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Kohlenhydratarm und säurearm ist am gesündesten: Low-Carb 2010-01-22 Leseprobe aus Jan Kwasniewski „Optimale Kost. Kochbuch zur optimalen Ernährung“ 472 Seiten, € 30.-
Die drei wichtigsten Nährstoffe (Makronährstoffe) des Menschen sind:
Eiweiß, Fette, Kohlenhydrate (KH). Die Bedeutung der KH in der
optimalen Ernährung ist grundsätzlich eine andere (viel geringere) als in den heutzutage
üblichen ernährungswissenschaftlichen Empfehlungen - mit der
KH-Lastigen Ernährungspyramide. Vergessen Sie alles bisher gelesene über
„gesunde“ Ernährung! Vergessen Sie ihr Wissen über "so gesundes Obst"
oder „gesundes Vollkorn“ oder "Vollwertkost" - es gibt gesündere
Kombinationen (Beachten Sie dazu auch das neue Buch von Stefan Schaub
"Die Krankheitsfalle", 2009).
Leben ist Eiweiß (Protein > protos > das Erste und
Wichtigste). Alle Organe im Menschen sind aus Eiweiß
zusammengesetzt: Muskeln, Sehnen, Bänder, Leber, Nieren, Hirn, auch
Haare, Nägel, Haut, usw. Der menschliche Körper speichert keine Eiweiß Vorräte. Wenn wir zu viel Eiweiß essen, wird der Überschuss schnell abgebaut, wobei der Körper in diesem Prozess aus 100 g Eiweiß 56 g Kohlenhydrate erzeugt, die er nicht braucht und für deren Weiterverarbeitung er unnötig Energie verbraucht. Ein Eiweißverzehr über 150 g pro Tag ist nicht nötig, denn die Verarbeitung und Ausscheidung des Überschusses belastet die Leber und die Nieren. Nach dem Eiweißverzehr zirkulieren die Aminosäuren nur etwa 6 Stunden lang. Der Eiweißbedarf des Menschen ändert sich je nach Art und Qualität der Energiestoffe, die in der verzehrten Nahrung geliefert werden; je besser der gelieferte „Brennstoff“ ist, umso weniger Eiweiß braucht er. Kohlenhydrate erhöhen den Eiweißbedarf erheblich, denn Kohlenhydrate sind ein „Brennstoff minderer Qualität“ und lassen sich im Körper schwer verbrennen. Der beste Energiestoff sind tierische Fette und bei deren Verzehr ist der Eiweißbedarf am niedrigsten (Anmerkung: man lese Dr. W. Lutz; Dr. Nicolai Worm; Siegfried Seifert; Stefan Schaub; Klaus Arndt). Wie viel Eiweiß muss der Mensch also essen? Für einen gesunden Menschen, der sich optimal ernährt, reichen 30-50 g Eiweiß pro Tag, wenn es biologisch hochwertiges Eiweiß ist. Säuglinge und Kinder benötigen mehr, weil sie ihren Körper noch aufbauen. Auch bei Krankheiten, in denen Eiweißmangel auftritt, kann man anfänglich den Eiweißverzehr erhöhen (auf 100-130 g pro Tag). Anmerkung: Kranke mit Bettruhe und sich wenig bewegende Menschen brauchen sehr wenig Eiweiß, ein "Bouillon Ei" kann ihnen schon schaden. Tierische Fette sind das grundlegende Produkt in der optimalen Ernährung. Die natürliche Energiequelle für den Menschen sind freie, gesättigte Fettsäuren. Je länger die Fettkette ist, umso wertvoller ist die Fettsäure. Bei den gesättigten Fettsäuren sind an jedes Kohlenstoffatom Wasserstoffatome gebunden, die es „sättigen". Wasserstoff ist ein weitaus wertvollerer Energiestoff für den Körper als Kohlenstoff. Je mehr Wasserstoff die verzehrten Fette enthalten, also je gesättigter sie sind, desto besser für die Ernährung - als Treibstoff für den Menschen. Achtung: "Fettreiche Ernährung" funktioniert nur, wenn du deinen Stoffwechsel von KH- auf Fettverbrennung umschaltest, sonst gibt es Gesundheitsprobleme (von Lungenentzündung bis... siehe Dr. R. Steintel). Reduzierst Du aber die KH auf etwa 60 Gramm pro Tag (bei Dr. Lutz beschrieben), dann ist die Low-Carb Ernährungsform die Gesündeste! Mehrfach ungesättigte Fette, also hauptsächlich Pflanzenfette, werden im Körper oxidiert, d.h. an die Stelle der Doppelbindungen tritt Sauerstoff, was zur Entstehung von Oxiden, Peroxiden und Hyperoxiden, also zur Produktion von Wasserstoffperoxid führt, das mit dem aktiven Sauerstoff alles tötet, was lebt. Das bewirkt beim Menschen Schädigungen und Entzündungen in verschiedenen Geweben sowie Arteriosklerose, Geschwulstkrankheiten, Altern des Organismus, und Ähnliches (Fett wird ranzig). Die so genannten essentiellen (=lebensnotwendigen) ungesättigten Fettsäuren, die nach der geltenden Ernährungslehre die einzigen Fette in der Ernährung des Menschen sein sollen, sind überhaupt nicht „essentiell", und man braucht auch überhaupt nicht viel davon. In der optimalen Ernährung kann man kleine Mengen an ungesättigten Fetten verzehren, aber nicht viel (1-2%), denn sie sind ein schlechterer „Brennstoff“. Welche Fette soll der Mensch also zu sich nehmen? Die besten sind diejenigen, die „bei herkömmlicher Ernährungslehre“ angeblich den Cholesterinspiegel im Blut am meisten erhöhen sollten. Die Hauptursache für Cholesterin sind jedoch die KH und