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Biologische Wertigkeit von
Eiweißen 2010-04-20
(Proteine >> Protos = das Erste, das Wichtigste)
Die biologische Wertigkeit eines Eiweißes wird durch den Anteil seiner
essenziellen Aminosäuren bestimmt. Bei jeder Verdauung wird Fleisch etc.
in die Aminosäuren zerlegt - aus diesen wird dann im Menschen das
menschliche Eiweiß zusammengebaut. Beim Ei sind alle acht
essenziellen Aminosäuren in gleicher Menge vorhanden und können zu 100
Prozent vom Körper verwertet werden, ohne dass Aminosäurereste
verbleiben. Die biologische Wertigkeit eines Eies wird also mit 100
angesetzt.
Milch enthält eine andere Zusammensetzung und nur eine
biologische Wertigkeit von 91, Sojabohnen nur 76... Beim Zusammenbau zu menschlichen Proteinen
fallen also beim Ei keine, hingegen bei Soja usw. erhebliche Mengen
von Aminosäureresten an!
Diese Reste werden dann zum Aufbau nicht
essenzieller Aminosäuren verwendet -
zum größten Teil führen diese Reste
aber (als nicht verwertbare Säuren) zu einer Übersäuerung des Stoffwechsels!
(Aus:
Dr. med. Wolf Funfack „Metabolic Balance. Die Diät“ Seite 32).
Guettner/Kwasniewski: „Nimm ruhig mehrere
Dotter (Eigelb) pro Tag, aber nur von
einem Ei das Weiße“
Mehr über die Wichtigkeit von Eiweiß (Protein > protos > Das Erste!)
http://josef-stocker.de/welt2.htm
Warnung
vor Soja:
http://www.westonaprice.org/soy/index.html
Phytin-Säure!
High levels of phytic acid in soy
reduce assimilation of calcium, magnesium, copper, iron and zinc.
Phytic acid in soy is not neutralized by ordinary preparation
methods such as soaking, sprouting and long, slow cooking. High
phytate diets have caused growth problems in children.
Trypsin inhibitors in soy
interfere with protein digestion and may cause pancreatic disorders.
In test animals soy containing trypsin inhibitors caused stunted
growth.
Soy phytoestrogens disrupt
endocrine function and have the potential to cause infertility and
to promote breast cancer in adult women.
Soy phytoestrogens are potent
antithyroid agents that cause hypothyroidism and may cause thyroid
cancer. In infants, consumption of soy formula has been linked to
autoimmune thyroid disease.
Vitamin B12 analogs in
soy are not absorbed and actually increase the body's requirement
for B12.
Soy foods increase the body's
requirement for vitamin D.
Fragile proteins are denatured
during high temperature processing to make soy protein isolate and
textured vegetable protein.
Processing of soy protein results
in the formation of toxic lysinoalanine and highly carcinogenic
nitrosamines.
Free glutamic acid or MSG, a
potent neurotoxin, is formed during soy food processing and
additional amounts are added to many soy foods.
Soy foods contain high levels of
aluminum which is toxic to the nervous system and the kidneys.
http://www.westonaprice.org/soy/soy_milkcheese.html
Kaayla Daniel is the author of
The Whole Soy Story (NewTrends, Spring 2004). Her website
at www.wholesoystory.com
http://josef-stocker.de/soja.pdf
Schweinefleisch??
Man möchte es nicht glauben - aber das Schweinefleischverbot in Koran
und Bibel hat nicht gesundheitliche, sondern ökologische Gründe.
Als es im Nahen Osten noch
genügend Wald, Schatten und Wasser gab, bis zur Abholzung der Wälder, konnte das Schwein noch ohne Resourcen-Verschwendung gehalten werden. Im alten Jericho wurden
Schweine noch für höchste kultische Zwecke als Opfertiere verwendet. Bei den
Menschenfressern in Borneo gilt das Schwein als bestes Fleisch (nach dem Menschen =
"langes Schwein"). Das Schwein braucht Wasser zum suhlen =
kühlen. Als der Orient verkarstete und Wasser Mangelware wurde, waren
für das wandernde Nomadenvolk in Steppe und Grasland, Schafe, Rinder und
Ziegen viel ökonomischer zu halten - die Fütterung und Kühlung des Schweins, das keine
Schweißdrüsen hat, wurde zu aufwendig.
