber die Praxis auf Dauer ungesund. Für ein bis zwei Jahre ist jede verkehrte Diät wohltuend und gesünder, als die kohlenhydratreiche übliche gutbürgerliche Vollwertküche. Vegan ist eine Karge Kost - und karge Ernährung ist gesünder als das Überfüttertsein.
Meide erhitzte Fette aus der Fabrik, ERHITZTE STÄRKE, also BROT und jede Art von Backwaren!

Beachte:
Bei Fleisch ist Erstens vor allem der Saft schädlich. Im Saft sind die schädlichen Stoffwechselprodukte des Tieres, Oxal-, Harn- Milchsäure! Diese erzeugen Gicht, Rheuma usw. Das Fleisch also auspressen, abtropfen lassen, oder die Fleisch-Suppe immer wegschütten. Zweitens: Es geht um die Menge. Drittens: Die Tiere dürfen nicht aus Massentierhaltung stammen!! Viertens:
Es geht um die Kombination bei der Mahlzeit - wenn der Magen leer ist (!) und Fleisch nur mit Gemüse kombiniert wird (nicht mit Stärke, Obst), so ist die Verdauung und Darmpassage schnell und es fault nicht im Darm! Bei falschen Essgewohnheiten liegt es zu lange im Darm und das gibt dann Fäulnis und Probleme. Also:
Frischkost heilt und verhindert ARTERIOSKLEROSE  pdf
 

       Das Folgende ist ein e-mail gewesen:
Wenn wir entwicklungsgeschichtlich zurückgehen, so sind wir gewiss einige Millionen Jahre mit rohem Obst und Grünzeug in Afrika in den Tropen (!)... zufrieden und gesund gewesen, aber dann hatten wir im Norden Eiszeiten und haben uns auch genetisch an andere Nahrung angepasst!! Wir sind in unseren Genen immer noch Jäger und Sammler und hervorragend an tierische Produkte angepasst.

Wir kamen im Mittelalter lange nicht über das GEOZENTRISCHE WELTBILD hinaus, weil wir idealisierte VORSTELLUNGEN von Gottes Schöpfung in unseren Gehirnen hatten: was Gott schuf muss vollkommen sein, also müssen Planeten in vollkommenen Kreisen um die Erde rotieren..... und so kamen wir nicht zur Wahrheit, denn es sind "unvollkommene" Ellipsen!!!   (Kepler, Galileo Gallilei erlebten großen Widerstand)

Genauso geht es, wenn man sich krampfhaft an die schöne Idee von VEGETARISCH oder VEGAN  festklammert! Glauben Sie mir, vegetarisch leben ist EDEL, IDEAL, ETHISCH, usw. aber die Folgen in der PRAXIS sind:
viele bleiche kränkliche Vegetarier und gar manche mit Krebs oder schwierigen Schwangerschaften mit zeitlebens geschädigten Kindern! D
as dogmatische Festhalten an einer falschen Idee führt nicht zu besserer Gesundheit. Für einige Jahre ja! Jede Einschränkung bringt dem Körper zuerst viel Erleichterung. Jede Mono-Diät ist für kurze Zeit sehr nützlich. B
eim Vegetarismus, wie beim Zigaretten-Rauchen werden die bösen Folgen erst nach Jahren sichtbar.

Ich persönlich meide Zerealien (Getreide) prinzipiell, so wie auch Milcheiweiß und Laktose;
und profitiere von kohlenhydratarmer, fett-eiweißreicher tierischer Nahrung nach Schaub, Lutz, Worm, Kwasniewski, Seifert, usw. (siehe unten). Das ist viel, viel, gesünder als jeder Vegetarismus.

Was sehen Sie auf 35.000 Jahre alten Höhlenzeichnungen, Felsgravuren: Tiere, Jagd, Jäger ... auch wenn das Essen von Fleisch für den Verstand nicht ästhetisch ist. Es geht darum, wie das zubereitet wird: Steintel warnt vor Fleisch-Saft, Hoffmann warnt vor erhitztem tierischem Eiweiß - aber nicht über 42° erhitztes (luftgetrocknetes) sei BASISCH und die Indianer lebten gut davon (sie hatten Zelte zur Luft-Trocknung ihrer Büffel und Fische);
 
    Auf Grund meiner jahrzehntelangen Beobachtungen höre ich nicht mehr auf die Vegetarier und Phantasierer (mit schönen einleuchtenden Theorien, die aber in der Praxis nicht zu einem optimalen Ergebnis führen), ich höre auf die Praktiker. Beobachtungen in der Praxis zeigen, dass es ganz ausgezeichnet gesunde Volksstämme gibt, die Fisch als unerlässlich für ihre Gesundheit erachten (Albert von Haller "Gefährdete Menschheit. Ursache und Verhütung der Degeneration“ Nahrung und Gesundheit in verschiedenen Kulturen und Weltgegenden). Sämtliche Naturvölker bestehen auf Fleisch und "tierisches" in ihrer Ernährung.
Unser Gebiss und die Darmlänge taugen nicht als Beweis für Vegetarismus: Sie Dr. A. Felix. Schau in den Spiegel: Neben den vier vorderen oberen Schneidezähnen siehst Du die rudimentären REISSZähne - die kommen nicht vom Pflanzenfressen.

Der Vegetarier David Wolfe erkennt, dass der Mensch ein Drittel Fette (!), ein Drittel Kohlenhydrate und ein Drittel Proteine braucht (aber aus Wolfe wurde ein Geschäftsmann). Lutz, Ehrensperger, Kwasniewski... sagen: 
   Nimm weniger Kohlenhydrate, vor allem kein Getreide  -  das heilt viele Zivilisationskrankheiten!

   Dr. Densmore bevorzugt eine stärkemehlfreie Ernährung.   starch.pdf  
weiter bei KWASNIEWSKI 
 

 

 

  Josef Stocker

 

 

 

 

 

 

 

THE MYTHS OF VEGETARIANISM  by  Stephen Byrnes, PhD

Originally published in the Townsend Letter for Doctors & Patients, July 2000. Revised January 2002

Beyond Vegetarianism   http://www.beyondveg.com Reports from veterans of vegetarian and raw-food diets, veganism, fruitarianism, and instinctive eating, plus new science from paleolithic diet research and clinical nutrition.

The Cholesterol Myths   http://www.ravnskov.nu/cholesterol.htm

The Paleolithic Diet Page   http://www.panix.com/~paleodiet/     http://www.paleofood.de/Ubersicht/ubersicht.html  

The Great Fallacies of Vegetarianism  http://www.vanguardonline.f9.co.uk/00509.htm

Groves, Batty "Eat Fat - Get Thin! http://www.second-opinions.co.uk/eatfat.html 

Audette, Ray / Michael Eades "NEANDERTHIN. Eat like a Caveman to Achieve a Lean, Strong, Healthy Body" TB, english; amazon.de  (Why Agricultural Foods Are Bad for You),  10,5 x 11 cm

Mercola, Dr. Joseph "The NO-GRAIN Diet. Conquer Carbohydrate Addiction..." english; 2003; 16 x 24 cm; bei amazon in DE erhältlich;  www.mercola.com  

Cordain, Dr. Loren "The Paleo-Diet. Lose Weight and Get Healthy by Eating the Food You Were Designed to Eat" New York, 2002, 256 pages; ISBN 0-471-41390-9;   http://www.paleofood.de/Ubersicht/ubersicht.html  

Eaton, S. B. "Evolution, Diet and Health" Emory Universität, Atlanta, Georgia (mit dem Getreideanbau kamen die Übel)

  

 

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Low-Carb-Ernährung

  Vitamin_D.pdf  

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