die Dehydrierung (Wassermangel in den Zellen: Dr. Batmanghelidj). Den höchsten biologischen Wert haben Fette die im Eigelb und im Knochenmark enthalten sind, gefolgt von Sahne (=Rahm), Butter, Rinder- und Hammeltalg, Gänsefett, Speck und Schweineschmalz. Von den Pflanzenfetten werden in der optimalen Diät Olivenöl und Sonnenblumenöl eingesetzt. Man kann auch Hasel- und Walnüsse ... essen, die viel Fett enthalten, aber schwer verdaulich sind. Die beste Energiequelle für den Menschen sind aktive Phosphorverbindungen. Die wichtigste hochenergetische Verbindung ist ATP, also Adenosintriphosphat. Bei Menschen, die sich optimal ernähren, ist ATP die Hauptenergiequelle für Gehirn, Herz, Knochenmark, Nieren usw. Da ATP hauptsächlich von der Leber hergestellt wird, befindet sich in verzehrter Leber eine erhebliche Menge davon. ATP ist die Hauptenergiequelle für das menschliche Hirn. Bei intensiver geistiger Tätigkeit sinkt der ATP-Spiegel im Gehirn rasch. Körperliche Anstrengung zwingt die Muskeln zu einer erhöhten ATP-Produktion, sobald sie sich wieder im Ruhezustand befinden. Daher sollte intensive, kreative geistige Arbeit kurz dauern und dann muss man sich bewegen, um das Gehirn erneut „aufzuladen". Kohlenhydrate sind Zucker. Die grundlegenden KH sind die Einfachzucker, Glukose und Fruktose. Sie sind die Einzelbausteine für Zwei- und Mehrfachzucker. Saccharose ist ein zusammengesetzter Zweifachzucker aus einem Molekül Glukose und einem Molekül Fruktose. Stärke (aus dem Ackerbau) ist ein aus Glukose aufgebauter Vielfachzucker und viel schwerer verdaulich, als ein Monozucker (Obst, Honig).
Welche Kohlenhydrate sollte man essen?
Alle KH müssen im Menschen zu
Einfachzucker zerlegt werden, gleich ob komplexe langkettige KH, oder
Traubenzucker, sie alle brauchen sofort Insulin (auch Süßstoffe regen
die Insulinausschüttung an). Die Sortierung nach
glykämischem Index (GLYX) sind also nach Bernstein und Lutz
irrelevant und nicht hilfreich. Bei der optimalen Ernährung produziert der Körper sehr wenig Insulin - weil ja sehr geringe Mengen an KH konsumiert werden. Insulin ist ein Hormon, das die Entwicklung von Arteriosklerose beschleunigt, es ist darüber hinaus einer der größten Krebs erregenden Faktoren. Wenn also unsere Nahrung keine übermäßige Menge an Kohlenhydraten enthält, dann gibt es auch kein Übermaß an Insulin im Blut und keine damit verbundenen schädlichen Auswirkungen (Vergleiche Dr. C. Ehrensperger). Bei kohlenhydratarmer Ernährung bleibt der INSULIN-Level niedrig und der Gegenspieler Glukagon kann deine Fettpölsterchen abbauen. Es empfiehlt sich, um die Fettverbrennung nicht zu unterbrechen, ein Eiweiß-Fett-Frühstück ohne KH (z. B. Eier und Butter, ev. Käse). Dasselbe gilt für das Abendessen: es soll möglichst KEINE KH enthalten, dann wird deine Fett-Verbrennung eingeschaltet und läuft bis zum nächsten Mittag. Neben Eiweiß, Fett und Kohlenhydraten braucht der Körper andere Stoffe, die er selbst herstellen muss, wenn er sie nicht in der Nahrung erhält. Der Körper braucht "keine" Vitamine, sondern fertige Enzyme, in denen die Vitamine nur kleine Teilchen sind. Er braucht kein Eisen, sondern Hämoglobin, um den Sauerstoff ins Gewebe zu transportieren. Daher ist es besser, wenn wir die Enzyme in der Nahrung zu uns nehmen, z.B. in Tierleber, anstatt Vitamintabletten zu schlucken. Genau so ist es besser, wenn wir fertiges Hämoglobin in Lebensmitteln essen (z.B. Grützwurst, Blutwurst) statt uns Eisen spritzen zu lassen. Vitamine: Zur Verbrennung von Kohlenhydraten braucht der Körper andere Vitamine, Mineralien und Enzyme als zur Fettverbrennung. In Tierfetten, die in natürlichen Produkten, z.B. in Speck oder Bauchspeck, verzehrt werden, befinden sich fast so viele Enzyme, Vitamine und Mineralien wie der Körper zur Verbrennung dieser Fette verbrauchen muss. Wenn wir also Tierfett essen, liefern wir sowohl den Brennstoff als auch den Ofen zur Verbrennung. Wenn wir Kohlenhydrate essen, liefern wir nur den „Brennstoff“ und zwar nicht den besten, den „Ofen“ muss sich der Körper selbst aufbauen, was ihn zu unnötiger Arbeit und zum unnötigen Energieverbrauch zwingt. (Siehe Magnesium)
Das Grundprinzip der optimalen Ernährung
ist die Wahrung der richtigen
Proportionen zwischen den Hauptbestandteilen der
Nahrung - Eiweiß, Fetten und Kohlenhydraten. Nachdem sich der Körper an die neue Ernährungsweise angepasst hat, verringert sich der Eiweißbedarf. Er verringert sich auch, wenn man biologisch hochwertiges Eiweiß verzehrt (das kann der Vegetarier nicht!). Dann gilt die Proportion zwischen Eiweiß und Kohlenhydraten 1 : 0,5 nicht mehr. Sie kann 1 : 1 oder sogar 1 : 1,5 betragen.