Hygienische Gründe oder Trichinen
waren und sind keine Gefahr, weil Schweinefleisch doch immer vor dem Verzehr
genügend erhitzt wurde und wird. Das Schwein hat sogar ein viel
höherwertiges Eiweiß als Fisch (Fisch ist nur interessant aus kalten
Ozeangewässern, wegen der
Omega-3 Fette und dem natürlich gebundenen Jod). Man beachte die Ausführungen bei: Kwasniewski
"Optimal essen" S. 39 - 45;
Udo Pollmer "Lexikon der populären Ernährungsirrtümer..."; Marvin Harris "Wohlgeschmack und
Widerwillen. Das Rätsel der Nahrungstabus" 3. Aufl. 1990).
Seit
Christus (der auch Lammfleisch aß!) ist Schweinefleisch erlaubt, denn zu
Petrus wird gesagt: "Schlachte und iss" (Apostelgeschichte 10,12-15 und 11,4-9).
Im Christentum werden keine Tiere als
"unrein" bezeichnet, es wird nur vor Völlerei gewarnt.
Es ist klar,
dass Tiere aus Massentierhaltung abzulehnen sind: Das gilt für alle
Tiere. Artgerechte Haltung und Fütterung ist Voraussetzung.
Sättigungsgefühl: Der
Eiweiß-Hebel-Effekt
Das
Sättigungsgefühl orientiert sich am Anteil von Protein in der Mahlzeit.
Kohlenhydrate
(Brot, Zucker, Zerealien) machen hungrig! Eiweiß sättigt.
Frühstück und/oder Abendessen nur Obst
oder KH, das ist eindeutig falsch!
Es sollen auch Proteine bei jeder Mahlzeit dabei sein
(Kwasniewski, Schaub, Lutz...)
magnesium.pdf
FAZ 02. August 2004: Was
tun gegen Übergewicht? Über diese Frage wird zur Zeit ein Glaubenskrieg
geführt. Wenig Fett und viele Kohlenhydrate sagen die einen; wenige
Kohlenhydrate und viel Fett propagiert die Gegenseite. Eiweiß spielte in
der Diskussion bisher kaum eine Rolle.
In Deutschland beispielsweise liegt
der Proteinanteil an der Nahrung seit Jahren konstant bei 13 Prozent. Die
Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt sogar noch weniger Eiweiß.
Genau das ist falsch, sagt der Insektenforscher David Raubenheimer von
der Universität Auckland. Heuschrecken brachten ihn und seinen Oxforder
Kollegen Stephen Simpson auf die Idee vom
Protein-Hebel - er bestimmt
das Sättigungsgefühl.
Herr Raubenheimer, seit
Jahrzehnten glauben die Menschen, dass zuviel Fett im Essen dick macht. In
jüngster Zeit wird die Atkins-Diät (auch Lutz, Kwasniewski) mit viel Fett und wenigen
Kohlenhydraten immer populärer. Warum hat sich bisher kaum jemand Gedanken
über die Rolle von Proteinen bei Übergewicht gemacht?
Sie sagen, Protein sei der Schlüssel zum
Übergewichtsproblem?
Das klingt paradox, weil Protein so einen kleinen Anteil an der
Nahrung hat. Aber gerade das ist der Grund (von Übergewicht: durch das zu
spät auftretende Sättigungsgefühl essen die Leute zu viele KH...).
Wir haben für die drei Makronährstoffe - Protein,
Kohlenhydrate und Fett - sozusagen drei verschiedene Appetite.
Das ist sinnvoll, denn es ermöglicht uns, Defizite in der Nahrung zu
erkennen und auszugleichen. Marathonläufer etwa verlangt es nach
Kohlenhydraten, um schnell wieder an Energie zu kommen, Bodybuilder und
Kinder nach Proteinen (für das Wachstum). Alles kein Problem bei einer ausgewogenen Ernährung, die die
Bedürfnisse nach allen drei Makronährstoffen im richtigen Verhältnis
befriedigt.
Auf die leider noch oft empfohlene kohlenhydratreiche Nahrung trifft das
leider nicht zu. Bei einem Überangebot an Kohlenhydraten oder auch
Fett spüren wir, auch wenn wir schon genug davon haben,
weiter Appetit und
essen weiter, was wir kriegen können, auch Fett und Zucker,
weil der
Proteinanteil noch nicht abgedeckt ist.
Wir haben in
Verhaltensexperimenten mit Menschen herausgefunden, dass die Regulation
durch das Protein geschieht. (BBC machte ein Experiment: Vier verschiedene
Diäten, von Kalorienzählen bis Atkins (Fett/Fleisch-Kost). Allein die Atkins-Leute durften
sich immer satt essen und nahmen doch am meisten ab - weil sie früher
satt waren!).
Also spielt auch bei Ihrem Ansatz Bewegung eine wichtige Rolle?
Eine entscheidende. Wir können Überschussenergie
nicht
einfach verbrennen. Die meisten von uns verbringen den größten Teil
des Tages sitzend. Unsere Vorfahren waren Jäger und Sammler, die auf der
Nahrungssuche ständig in Bewegung waren. Stephen und ich glauben, dass wir
als Erbe aus der Steinzeit ein "eingebautes" Verlangen nach energiereichen Nahrungsmitteln
wie Zucker und Stärke haben, weil man davon in der Natur nur wenig
bekommt. Unser Appetit ist auf einen aktiven Lebensstil ausgerichtet. Die
Überschüsse, die dieser Steinzeit-Appetit uns Büromenschen essen lässt,
landen dann eben in Speichern, also Fettpolstern.
Bei der Atkins-Diät soll man so viel
Fett essen, wie man will, aber die Eiweißmenge pro Tag und die Kohlenhydrate radikal reduzieren
(Eskimos brauchen 70% Fett in der Gesamtnahrung!). Der Grund, warum Leute mit
der Atkinsdiät abnehmen, liegt im Proteinanteil
solcher Diäten (Eiweiß soll aber 40% der Gesamt-Kalorien-Aufnahme nicht
übersteigen). Die Protein-Sättigung setzt früh ein, und: weil die
Proteinregulation über die Fett- und Kohlenhydrat-Regulation dominiert,
fühlen wir uns insgesamt viel schneller satt und nehmen dann
automatisch weniger Kalorien zu uns. (Atkins-Leute brauchen keine Kalorien zu zählen,
weil sie durch ihre Kost automatisch früher satt sind.)
Vegetarier und Obst-Leute
sind oft hungrig, denn:
Die
Kohlenhydrate machen hungrig,
KH (Brot, Backwaren, Zucker) führen zu Fressattacken.
Die Fragen stellte Richard Friebe; Text:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung,
01.08.2004, Nr. 31/50
Eiweiß
= Proteine
Zu viel - wie zu wenig - beides ist schädlich!
2010
Es geht um das rechte Maß!
In
unseren westlichen Industrieländern leiden fast alle Menschen an
Kohlenhydratüberkonsum (Mehlsachen, Getreide, Zucker, Obst mit hohem
Zuckeranteil).
Auch Vegetarier haben oft eine
Mangelversorgung an guten, hochwertigen Aminosäuren, Eiweißbausteinen und
einen Mangel an den wichtigen essentiellen guten Fetten, also eine Unterversorgung an guten
Fetten.
Der Mensch
kann nur eine geringe Menge Eiweiß speichern. Auch bekommt er Probleme mit dem Ausscheiden der Stoffwechsel-Abfälle
(Leber: Ammoniak; Harnsäure…). Zu viel gespeichertes Eiweiß an Zellwänden … erhöht den
Blutdruck. Vegetarier ersparen sich zwar dieses Problem, weil sie fast
ausnahmslos (ohne es zu wissen!) an Eiweißunterernährung leiden, dafür bekommen sie andere
Probleme (durch
Überkonsum von Kohlenhydraten, Getreide, Obstzucker...).
Ganz allgemein gesagt: Allerhöchstens 40% der
Nahrungsaufnahme sollen Proteine sein.
Lothar Wendt
"Die Eiweißspeicherkrankheiten" 2. Auflage, Haug Verlag, Heidelberg 1987
Ana Maria
Lajusticia Bergasa betont: bei jeder Mahlzeit soll Eiweiß dabei sein.
Magnesium kann nur mittels Aminosäuren und Vitamin C aufgenommen werden.
Keine der drei Mahlzeiten auslassen! Der Körper braucht eine
gleichmäßige energetische Versorgung und auch beim Frühstück Eiweiß!!
Abnehmen: Abends und Frühstück vorwiegend Proteine (und Fett) nehmen und
beim Frühstück keine KH, dann hält die Fettverbrennung noch den
Vormittag an. KH beim Frühstück würden die Fettverbrennung sofort
stoppen (>Insulin; beachte das Buch von Dr. med. Hardy Walle
"Leicht abnehmen").