Von dieser Regel kann es Abweichungen geben, je
nach den individuellen Eigenschaften des Menschen, seiner Umwelt, den
Krankheiten, an denen er leidet usw. Und so müssen z. B. fettleibige
Menschen in den ersten Monaten der optimalen Ernährung den Fettverzehr auf
1-2 g pro 1 g Eiweiß senken, denn sie verbrennen intensiv die
körpereigenen Fette (das sind "tierische Fette") Die optimale Ernährung ist übrigens eine der
bestmöglichen Schlankheitsdiäten (Kwasniewski, wie auch Atkins, Lutz,
Schaub). Ein erwachsener, junger, gesunder und
aktiver Mensch muss die Fettmenge sogar auf 5 g pro 1 g Eiweiß erhöhen,
denn er baut seinen Körper nicht mehr auf, braucht aber viel Energie
(=Fett, tierische Fette zum Verbrennen! - nicht KH). Wie lange dauert diese Umstellung? Das hängt vom Alter, vom Gesundheitszustand und den Lebensbedingungen des Menschen ab. Bei jungen Leuten verläuft dieser Prozess schneller, er dauert ein paar Tage bis zwei Wochen, weil alle Mechanismen eines jungen Körpers schneller und effektiver funktionieren. Der erwachsene Organismus braucht dafür bis zu drei Monate, bei älteren, beleibten und kränklichen Menschen kann die Anpassung sogar bis zu einem halben Jahr dauern.
2. Man soll dann essen, wenn man hungrig ist und zwar so viel,
bis man nicht mehr essen möchte (Eiweiß macht früher satt, KH machen
hungrig).
Den höchsten biologischen Wert haben
die im
Eigelb und im Knochenmark enthaltenen Fette. Sehr gut sind Butter,
fette Sahne, Speck, Wamme und Bauchspeck. Gut sind auch Schweineschmalz,
Gänseschmalz, Verhackert's und Rindertalg. Es stimmt nicht, dass Fette die Leber schädigen. Am besten sind für den Menschen gerade die Fette, die bei den herkömmlichen Ernährungslehren als „schlecht für die Leber" gelten, also die tierischen. Es sind nicht die Fette, die der Leber schaden, sondern die mit ihnen verzehrten Kohlenhydrate, welche die Leber zu Triglyceriden und zu Cholesterin verarbeiten muss. Bei der optimalen Ernährung schaden tierische Fette nicht, denn sie werden ohne Kohlenhydrate oder mit nur sehr wenigen Kohlenhydraten verzehrt (Helmut Wandmaker und Norman Walker sagen: "Brot macht die Leber hart wie ein Brett"; schlimm für die Leber ist Alkohol, aber auch alles aus Getreide).
Gesättigte Fette mit langen Ketten (mehr als 10
Kohlenstoffatome) werden über die Lymphgefäße direkt in die Blutbahn
geleitet. Nur solche Fette sind direkt für das Gewebe des menschlichen
Körpers geeignet und müssen nicht von der Leber „aufbereitet" werden, wie
das mit Fetten mit kürzeren Ketten, dem Eiweiß, den Kohlenhydraten, dem
Alkohol, den organischen Säuren und verschiedenen Giftstoffen (meist
Arzneimittel) geschehen muss. Der Verzehr dieser (gesättigten
langkettigen) Fette befreit die Leber von beschwerlicher Arbeit, schädigt
sie also nicht nur nicht, sondern im Gegenteil: wenn die Leber krank war,
kann sie wieder gesund werden (trotz Butter-Genuss).
6. Wir sollen so viel trinken wie wir möchten: Viele Menschen sind
dehydriert und merken es nicht.
7. Man braucht die Kalorien nicht zu zählen - weil man automatisch
rechtzeitig satt wird,
Die Nahrung sollte vor dem Verzehr möglichst verarbeitet, also schonend gegart
(gegrillt, gekocht) werden.
Das erhöht ihren Energiegehalt und erspart
dem Körper Arbeit beim Verdauen, weil das Essen sozusagen schon außerhalb
des Körpers zum Teil „durch das Kochen vorverdaut" wird.
8. Leben ohne Bewegung ist kein Leben. In jedem Alter kann und soll
man sich bewegen; aber die Art und das Ausmaß der Aktivität muss den
Möglichkeiten unseres Körpers angepasst werden. Bei jungen und gesunden
Menschen bringt eine intensive Anstrengung drei bis vier Mal wöchentlich,
je eine Stunde, den größten Nutzen, z.B. Läufe, Märsche, Schwimmen,
Radfahren (Nordic Walking). Ältere Personen dürfen das alles weniger
intensiv ausüben,
9. Man soll keine größeren Abweichungen
von der Ketarier-Diät machen;
man soll nicht zeitweilig die Regeln brechen
(sondern konstant die KH strikt immer auf 6 BE/Tag
reduzieren).
10.
Man darf weder hungern noch fasten.