Das Schweinefleisch ist hochwertig, aber:
Gewarnt wird vor dem Fleisch aus
Massentierhaltung:
Masttiere haben schlechteres Fett, als in
der Natur frei laufende Tiere mit artgerechter Nahrung.
W. Spiller, Jane Plant und andere warnen vor
der eiweißreichen Kuhmilch in
allen Varianten (besonders beim Baby! Buch: "Macht Kuhmilch krank?").
Ob Schweinefleisch ungesund ist (Dr. Reckeweg; Gerhard Eckert;
die Bibel 3.Mose
11,2-31), das ist
und wurde eine Glaubensfrage, die an der Realität vorbei geht!
Lies bei Udo Pollmer "Lexikon der
populären Ernährungsirrtümer" (268): Das Schwein ist nicht ungesünder
als andere Tiere. Das Verbot in Islam und Judentum hat eher den Grund
in einer
"Wasser- und Resourcenverschwendung" - die verhindert werden
sollte; denn das Schwein ohne Schweißdrüsen
braucht Kühlung durch Wälder und Wasser... und es braucht solches Futter, das im
Orient
Mangelware wurde. Es wurde zum Konkurrenten des Menschen, es wurde
geächtet. Die "kultische Unreinheit" hatte keine medizinischen Gründe,
sondern ökonomische.
Die "Heiligen Kühe" im Hinduismus waren notwendig für den Ackerbau... und
durften deshalb nicht verspeist werden, so wie die raren Pferde, die für
den Krieg benötigt werden. Sie sind auch ganz schlechte
Futterverwerter, also auch unökonomisch als Speise.
Beachte: Wenn man in seiner täglichen Kost die Kohlenhydrate aus dem
Ackerbau (Brot, Getreide, ...) radikal reduziert, wie es die Low-Carb-Anhänger tun, dann erholt sich die Leber (!) und sie kann mit den
Purinen aus Schwein und Rind leichter umgehen und Proteine leichter
verarbeiten. Kwasniewski lobt das Eiweiß
vom Schwein in höchsten Tönen und hat Erfahrung damit. Es kommt also auf den
Zusammenhang an: die eine Menge beeinflusst die andere. Als ich noch viele
KH (und Vollkornbrot) aß, vertrug ich vieles nicht, was ich jetzt sehr gut vertrage.
Warnung vor Eiweiß-Mix:
Man nehme möglichst nur eine Sorte Eiweiß bei einer Mahlzeit.
Mische nicht Milch-Eiweiß mit Fleischeiweiß! Sie haben
unterschiedlich lange Verdauungszeiten ... (denke an Pizza)
(Funfack „METABOLIC BALANCE“; Galina Schatalova).
Die folgenden Auszüge sind
aus dem Buch von Fred W. Koch „Saure Nahrung macht krank“ Rheine: 1998; Seite 77 - 90: „Es kommt darauf an, dass die Nährstoffe (Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett) in
einem ausgewogenen Verhältnis mit der Nahrung zugeführt werden, denn ein
Mangel an irgendeinem Stoff kann nicht durch erhöhte Zufuhr eines
anderen Stoffes ausgeglichen werden. Fehlt es an Eiweiß, kann man diesen
Fehlbedarf nicht durch eine erhöhte Zufuhr von Zucker, Obst oder Fett
ausgleichen …
Die Nieren und die Poren
können nicht jede Menge Harnsäure und Harnstoff ausscheiden.
Die nicht ausgeschiedenen Mengen bleiben im Körper zurück und erzeugen
Krankheitserscheinungen, Rheuma ...“ (78).
„Wenn Pickel auf der Haut erscheinen, ist das (oft) ein Zeichen der
zu hohen Eiweißaufnahme (bei gleichzeitig zu vielen Kohlenhydraten:
Mehlsachen). Wenn Mandelentzündungen (Mittelohrentzündung,
...) auftreten, ist das
bereits ein ernster zu nehmendes Symptom, und beim Auftreten von
Infektionskrankheiten jeder Art ist das Maximum der Schädigung erreicht“
(83). (Oft zu viel Milcheiweiß)
(Anmerkung:
Eskimos brauchen bei ihrer KH-armen Ernährung 70% tierisches Fett in der
Gesamtnahrung; von nur magerem Renntierfleisch könnten sie nicht
überleben! Die Steinzeitjäger rotteten vor über 10.000 Jahren vor allem
die größten Tiere aus, denn die hatten den wichtigen größten
Fett-Anteil. Das Gehirn der Hominiden entwickelte sich vor 3 Mill.