Wenn der Mensch essen möchte, heißt das, dass
sein Körper Essen braucht. So ist es bei allen gesunden Gattungen unter
natürlichen Bedingungen. Ein Tier kann die Nahrung einschränken oder
zeitweilig nicht fressen, aber das tut es nur dann, wenn es nicht fressen
will, z.B. wegen Krankheit oder Stress. Optimale Ernährung macht für etwa
fünf Stunden satt. (Mahlzeiten auslassen ist ein falscher Weg! Der
Insulinspiegel schwankt dann zu viel - es führt zum Jo-Jo).
Nach der Umstellung auf optimalen Ernährung können bestimmte Symptome auftreten, über die man Bescheid wissen muss, damit man sich nicht unnötig Sorgen macht und vor allem nicht zu dem Schluss gelangt, dass die Diät schädlich ist und man auf sie verzichtet. Diese Symptome sind nicht die Regel - ganz im Gegenteil, sie sind eher die Ausnahme. Sie betreffen knapp 10% der Personen, die diese Ernährungsweise beginnen, aber vielleicht werden gerade Sie, liebe Leserinnen, unter ihnen sein. Man sollte also Folgendes wissen: 1 Nach längerer Anwendung der optimalen Diät verspürt man nie mehr Heißhunger, wie das bei Menschen der Fall ist, die sich herkömmlich mit viel KH ernähren. Ein gut und vollständig ernährter Organismus besitzt nämlich Reserven an Nährbestandteilen, Fettdepots, die er nach Bedarf freisetzt (wenn der Stoffwechsel auf Ketose umgestellt ist). Dank entsprechender Stoffwechselprozesse kann er sich auch selbst mit Wasser versorgen, wenn er welches braucht. Ich erwähne das, denn es kommt vor, dass Personen - mitunter stark übergewichtige - sich beschweren, sie hätten nach der Aufnahme der optimalen Ernährung „vollständig den Appetit verloren". Nein, sie haben nicht den Appetit verloren, sondern nur ihre bisherige Gefräßigkeit, die der Grund für ihre Dickleibigkeit war. Beachte: Kohlenhydrate machen hungrig, führen zu Fressattacken. 2 Der Kohlenhydratmangel in der Ernähung macht sich zuerst durch einen verstärkten Appetit auf Süßes bemerkbar. Manchmal können auch Krämpfe in den Beinen auftreten, insbesondere nachts (auch wegen Übersäuerung oder Elektrolytmangel). Es genügt dann, in der Mahlzeit etwas mehr Kohlenhydratprodukte zu sich zu nehmen. 3 Bei einem Mangel an hochenergetischen Phosphorverbindungen für das Gehirn und das Herz erzeugt der Körper für diese Organe, dessen Bedarf immer am Besten gedeckt werden muss, so genannte Ketonkörper, die ein besserer „Brennstoff“ sind als Fettsäuren. Zu einem solchen Mangel an Phosphorverbindungen kommt es bei Hungerkuren und oft bei Diabetes. Bei einer Hungerkur treten die Ketonkörper nach dem sechsten Tag auf und halten sich unterschiedlich lange. Bei Diabetes können sie zeitweilig vorkommen, weil bei der Zuckerkrankheit der Energiehaushalt besonders beeinträchtigt ist, was den Körper zwingt, Ketonkörper gewissermaßen als „Ersatzbrennstoff" zu erzeugen. Ketonkörper entstehen in der Leber. Sie sind kein Krankheitssymptom. Ketonkörper entstehen auch manchmal bei Menschen in der ersten Zeit nach Beginn der hoch fetthaltigen Diät. Aber in diesem Fall haben sie - nach dem heutigen biochemischen Wissensstand - keinerlei Krankheits- Bedeutung. Die optimale Ernährung wird oft von Menschen aufgenommen, die vorher fast überhaupt kein Fett verzehrt hatten. Angesichts der radikalen Änderung des Stoffwechsels, den die radikale Änderung der Ernährung erzwingt, muss der Körper viel Eiweiß und Energie dafür verwenden, um in allen Zellen die neuen „Fertigungslinien" für die Fett Verbrennung zu installieren und die überflüssigen Enzyme, die vorher zur Verbrennung der Kohlenhydrate gebraucht wurden, zu beseitigen, in Kohlenhydrate umzuwandeln und zu verbrennen.