Jahren besonders durch das Essen von tierischen Fetten: Knochenmark,
Gehirn erlegter Tiere).
Der Bedarf an Eiweiß
(80 ff) ist „eine sich
stets verändernde Größe. Es gibt
unendlich viele Zwischenstufen der Muskelbeanspruchung - von schwacher
Bewegung bis zu stärkster Beanspruchung (Sport)
- und dementsprechend schwankt
auch
der Eiweißbedarf. Er muss darum täglich dem Verbrauch angepasst werden.
Im
Gegensatz zu Fetten und Kohlehydraten, die im Körper gut gespeichert
werden können, kann Eiweiß nur gering gespeichert werden.
Das ist ein sehr
wesentlicher Punkt der Ernährungsphysiologie, der leider den
Wissenschaftlern wie den Ärzten nicht bekannt zu sein scheint, denn sonst
würden sie ihren Patienten andere Diätvorschriften geben, als man es
heutzutage immer wieder beobachten kann.
Bei vollkommener Bettruhe geht der
Eiweißbedarf so stark zurück,
so dass der Kranke fast überhaupt kein Eiweiß
braucht. Man muss sich bei dieser Erkenntnis wundern, wie die Kranken mit
Eiweiß überfüttert werden, was den Heilungsprozess sehr hinauszögert, ja
in vielen Fällen unmöglich macht
und zu Verschlimmerungen der Krankheiten
fuhrt. (Anmerkung: Dr. R. Steintel warnte davor, den Kranken Eier zu geben.
Der Ruhende, Bettlägerige Patient, kann nur ganz wenig Eiweiß verbrauchen).
Wie viel Eiweißbedarf? Wenn wir vom mittleren Eiweißbedarf
ausgehen, den wir mit der Zahl X bezeichnen wollen, so ergibt sich
folgendes Bild: Bei Ruhe sinkt diese Größe mindestens auf die Hälfte
zurück, bei außergewöhnlicher Beanspruchung steigt sie auf das Doppelte
oder noch mehr an. In algebraischer Darstellung ergibt sich also ungefähr:
Ruhe / mittlere / starke Tätigkeit halbes-X / X / 2X, d.h. zwischen dem
minimalen Verbrauch und dem maximalen Verbrauch kann der Eiweißbedarf also auf
das Vierfache ansteigen. Dies erhellt den Irrtum der Formel, dass man den Eiweißbedarf eines Menschen nach seinem Körpergewicht
abschätzen könne, z. B. 1 g pro kg.
Wenn
wir uns klarmachen, wie der Zivilisationsmensch unserer Zeit seine
Eiweißaufnahme einrichtet, so ergibt sich, dass er z.B.
an Festtagen, wenn
er sehr wenig Muskelbeanspruchung hat,
zu viele Mengen an Eiweiß zu sich
nimmt, während er an
Werktagen mit erheblicher Beanspruchung wenig zu
sich nimmt. Erfahrungsgemäß erhöhen sich allein aus dieser falschen
Eiweißaufnahme die Erkrankungen besonders nach den Festtagen. Unsinnig
ist auch, dem (kranken oder) alternden Menschen eine erhöhte Eiweißaufnahme zu empfehlen.
Zahlreiche Erkrankungen des Alters, ...
gehen auf Eiweißüberernährung zurück. (Wandmaker behauptet allerdings,
dass da die "erhitzte Stärke und Brot" der Hauptschuldige sei).
Die Kunst, die
jeder Mensch erlernen muss, ist die, seine Eiweißaufnahme seinem
biologisch bedingten Bedarf (je nach gegebener Belastung) anzupassen.
Es ist
auch wesentlich, die Eiweißaufnahme auf die Mahlzeiten richtig zu
verteilen. Frühstück, Mittagsmahlzeit, Abendmahlzeit erfordern aus
biologischen Gründen einen verschiedenen Anteil an Eiweiß. Schaub
empfiehlt abends eher Eiweiß.
Schäden durch
übermäßige Eiweißaufnahme sind besonders dann häufig, wenn zugleich auch
viele Kohlenhydrate (Brot, ...) gegessen werden (Gehring,
Jacky "Schluss mit Cellulite"). Iss Fleisch/Fisch nur
allein mit Gemüse"
ohne
KH-Beilage". Beachte: Bei jedem Frühstück und Abendessen
sollen auch Proteine verspeist werden! Beachte dazu:
magnesium.pdf
Olaf ADAM empfiehlt eine Zucker - Fett - Trennkost!