Da das Gehirn und das Herz die Ketonkörper nur
begrenzt verbrennen können, werden die überflüssigen mit dem Harn
ausgeschieden. Den Ketonkörperspiegel im Harn kann man mittels
Teststreifen bestimmen. Er wird mit Kreuzen markiert - von einem Kreuz bei
geringer Ausscheidung bis zu vier Kreuzen bei hoher. Eine geringe Erhöhung des Verzehrs von Kohlenhydraten beseitigt rasch die Ausscheidung von Ketonkörpern mit dem Harn. Man darf also die Kohlenhydrate nicht vollständig vom Speiseplan streichen, wie das manchmal vorkommt (Atkins). Rund 50 g Kohlenhydrate täglich (genauer 0,8 g pro Kilogramm Körpergewicht) braucht der Mensch. Diese Menge reicht im Allgemeinen aus, damit im Harn keine Ketonkörper auftreten. Bei der weiteren Anwendung der optimalen Diät, d.h. nach etwa 10 - 14 Tagen bei jüngeren Personen und nach 3 - 8 Wochen bei älteren Menschen, treten keine Ketonkörper mehr im Blut und im Harn auf, weil der Körper bereits in der Lage ist, gute Energie ans Gehirn und ans Herz sowie an andere wichtige Gewebe zu liefern. Die Ketonkörper werden nicht mehr gebraucht, also hört die Leber auf, sie zu erzeugen. 4 In der ersten Zeit der optimalen Ernährung kann es mitunter zu Stuhlverstopfungen kommen, obwohl das auch durchaus nicht die Regel ist. Es genügt dann, einen schwachen Aufguss aus laxierenden (stuhlgangfördernden) Kräutern zu trinken oder zwei bis drei Dörrpflaumen (also säurehaltiges Obst) zu essen. Man sollte keine starken Abführmittel nehmen, denn die Verstopfungen werden nach kurzer Zeit vorübergehen. Ich kenne auch solche Fälle, dass bei Menschen, die jahrelang an Verstopfung litten, diese Beschwerden sofort aufhörten, nachdem sie mit der optimalen Diät begonnen hatten. 5 Eine nicht allzu angenehme Erscheinung, die in der ersten Zeit auftreten kann, ist schlecht riechender Atem. Das kommt meist bei Menschen vor, die nach dem Beginn der Diät rasch abnehmen sowie bei denen, die in einer vergifteten Umwelt leben oder arbeiten. Die fettlöslichen und im Fett blockierten Gifte werden nach und nach ausgeschieden und sie sind es, die den unangenehmen Geruch hervorrufen. Nach einer gewissen Zeit verschwindet er. Wenn der unangenehme Mundgeruch schon vor der Aufnahme der Diät aufgetreten ist und durch das Faulen des Nahrungsinhalts im Darm verursacht worden war, gehen diese Symptome bei der optimalen Ernährung schnell zurück. Es fault nichts im Verdauungstrakt, weil nichts da verbleibt, was faulen könnte, also gibt es auch keine solchen Symptome (Bei Getreidekost entsteht Stärke-Meische, Gärung). 6 In den ersten Tagen der Diät können Beschwerden oder Schmerzen seitens des Verdauungstrakts auftreten. Sie sollten ohne Behandlung nach 1-2 Tagen verschwinden. Wenn sie nicht aufhören, muss man eine andere Ursache suchen. Es können Würmer sein, am häufigsten sind Lamblien und Spulwürmer. Man muss sich in dieser Richtung untersuchen lassen und eine entsprechende Kur machen, die sie ausrottet. 7 Wenn jemand an Gallensteinen leidet, können bei ihm Schmerzen in der Lebergegend auftreten. Die optimale Ernährung bewirkt nämlich die Auflösung der Gallensteine. Wenn diese kleiner werden, können sie die Gallenwege blockieren und Schmerzen der Leber oder der Bauchspeicheldrüse hervorrufen. Man sollte dann kleinere Nahrungsportionen essen, dafür häufiger, damit keine starken Reize das Zusammenziehen der Gallenblase erzwingen. Solche Symptome können sich wiederholen, bis der Gallenstein ausgeschieden wird, was gleichbedeutend mit der Heilung der Steinkrankheit ist. Wenn der Stein in den Gallengang gelangt, kann es zu einer Kolik kommen. Die ersten Symptome für das Verstopfen der Gallenwege durch einen Stein sind außer Schmerzen dunkler Harn und heller Stuhl. Dann darf man nicht in Panik geraten, sondern muss entkrampfende und schmerzlindernde Mittel nehmen und sich ins Bett legen. Wenn sich der Gallengang lockert, gelangt der Stein in den Zwölffingerdarm und wird ausgeschieden, meistens ohne weitere Beschwerden. Von vielen tausend Personen, die ich behandelt habe, ist mir nur ein Fall bekannt, da der Stein aus dem Gallengang chirurgisch entfernt werden musste. (Natürliche Leberreinigung von Steinen: Moritz, Andreas "Die wundersame Leber & Gallenblasenreinigung. Ein kraftvolles Verfahren…" voxverlag.de 3. Aufl. 2009; 208 Seiten; ISBN: 978-3981221503 (Befreiung von Gallensteinen) Ders.: "Krebs ist keine Krankheit" 140 Seiten. 8 Die rasche Verbesserung der Ernährung des Gehirns, die infolge der optimalen Diät auftritt, kann eine schnelle und erhebliche Senkung des Blutdrucks bewirken. Solange sich der Körper an den niedrigeren Blutdruck noch nicht angepasst hat, können Schwäche- und Schwindelanfälle auftreten. Wenn man sich schwach fühlt, kann man eine Tasse Kaffee oder ein Gläschen Cognac trinken, um den Blutdruck ein wenig zu erhöhen. Man sollte auch aus dem Liegen nicht abrupt aufstehen, damit das Blut aus dem Gehirn nicht zu plötzlich abfließt. Das ist ein vorübergehender Zustand, der kurz dauert. Die Beschwerden gehen von selbst zurück. 9 Bei Menschen, die sich optimal ernähren, sinkt die Schmerzempfindlichkeit erheblich. Ein Bienenstich zum Beispiel bewirkt nur eine geringe Reaktion, eben so, wenn man sich mit einer Brennnessel oder kochendem Wasser verbrennt. Für unsere Gesundheit hat das keine größere Bedeutung, aber wenn wir bei uns solche Symptome entdecken, seien wir uns dessen bewusst.
10
Salz: In der optimalen Ernährung braucht man wenig
Salz... vor allem
weil sich unsere Ernährung aus bereits vom Hersteller gesalzenen Produkten
zusammensetzt, z.B. Schnittkäse, Wurst, Konserven, Marinaden usw.