Die eine Mahlzeit nur KH - die andere nur Fett/Eiweiß.
Nimmt der Körper zu viel Eiweiß auf, so ist der Organismus überlastet, und
die Zerfallsprodukte des Eiweißes, wie Harnstoff und Harnsäure, können
über die Ausscheidungsorgane Nieren und Poren nicht restlos ausgeschieden
werden, weil die Organe nur für bestimmte Mengen dimensioniert sind. Der
Körper ist infolgedessen mit einem Überschuss an Harnsäure belastet, den
er aus seinem Flüssigkeitshaushalt ausscheiden muss. Er hilft sich,
indem er die Harnsäure „einlagert"
(Zellulitis der Frauen =
Eingelagerte Säuren und
Schlacken). Je mehr Säure mit der Nahrung aufgenommen
wird (Obstsäuren), desto stärker werden die Harnsäureablagerungen.
Es
sei in diesem Zusammenhang noch betont,
dass es keine Rolle spielt, aus welcher Nahrung das Eiweiß stammt,
das im Übermaß aufgenommen wird - tierisches ist sogar höherwertig. Vergleiche Dr. W. Lutz und Dr. Jan Kwasniewski: Bei der OPTIMALEN
Kost ist das Verhältnis von Eiweiß / Fett / KH ungefähr 1 / 3 / 0,5
- also wenig Eiweiß (nur ein Fünftel) und ganz wenig Kohlenhydrate erlaubt:
dadurch stellt der Stoffwechsel (so wie bei einem Fasten ohne KH) voll auf
"Fettverbrenner" um.
Die meisten Menschen essen zu viele KH und zu wenig
gute Fette. Jede Kost die gegen Krebs hilft ist Kohlenhydratarm! Franz
Konz empfiehlt Eiweißstoffe aus roher Wildpflanzennahrung, die eine
Wucherung nicht anregen (eine Hungerleiderkost gegen Krebs).
Johanna Budwig sagt hingegen, dass bei Krebs der Mangel an guten
Fetten die Hauptursache sei! Sie empfiehlt eine Fett-Eiweiß-Kost, das
ist KH-arm!
Fleisch ist
dann ungesund,
wenn im Fleisch
noch die Zerfallsprodukte, Säuren und Schlacken des betreffenden Tieres
enthalten sind:
im Fleischsaft sind viele
Säuren und Stoffwechselabfälle enthalten; der Saft des
Fleisches ist vorher auszupressen,
Fleischsuppen soll man grundsätzlich wegschütten. Mongolen und Indianer
hatten das Fleisch unter dem Sattel bis es ausgepresst und vom Saft
befreit war).
In der heutigen Zeit geht ein guter Teil aller Krankheiten auf das Konto
„Kohlenhydratmast“ bei zu wenig Fett-Konsum.
Es ist klar, dass bei schwerer
körperlicher Arbeit die Eiweißaufnahme höher sein muss (bis zu 4x) -
deshalb soll man werktags Fleisch essen, nicht am Ruhetag.
Allgemein gilt: von der aufgenommenen Gesamt-Kalorienmenge darf nur maximal 40% Protein sein.
Low-Carb-Lebensweise: 1 Teil Eiweiß / 3
- 4 Teile Fett / nur ½ Teil KH
(sehe Kwasniewski).
Schäden durch zu geringe Eiweißaufnahme:
Eigene Versuchsreihen, die über Jahre durchgeführt wurden, haben ergeben,
dass auch zu geringe Eiweißaufnahme zu Schädigungen im Organismus führt
(kommt bei Obstrohköstlern, bei Veganern und Vegetariern öfters vor).
Man findet in manchen Büchern Behauptungen, dass der Mensch z.B. nur von
Pellkartoffeln existieren könne. Solche Ansichten sind nicht haltbar.
Eine zu geringe Eiweißaufnahme äußert sich zuerst im Auftreten von
Kopfschmerzen. Man kann diese Erscheinung durch sofortige Einnahme von
leicht verdaulichem Eiweiß ... beheben, wenn der Krampfzustand im
Gehirn nicht schon zu weit fortgeschritten ist. Kopfschmerzen dieser Art
sind nämlich nichts anderes als ein Krampfzustand. Viele Menschen
bezeichnen sie als „vom leeren Magen kommend". Ganz unrecht haben sie
damit nicht. In Wirklichkeit ist es der Mangel an Eiweiß, der durch das
Warnsignal „Schmerzen" gemeldet wird. Ein weiteres Symptom der zu geringen
Eiweißaufnahme ist das Nachlassen der Leistung der Muskulatur. Dies macht
sich für den genauen Beobachter zuerst bei der Leistung der
Augenmuskulatur bemerkbar“ (82). Kopfweh
kann natürlich auch andere Ursachen haben (Dehydrierung, usw.). Aus:
Fred W. Koch „Saure Nahrung macht krank“
Eier von
artgerecht gehaltenen Hühnern:
Eier führen
nicht zu
einem erhöhtem Cholesterinspiegel - auch tierisches Schmalz nicht !