Und schließlich darf man nicht vergessen, dass
jeder Mensch anders ist und jeder Körper etwas anders funktioniert. Nach
dem Übergang zur optimalen Ernährung muss man seinen Körper beobachten und
wenn nötig, reagieren. Dabei muss man sich die ganze Zeit bewusst sein,
dass bestimmte ungünstige Erscheinungen - wenn sie überhaupt auftreten -
nicht durch die Diät an sich verursacht werden, sondern durch die
Anpassung unseres Körpers an die neuen Bedingungen, durch unseren
bisherigen Gesundheitszustand oder auch durch Fehler, die uns zu Beginn
unterlaufen können. Es gibt keinen Menschen, dem die richtig und
langfristig angewandte optimale Diät geschadet hätte. Ich habe zumindest
von keinem solchen gehört. (Der obige Text bis hierher ist frei gestaltet aus Seite 4 bis 18 von:
Kwasniewski
„Optimale Diät. Kochbuch“
Lutz, Dr. med. Wolfgang
„Leben ohne
Brot. Grundlagen der kohlenhydratarmen Ernährung“
16. Auflage 2007;
ISBN: 978-3887601003. 259
Seiten
(Lutz ist Pionier der
Low-Carb-Bewegung; heute 97 Jahre alt, obwohl er 40 Jahre "mit KH sündigte")
Schaub, Stefan „Die Krankheitsfalle. Wie Sie sich befreien und wieder gesund werden“ 2009; 184 Seiten; ISBN: 978-3-907547120 Schaub-Institut ; Jede optimale Ernährung reduziert die KOHLENHYDRATE. Halte deinen Blutzuckerspiegel konstant. (Vormals: "Ernährung + Verdauung = Gesundheit")
Schaub,
Stefan "Gesunde Nahrung für Kinder und Eltern.
Zappelphilipp, Pummelchen..." Die kohlenhydrat- und säurearme
Ernährung.
(Das Buch ist für jeden
nützlich) 174 Seiten; Pro Salute: 2009;
ISBN: 978-3-907 547 113 Seifert, Dr. Siegfried "Ernährung ... Länger und aktiver leben mit endorphin - bilanzierter ketogener Ernährung" ISBN: 978-3831112678; Seifert zeigt Auswege aus Fehlern der Atkins-Diät durch die Endorphin-Bilanz: www.ketarier.de Worm, Dr. Nicolai „Syndrom X oder: Ein Mammut auf den Teller. Mit Steinzeitdiät aus der Wohlstandsfalle" Das metabolische Syndrom! 7. überarbeitete Auflage: 2008; 280 Seiten; ISBN: 978-3927372238 (Pflichtlektüre; Wissenschaftlich klar gegen Vegetarismus. LOGI-Methode) Lexikon Wikipedia Opoku-Afari, C. "Das Kohlenhydrat-Kartell: Über die Diätkatastrophe, die finsteren Machenschaften der Zuckerlobby und Wege aus dem Diätendschungel" 2. erw. Aufl. Systemed, Lünen: 2008, 168 Seiten; ISBN: 978-3927372436 (LOGI-Methode - nicht die GLYX-Methode) Cordain, Dr. Loren "Das GETREIDE - zweischneidiges Schwert der Menschheit. Unser täglich’ Brot macht satt, aber krank; Ernährung mit Getreideprodukten kann die Gesundheit ruinieren; Vitamin- & Mineralstoffmängel, Störungen im Fettstoffwechsel, Autoimmunkrankheiten & Allergien, Schizophrenie & neurologische Störungen, Koronare Herzerkrankungen & Krebs, Osteoporose & Karies" 2004; ISBN: 978-3929002355 Cordain, Loren "Das Paläo-Prinzip der gesunden Ernährung im Ausdauersport" 350 Seiten; Sportwelt Verlag: 2009, 3941297007; ISBN: 978-3941297005; 23,4 x 16,3 x 2,8 cm Thema: Low-Carb. Aber leider: er verteufelt Salz und nach der alten Theorie die gesättigten Fette, zu starke KH-Aufladetage... Cordain, Dr. Loren "The Paleo Diet" (englisch) http://paleofood.de/ Mersch, Peter "MIGRÄNE. Heilung ist möglich" ISBN: 978-3-8334-4638-2; www.miginfo.de Sehr gute Gegenüberstellung verschiedener Low-Carb-Diäten - Ernährungskrisen des Gehirns müssen vermieden werden! Kopfweh bei >> histamin.pdf Dr. Mauro Di Pasquale "Die Radikaldiät: Die ultimative streng kalorienreduzierte Diät" 297 Seiten, Novagenics: Okt. 2008; ISBN: 978-3929002478 (Low-Carb von einem Sportarzt seit 1960 immer wieder optimiert; Stoffwechselprinzipien der Kohlenhydratreduzierten Ernährung) Walle, Dr. Hardy "Leicht abnehmen! Geheimrezept Eiweiß (nach der LOGI-Methode des Dr. Worm)" systemed.de, ISBN: 978-3-927 372 399 (zum Frühstück unbedingt auch Eiweiß) Atkins „Forever young mit der Atkins-Diät“; „Atkins for Life. Dauerhaft schlank“; „Die neue Atkins Diät. Abnehmen ohne Hunger (Rezepte)“; "Atkins - Basics" Grundlagen und Rezepte. 2005 (Auch bei Atkins kann man vieles lernen! siehe dazu: Dr. Siegfried Seifert; Sibylle Schulze; Monika Berger-Lenz) Felix, Dr. Alexander "Das Schlankheitskonzept", Köln: 1976, vergriffen. Sehr wertvoll und klar für Low-Carb. Coy, Dr. Johannes "Die neue Anti-Krebs-Ernährung. Wie Sie das Krebs-Gen stoppen" 208 pag, Gräfe & Unzer: Sept. 2009; 23x17cm; ISBN: 978-3 833 816 635 (Die Kohlenhydrate nähren deinen Krebs; LowCarb hilft; aber die Speisepläne würde ich lieber von Stefan Schaub nehmen) Ehrensperger, Dr. C. "Krebs - ...Warum die Krebskrankheit die Folge einer jahrelangen chronischen Kohlenhydratvergiftung ist!" 2001; ISBN: 978-3952155400; (Ehrensperger sagt: alle KH müssen reduziert werden; Vergärung der KH vermeiden - den Parasiten den Boden entziehen) Krebsursache Die Wahrheit über gesättigte Fette ( = eine Homepage: www.westonaprice.org ) Jochims, Inke "Zucker und Bulimie: Wie richtige Ernährung hilft, aus Bulimie und Binge Eating auszusteigen" 2., vollständig überarbeitete Auflage 2008; ISBN: 978-3-9808847-8-5 (über richtige Ernährung) Gonder, Ulrike "Fett! Über fette Lügen und mehrfach ungesättigte Versprechungen" Hirzel, Stuttgart: 2004; ISBN: 3-7776-1292-8; 232 Seiten http://www.ernaehrgesund.de/profil/profil.html (die Kohlenhydrate sind der Bösewicht) Hartenbach, Dr. med. Walter „Die Cholesterinlüge. Das Märchen vom bösen Cholesterin“ 27. Aufl.: 2008, ISBN: 978-3776622775; 21,3 x 14,4 x 1,4 cm 184 Seiten Ravnskov, Uffe /Udo Pollmer "Mythos Cholesterin" Hirzel, 320 Seiten, 4. Auflage, Stuttgart: 2008; ISBN: 978-3777616094 (Vergleiche: Volker Schmiedel "CHOLESTERIN" ISBN: 978-3 830 433 231 ) Bruker, M. O. / Ilse Gutjahr "Cholesterin - Der lebensnotwendige Stoff" 72004; ISBN: 978-3891890363 Colpo, Anthony "Der große Cholesterin-Schwindel" Kopp: 2009; ISBN: 978-3-938 516 850
Humble, Jim "MMS: Der
Durchbruch: Ein Wundermittel..." (MMS1: Ein Mineralpräparat
gegen Malaria-Parasiten, Mikroben, Bakterien, Viren, Pilzbefall) ISBN: 978-3-9810318-4-3, 2008; 260 Seiten
www.mobiwell.com
Vollkorn
schädigt den Darm; Dinkel ruiniert die Gelenke! Die vielen Kohlenhydrate führen zu den Zivilisationskrankheiten, das ist das Neue Wissen! Weiter über Low-Carb im Internet: http://josef-stocker.de/gesund2.htm
Anhang: Mein Brief an einen Vegetarier Januar 2004Ich war 1964 als Student in Wien: ein Yogi und vegetarisch lebend, ich kenne also das Für und Wider zu einer vegetarischen Ernährung... probierte dann Vollkorn nach Waerland, ebenso wie der von mir verehrte praktische Arzt Dr. Reinhard Steintel. Steintel hat alle Varianten vegetarischen Lebens durchprobiert und kam durch Erfahrung darauf, dass gerade Getreide und erhitzte Stärke für uns sehr gesundheitsschädlich sind (Vegetarier essen Getreidekleister und Vollkorn und meistens zu wenig Eiweiß) (Beachte: http://www.lchf.de/ernaehrennachlchf/LCHF_vegetarier.php ).
Vegetarier aus Prinzip oder
Ideologie nehmen aus der gesamten Bibel für Ihre Begründung nur ein paar
Zeilen aus 1. Buch Mose 1,29: „Früchte seien eure Nahrung" (Gensis 1:
Die Zeit im Paradies!).
Die Aussagen aus dem Neuen Testament ignorieren sie standhaft. Zu
Petrus wurde gesagt: "Auf, schlachte und iss!" (Apostelgeschichte 10.13;
11,6-9). Nach der Paradieszeit haben sich in den Eiszeiten die
Verhältnisse auf Erden geändert und ein Überleben mit vegetarischer
Ernährung wäre in Europa gar nicht möglich gewesen. Damals überlebten nur
Jäger, Hirten, Fischer. Wir haben uns genetisch in diesen
kalten Zeiten
eine Million Jahre lang als Jäger an Fleisch (eiweiß-fettreich)
angepasst, genauso, wie wir uns vorher beim Wechsel aus dem Wasser heraus
auf das Land umgestellt haben. Unser Stoffwechsel hat sich im Laufe der
Jahrmillionen mehrmals sehr geändert. Wir sind genetisch noch immer hunter
and gatherer - Jäger und Sammler!
Veganer sind sentimental: sie kennen
keinen Unterschied, zwischen "Mord" an Mensch oder Tier oder Baum.
Das scheint
zwar sehr barmherzig, ethisch edel, usw. aber biblisch oder
Naturwissenschaftlich haltbar ist ihre Haltung
nicht, sondern fix dogmatisch-vegetarisch (Inder meiden Fleisch wegen der
wieder verkörperten Ahnen, wegen der Lehre der Reinkarnation).