Guettner/Kwasniewski: „Bitte, nehmen Sie
vom Ei nur das Eigelb!
Sie können 6 bis 20 Eigelb (=Dotter) pro Tag essen, aber das Weiße (Eiklar)
pro Tag nur
von einem Ei verwenden!" Das Eiklar enthält auch Histidin, was für
die Histamin-Problematik zu beachten wäre.
Abnehmen:
1. Fett gelangt nur durch das Hormon INSULIN in die Fett-Zellen:
Insulin wird durch Kohlenhydrate (KH; Brot, Backwaren, Zucker) aber auch
durch Süßstoffe hervorgelockt. Alles Süße (KH), auch Saccharin… lässt
den Insulinspiegel im Blut steigen.
Ohne Insulin wird Fett sofort verstoffwechselt, verbrannt, oder einfach
ausgeschieden.
Reduziere die KH - das Insulin - um abzunehmen (Lutz; Kwasniewski
Atkins).
2. Es ist wichtig, in der gleichen
Mahlzeit nicht Süß und FETT zugleich zu verzehren!
Dr. med. Olaf ADAM "Die
ZUCKER-FETT-FALLE. Wie Sie den größten Dickmacher besiegen" 2010
So lange KH zur Verfügung stehen, werden die KH verwendet und das Fett
wird gespeichert - das macht dick. Sind keine KH in der Mahlzeit, so
wird gleich das Fett verbrannt. Der Insulinspiegel muss daher niedrig
gehalten werden, damit Fett gleich verwendet und verbrannt wird. Bei
jedem Wechsel von Süß auf Fett oder umgekehrt darf drei Stunden lang
nichts gegessen werden. Die Verdauung braucht für die Umstellung von
Süßem (=KH) auf Fettverdauung diese Essenspause. Lerne, was unter Süß
fällt: Brot, Nudeln, Reis, Karotten, Obst, Limonaden… Frühstück und
Abendessen sollen ohne KH sein: Nur Proteine, Fett, Grünzeug.
http://josef-stocker.de/abnehmen.pdf
Bücher:
Walle, Dr.
Hardy "Leicht abnehmen!
Geheimrezept Eiweiß (LOGI)"
systemed.de ISBN: 978-3-927 372 399
Worm, Dr.
Nicolai „Syndrom X oder: Ein Mammut auf den Teller. Mit Steinzeitdiät
aus der Wohlstandsfalle" Das metabolische Syndrom! 7. überarbeitete Auflage: 2008;
280 Seiten; ISBN: 978-3927372238 (Pflichtlektüre; Kult-Buch: Wissenschaftlich klar gegen Vegetarismus.
LOGI-Methode)
Worm, Dr.
Nicolai "Täglich Fleisch. Auch der Mensch braucht artgerechte Ernährung"
München: 2002
Jopp + Strunz „Geheimnis
Eiweiß.
Low carb & high protein“
Heyne,
München: 2004; 3-453-12002-7
Hartenbach, Dr. med. Walter „Die Cholesterinlüge, das Märchen vom
bösen Cholesterin“ München 2002
Ravnskov, Uffe
/Udo Pollmer "Mythos
Cholesterin"
Hirzel, Stuttgart: 2004; ISBN: 3777611816
Colpo,
Anthony "Der große
Cholesterin-Schwindel. Warum alles, was man ihnen über
Cholesterin, Diät und Herzinfarkt erzählt hat, falsch ist!"
Kopp-Verlag: 2009
Warnung vor Soja:
http://www.westonaprice.org/soy/index.html
Kwasniewski, Jan
"Optimal
essen"
(kohlenhydratarm wie Lutz! und leichter zum Lesen)
http://www.wgp.com.pl/?id_j=de "Optimal Nutrition"
176 Seiten; und:
"Homo
Optimus"
376 Seiten.
http://www.ketarier.de/
Köhler, Dr.
med. Bodo "Grundlagen des Lebens. Stoffwechsel und Ernährung. Leitfaden
für eine lebenskonforme Medizin"
2001; ISBN: 978-3899061765, 206 Seiten, 17x22 cm
(tiefgründig über Regulationsstörungen.
Gegen starre Diäten: anabole + katabole
Stoffwechsellage müssen jeweils mit einbezogen werden. Die
Wichtigkeit hoch ungesättigter Omega-3-Fettsäuren; Eine Ehrung für Prof.
Johanna Budwig, Prof. J. Schole; Prof. Max Lüscher…)
Lutz, Dr. med. habil. Wolfgang „Leben
ohne Brot.
Grundlagen der kohlenhydratarmen Ernährung“
15. erweiterte Auflage
2004;
ISBN 3-88760-100-9 (Lutz warnt zu wenig vor
zu viel Eiweiß, betont Fettanteil zu wenig)
Schaub, Stefan „Die Krankheitsfalle. Wie Sie sich
befreien und wieder gesund werden“ 2009;
184 Seiten; ISBN: 978-3-907547120
Schaub-Institut (Ich
würde die Kartoffel wie Getreide streichen und mit Obst/Banane
ersetzen "Monosaccharide") Das Vorgängerbuch heißt:
Schaub, Stefan "Ernährung + Verdauung = Gesundheit.
Die Fundamente
des Gesundbleibens"
ISBN: 978-3907547076
Lebedewa, Tamara "Un-Heilbare Krankheiten. Wege zur Heilung
bei Diabetes, Unfruchtbarkeit, Adenom, Multipler Sklerose
und anderen chronischen Erkrankungen"
(auch Herzinfarkt, Thrombosen, Krebs!) 320 Seiten; ISBN: 978-3-932 130 120;
(auch bei Krebs: eine gemeinsame Ursache: die Trichomonade, der
vielgestaltige Einzeller)
siehe:
http://josef-stocker.de/gesund11.htm
Lajusticia Bergasa, Ana M. "Kampf der Arthrose"
Ennsthaler, AT.
Heilung mit mehr
Eiweiß + Mg +
Vitamin C
Lajusticia Bergasa "MAGNESIUM und Gesundheit"
(Haut, Arthrose, Herz) ISBN 3-85068-324-9
Lothar Wendt
"Die Eiweißspeicherkrankheiten"
2. Auflage, Haug Verlag, Heidelberg 1987
Lothar Wendt "Gesund werden durch
Abbau von Eiweißüberschüssen" 312 Seiten, Schnitzer Verlag: 1995
T. Wendt
"Eiweißfasten", 4. Auflage, Haug Verlag, Heidelberg, 1993
Peter Mayr /
Dr. Harald Stossier "Gesund leben durch die Eiweiß-Abbau-Diät. Warum die
Eiweißspeicher Ihres Körpers sie krank machen... 101 Rezepte nach
F.X.Mayr" Haug Verlag, Heidelberg, 2000
Adam, Dr. med. Olaf "Die
ZUCKER-FETT-FALLE.
Wie Sie den größten Dickmacher besiegen"
176
Seiten, Gräfe und Unzer, München: 2010, ISBN: 978-3-8338-1866-0
(Kohlenhydrate plus Fett in der selben
Mahlzeit, das macht sicher
dick; Das Prinzip ist richtig erkannt, aber: Leider empfiehlt er auch Vollkorn und Milch)
Densmore, E. "How Nature Cures ...
The Natural Food of Man...
Arguments against the use of bread, cereals, pulses, potatoes, and
all other starch foods"
XX +414 pages; ISBN: 978-0-766 134 539;Euro 28,-
Reprint 2010 by
www.kessinger.net
Mehrere Ausgaben auf englisch erhältlich
Densmore,
Dr. med. Emmet "Wie die Natur heilt. ... Hauptgründe gegen den
Gebrauch von Brot, Zerealien, Hülsenfrüchten, Kartoffeln und allen
sonstigen stärkemehlhaltigen Nahrungsmitteln"
Leipzig 1893. Die deutsche Fassung 534 Seiten als eBook gratis:
download pdf 55 MB
(!). Densmore empfiehlt
stärkemehlfreie Frischkost.
http://josef-stocker.de/soja.pdf
Mehr über die Wichtigkeit von Eiweiß (Protein > protos > Das Erste!)
http://josef-stocker.de/welt2.htm
Die ganze Bücherliste: litera1.htm
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