Jeder darf vegetarisch leben und essen wie lange er will, nur einbilden darf er sich auf diese fixe Idee nichts; die Theorie ist schön aber die Praxis auf Dauer ungesund. Für ein bis zwei Jahre ist jede verkehrte Diät wohltuend und gesünder, als die kohlenhydratreiche übliche gutbürgerliche Vollwertküche. Vegan ist eine Karge Kost - und karge Ernährung ist gesünder als das Überfüttertsein.Meide erhitzte Fette aus der Fabrik, ERHITZTE STÄRKE, also BROT und jede Art von Backwaren! Beachte: Bei Fleisch ist Erstens vor allem der Saft schädlich. Im Saft sind die schädlichen Stoffwechselprodukte des Tieres, Oxal-, Harn- Milchsäure! Diese erzeugen Gicht, Rheuma usw. Das Fleisch also auspressen, abtropfen lassen, oder die Fleisch-Suppe immer wegschütten. Zweitens: Es geht um die Menge. Drittens: Die Tiere dürfen nicht aus Massentierhaltung stammen!! Viertens: Es geht um die Kombination bei der Mahlzeit - wenn der Magen leer ist (!) und Fleisch nur mit Gemüse kombiniert wird (nicht mit Stärke, Obst), so ist die Verdauung und Darmpassage schnell und es fault nicht im Darm! Bei falschen Essgewohnheiten liegt es zu lange im Darm und das gibt dann Fäulnis und Probleme. Also: Frischkost heilt und verhindert ARTERIOSKLEROSE pdf Das Folgende ist ein e-mail gewesen: Wenn wir entwicklungsgeschichtlich zurückgehen, so sind wir gewiss einige Millionen Jahre mit rohem Obst und Grünzeug in Afrika in den Tropen (!)... zufrieden und gesund gewesen, aber dann hatten wir im Norden Eiszeiten und haben uns auch genetisch an andere Nahrung angepasst!! Wir sind in unseren Genen immer noch Jäger und Sammler und hervorragend an tierische Produkte angepasst. Wir kamen im Mittelalter lange nicht über das GEOZENTRISCHE WELTBILD hinaus, weil wir idealisierte VORSTELLUNGEN von Gottes Schöpfung in unseren Gehirnen hatten: was Gott schuf muss vollkommen sein, also müssen Planeten in vollkommenen Kreisen um die Erde rotieren..... und so kamen wir nicht zur Wahrheit, denn es sind "unvollkommene" Ellipsen!!! (Kepler, Galileo Gallilei erlebten großen Widerstand)
Genauso geht es, wenn man sich krampfhaft an die
schöne Idee von VEGETARISCH oder VEGAN festklammert! Glauben
Sie mir, vegetarisch leben ist EDEL, IDEAL, ETHISCH, usw.
aber die Folgen in der PRAXIS sind:
Ich
persönlich meide Zerealien (Getreide) prinzipiell, so wie auch Milcheiweiß
und Laktose;
Was
sehen Sie auf 35.000 Jahre alten Höhlenzeichnungen, Felsgravuren: Tiere,
Jagd, Jäger ... auch wenn das Essen von Fleisch für den Verstand nicht ästhetisch ist. Es
geht darum, wie das zubereitet wird: Steintel warnt vor Fleisch-Saft,
Hoffmann warnt vor erhitztem tierischem Eiweiß - aber nicht über 42°
erhitztes (luftgetrocknetes) sei BASISCH und die Indianer lebten gut davon
(sie hatten Zelte zur Luft-Trocknung ihrer Büffel und Fische); Unser Gebiss und die Darmlänge taugen nicht als Beweis für Vegetarismus: Sie Dr. A. Felix. Schau in den Spiegel: Neben den vier vorderen oberen Schneidezähnen siehst Du die rudimentären REISSZähne - die kommen nicht vom Pflanzenfressen. Der Vegetarier David Wolfe erkennt, dass der Mensch ein Drittel Fette (!), ein Drittel Kohlenhydrate und ein Drittel Proteine braucht (aber aus Wolfe wurde ein Geschäftsmann). Lutz, Ehrensperger, Kwasniewski... sagen: Nimm weniger Kohlenhydrate, vor allem kein Getreide - das heilt viele Zivilisationskrankheiten! Dr. Densmore bevorzugt eine stärkemehlfreie Ernährung. starch.pdf weiter bei KWASNIEWSKI
Josef Stocker
THE MYTHS OF VEGETARIANISM by Stephen Byrnes, PhD Originally published in the Townsend Letter for Doctors & Patients, July 2000. Revised January 2002 Beyond Vegetarianism http://www.beyondveg.com Reports from veterans of vegetarian and raw-food diets, veganism, fruitarianism, and instinctive eating, plus new science from paleolithic diet research and clinical nutrition. The Cholesterol Myths http://www.ravnskov.nu/cholesterol.htm The Paleolithic Diet Page http://www.panix.com/~paleodiet/ http://www.paleofood.de/Ubersicht/ubersicht.html The Great Fallacies of Vegetarianism http://www.vanguardonline.f9.co.uk/00509.htm Groves, Batty "Eat Fat - Get Thin! http://www.second-opinions.co.uk/eatfat.html Audette, Ray / Michael Eades "NEANDERTHIN. Eat like a Caveman to Achieve a Lean, Strong, Healthy Body" TB, english; amazon.de (Why Agricultural Foods Are Bad for You), 10,5 x 11 cm Mercola, Dr. Joseph "The NO-GRAIN Diet. Conquer Carbohydrate Addiction..." english; 2003; 16 x 24 cm; bei amazon in DE erhältlich; www.mercola.com Cordain, Dr. Loren "The Paleo-Diet. Lose Weight and Get Healthy by Eating the Food You Were Designed to Eat" New York, 2002, 256 pages; ISBN 0-471-41390-9; http://www.paleofood.de/Ubersicht/ubersicht.html Eaton, S. B. "Evolution, Diet and Health" Emory Universität, Atlanta, Georgia (mit dem Getreideanbau kamen die Übel)
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